6 Tote in Rot am See

26. Januar 2020 13:02; Akt: 26.01.2020 13:05 Print

«Er war ein Sonderling und Eigenbrötler»

Adrian S. (26) soll sechs Personen in Rot am See getötet haben. Nun kommen immer mehr Details über den mutmaßlichen Täter ans Licht.

In der Nacht auf Samstag wurden Verstorbene abtransportiert. (Video: NonstopNews)

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Nach einer Familientragödie mit sechs Toten in Rot am See sitzt der verdächtige Adrian S. in U-Haft. Dem 26-Jährigen wird vorgeworfen, am Freitag seine Eltern, seine Stiefgeschwister sowie seinen Onkel und seine Tante erschossen zu haben, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Der Tatort befindet sich bei einem Gebäude mit einer Gaststätte an der Bahnhofstraße. Die Opfer lebten zum Teil in dem Haus.

Wie die «Bild» berichtete, habe S. die Gelegenheit einer kleinen Familienzusammenkunft genutzt, um seine Verwandten zu töten. Seine Mutter S., die vor längerer Zeit aus dem Haus ausgezogen war, befand sich mit ihrer erwachsenen Tochter aus erster Ehe und zwei kleinen Enkelsöhnen zu Besuch in Rot am See, weil sie nach zur Beerdigung ihrer eigenen Mutter gekommen war. Nach dem Tod der Oma habe es wohl Erbstreitigkeiten innerhalb der Familie S. gegeben, sagte eine Bekannte zur «Bild».

«War immer in seinem Zimmer»

Laut der Polizei ist der Täter Deutscher und habe einen Waffenschein als Sportschütze. Für die Tat benutzte er eine halbautomatische Waffe. Zuvor war er nicht polizeilich in Erscheinung getreten.

Nun werden weitere Details bekannt: «Adrian hat zuerst mit seiner Mutter im Schwarzwald gelebt, ist erst vor drei oder vier Jahren zu seinem Vater zurückgezogen. Die beiden lebten allein in dem Haus», so ein Nachbar. Ein Mann, der gleich gegenüber von der Gaststätte wohnt, sagt zur «Bild»: «Der Junge war ein Sonderling und Eigenbrötler, war immer in seinem Zimmer im ersten Stock und hing im Internet herum.» Nächtelang soll S. vor seinem Computer verbracht und Spiele gezockt haben.

In Rot am See in Deutschland sind sechs Menschen durch Schüsse getötet worden. (Video: NonstopNews)

(L'essentiel/mon)

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