7334 neue Corona-Fälle

16. Oktober 2020 07:11; Akt: 16.10.2020 07:19 Print

Deutschland meldet nächsten Infektionsrekord

Die Corona-Zahlen in Deutschland klettern weiter auf immer neue Höchststände. Auch auf den Intensivstationen werden immer mehr Patienten behandelt.

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Die Zahl der binnen eines Tages mit dem Coronavirus neu infizierten Menschen in Deutschland ist erneut sprunghaft gestiegen und hat damit einen Rekordwert erreicht. (Bild: DPA/Robert Michael)

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Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen 7334 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Am Vortag war mit 6638 neuen Fällen der bis dato höchste Wert seit Beginn der Pandemie in Deutschland registriert worden. In der vergangenen Woche meldete das RKI am Freitag 4516 Neuinfektionen. Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Bei den intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten zeichnet sich ein deutlicher Anstieg ab. Laut RKI-Lagebericht wurden am Donnerstag 655 Corona-Infizierte intensivmedizinisch behandelt, 329 davon wurden beatmet. Eine Woche zuvor (8.10.) hatte der Wert noch bei 487 (239 beatmet) gelegen, in der Woche davor (1.10.) bei 362 (193 beatmet). Rund 8700 Intensivbetten sind in Deutschland derzeit jedoch noch frei.

24 Todesfälle

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 348.557 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 16.10., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9734. Das waren 24 mehr als am Vortag. Nach Schätzungen des RKI gibt es etwa 287.600 Genesene.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Donnerstag bei 1,08 (Vortag: 1,04). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 1,22 (Vortag: 1,16). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Meinung am 17.10.2020 00:13 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man liest, dass jetzt mehr getestet wird als im Frühjahr und damit nicht vergleichbar ist, dann stellt sich die Frage, wieviel waren es denn real an Erkrankten im Frühjahr. Luxemburg hat lange versucht zu erklären dass in diesem Lande mehr getestet wird als in Deutschland und damit die Werte höher liegen, diese Argumente wurden immer verworfen. An sich ein Hohn, dass man nun in Deutschland solch eine Aussage macht. Es scheint als mogele sich Deutschland immer durch, damit man in der Welt sein Image nicht verliert und damit immer den Finger zeigen kann, um die anderen zurecht zu weisen.

  • Corona m. Respekt am 20.10.2020 19:48 Report Diesen Beitrag melden

    Wie bestellt, so geliefert. Eine naturbedingte Erkältung wird zur Corona-Pandamie. Mich wundert es nur, dass alle erkrankten Prominenten nach kurzer Zeit wieder quietchfidel sind u. wenn es stimmt, dass der Leiter der RKI ein Tierarzt ist u. die RKI durch Gates finanziell unterstützt wird, stellt sich für mich die Frage, was über- haupt an dem ganzen Corona-Wahn glaubwürdig ist; denn jede Erkrankung ist mit Respekt zu behandeln.

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  • Corona m. Respekt am 20.10.2020 19:48 Report Diesen Beitrag melden

    Wie bestellt, so geliefert. Eine naturbedingte Erkältung wird zur Corona-Pandamie. Mich wundert es nur, dass alle erkrankten Prominenten nach kurzer Zeit wieder quietchfidel sind u. wenn es stimmt, dass der Leiter der RKI ein Tierarzt ist u. die RKI durch Gates finanziell unterstützt wird, stellt sich für mich die Frage, was über- haupt an dem ganzen Corona-Wahn glaubwürdig ist; denn jede Erkrankung ist mit Respekt zu behandeln.

  • Meinung am 17.10.2020 00:13 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man liest, dass jetzt mehr getestet wird als im Frühjahr und damit nicht vergleichbar ist, dann stellt sich die Frage, wieviel waren es denn real an Erkrankten im Frühjahr. Luxemburg hat lange versucht zu erklären dass in diesem Lande mehr getestet wird als in Deutschland und damit die Werte höher liegen, diese Argumente wurden immer verworfen. An sich ein Hohn, dass man nun in Deutschland solch eine Aussage macht. Es scheint als mogele sich Deutschland immer durch, damit man in der Welt sein Image nicht verliert und damit immer den Finger zeigen kann, um die anderen zurecht zu weisen.