in 6 Bundesländern

14. Februar 2020 09:21; Akt: 14.02.2020 09:35 Print

Razzien gegen mutmaßliche rechte Terrortruppe

In sechs Bundesländern hat es Razzien gegen eine mutmaßliche rechtsterroristische Vereinigung gegeben. Laut Bundesanwaltschaft gibt es in mehreren Fällen einen Anfangsverdacht.

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In mehreren Fällen soll es einen Anfangsverdacht geben. (Bild: DPA/Monika Skolimowska/Symbolbild)

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In sechs Bundesländern hat es Razzien gegen eine mutmaßliche rechtsterroristische Vereinigung gegeben. Wie die Bundesanwaltschaft am Freitag mitteilte, besteht gegen mehrere Beschuldigte der Anfangsverdacht, eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet und sich an ihr mitgliedschaftlich beteiligt zu haben. Die Ermittlungen richteten sich gegen fünf Personen sowie acht Unterstützer. Festnahmen habe es bislang nicht gegeben.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen sollen sich fünf Personen im September 2019 zu der mutmaßlichen rechtsterroristischen Vereinigung zusammengeschlossen haben. Ziel der Gruppe soll es gewesen sein, die Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland zu erschüttern und letztlich zu überwinden. Zu diesem Zweck sollten durch - bislang noch nicht näher konkretisierte - Anschläge auf Politiker, Asylsuchende und Personen muslimischen Glaubens bürgerkriegsähnliche Zustände herbeigeführt werden, heißt es in der Mitteilung der Bundesanwaltschaft. Die acht mutmaßlichen Unterstützer sollen ihrerseits zugesagt haben, die Vereinigung finanziell zu unterstützen, Waffen zu beschaffen oder an zukünftigen Anschlägen mitzuwirken.

Wie es weiter hieß, ließ der Generalbundesanwalt an 13 Orten in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie Sachsen-Anhalt die Wohnungen sowie sonstige Räumlichkeiten der Beschuldigten von Spezialkräften durchsuchen. Zudem wurde in Bayern die Wohnung einer nicht tatverdächtigen Person durchsucht. Die Durchsuchungen hätten insbesondere dazu gedient, zu klären, ob die Beschuldigten bereits über Waffen oder sonstige Gegenstände zur Anschlagsbegehung verfügten.

(l'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daniel am 16.02.2020 02:22 Report Diesen Beitrag melden

    Ich erinnere mich noch an "Revolution Chemnitz", die damals mit viel Tamtam ausgehoben wurde. Als Waffenarsenal wurde bei denen damals ein Luftgewehr und ein Schlagstock gefunden (das war alles!), mit denen angeblich ein Umsturz der ganzen Bundesrepublik geplant worden war.

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  • Kritiker am 18.02.2020 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    Nein, die Gutmenschen im deutschen Lande führen sich auf, wie in den 30iger Jahren. Dieser Zustand wird wohl zum Ende der deutschen Demokratie führen, weil die Linken - die SED-Nachfolgepartei bald eine DDR-Kopie geformt hat.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Kritiker am 18.02.2020 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    Nein, die Gutmenschen im deutschen Lande führen sich auf, wie in den 30iger Jahren. Dieser Zustand wird wohl zum Ende der deutschen Demokratie führen, weil die Linken - die SED-Nachfolgepartei bald eine DDR-Kopie geformt hat.

    • Fragender am 18.02.2020 13:58 Report Diesen Beitrag melden

      Wo genau sehen Sie Parallelen zur DDR und warum ist die Kopie bald geformt? Und wer sind die Gutmenschen? Leute wie Sie, weil Sie sich für eine gute Sache einsetzen, oder?

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  • Daniel am 16.02.2020 02:22 Report Diesen Beitrag melden

    Ich erinnere mich noch an "Revolution Chemnitz", die damals mit viel Tamtam ausgehoben wurde. Als Waffenarsenal wurde bei denen damals ein Luftgewehr und ein Schlagstock gefunden (das war alles!), mit denen angeblich ein Umsturz der ganzen Bundesrepublik geplant worden war.

    • Fakten am 17.02.2020 10:35 Report Diesen Beitrag melden

      Macht Verharmlosen eigentlich Spaß? Übrigens wurde Folgendes gefunden: "... eine Armbrust, Äxte, Morgensterne, zahlreiche Messer und selbstgebaute Handgranaten. In Sachsen-Anhalt sei eine selbstgebaute großkalibrige Schrotflinte, ein sogenanntes Slamgun, gefunden worden. Eine ähnliche Schusswaffe besaß demnach auch der antisemitische Attentäter von Halle, der im Oktober eine Synagoge attackiert und zwei Menschen getötet hatte. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete, auch verfassungswidrige NS-Symbole seien gefunden worden." Und so weiter.

    • Zu Revolution Chemnitz am 17.02.2020 11:37 Report Diesen Beitrag melden

      Revolution Chemnitz plante den Umsturz nicht mit Luftgewehr und Schlagstock, sie hatten eine Bestell-Liste für Schusswaffen, z. B. halb automatische wie Walther P99 oder von Heckler & Koch. Außerdem hatten die tatsächlich schon Leute angegriffen und konkrete Pläne für weitere, schlimmere Anschläge. Sie sollten sich genauer informieren, Daniel.

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