11 Tote (D)

21. Februar 2020 07:37; Akt: 21.02.2020 07:38 Print

«Natürlich trägt die AfD eine Mitschuld»

Nach dem Attentat in Hanau mit insgesamt elf Toten steht Deutschland unter Schock. Der Täter war den Behörden bekannt.

Bei einer Schießerei im hessischen Hanau starben elf Menschen: Der mutmaßliche Täter wurde leblos in seiner Wohnung gefunden. Video AP

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Das Wichtigste in Kürze:

• Bei Schüssen in Hanau in Hessen kamen 11 Personen ums Leben

• Der mutmaßliche Täter wurde tot in seiner Wohnung gefunden.

• Die Generalbundesanwaltschaft geht von einem rechtsradikalen Hintergrund aus und ermittelt wegen Terrorverdachts


Newsticker:


Freitag, 21. Februar 2020

7.03 – Kritik an AfD in der Presse

Nach dem mutmaßlich rassistisch motivierten Anschlag von Hanau haben zahlreiche Politiker der AfD eine Mitschuld gegeben. «Natürlich gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Erstarken der AfD und der Zunahme rechter Gewalt», sagte der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD, Bild) der «Neuen Osnabrücker Zeitung» vom Freitag. Pistorius beklagte, «hier ist eine fatale Enthemmung in Gang geraten, und die AfD trägt daran Mitschuld.»

Der FDP-Innenexperte Konstantin Kuhle fordert im Gespräch mit der «Rheinischen Post» (Freitag) Konsequenzen für die staatliche Sicherheitspolitik. Insbesondere der Umgang mit der AfD müsse verändert werden. «Der Verfolgungsdruck auf die Überschneidung von Rechtsterrorismus und AfD muss nach Hanau deutlich zunehmen.»

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, sagte der «Rheinischen Post» (Freitag): «Wer Rechtsextremen in einer Partei Deckung gibt, trägt Mitverantwortung dafür, wenn deren Ideologien Gehör finden.»

Der Mannheimer Politikwissenschaftler Rüdiger Schmitt-Beck bezeichnete im «Mannheimer Morgen» (Freitag) rechte Hetze und den Aufruf des AfD-Politikers Björn Höcke zum politischen Umsturz als «Lizenz für Anschläge».

Zuvor hatten bereits zahlreiche Politiker der AfD Vorwürfe gemacht. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bezeichnete die Partei als geistige Brandstifter, SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil nannte sie den «politischen Arm der extremen Rechten».

AfD-Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. «Ich halte es für schäbig, in der Phase so etwas zu instrumentalisieren», sagte Gauland am Donnerstag in Potsdam. Es handele sich um einen offensichtlich völlig geistig verwirrten Täter, «und von Links und Rechts wollen wir hier gar nicht reden. Das ist ein Verbrechen.»


Donnerstag, 20. Februar 2020

20.22 Uhr – Polizei dementiert Gerüchte über Ausschreitungen

Am Abend kursierten im Internet Meldungen und Gerüchte über Ausschreitungen in Hanau. Demnach sei es zu Massenschlägereien und Aufmärschen von, teilweise auch rechten, Gruppen in der Innenstadt der hessischen Stadt gekommen. Auf Twitter stellte die Polizei Südosthessen allerdings klar, dass diese Informationen falsch seien.

Bei einer Mahnwache in Frankfurt wurde eine Person von der Polizei festgenommen. Der Verdächtige soll am Rande der Veranstaltung auf dem Paulsplatz den Hitlergruß gezeigt haben.

20.10 Uhr – Steinmeier bei Mahnwache in Hanau

Am Donnerstagabend fand in Hanau eine Mahnwache statt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Ehefrau Elke Büdenbender nahmen daran teil. Gemeinsam mit Volker Boufier dem hessischen Ministerpräsidenten gedachten Sie der zehn Opfer des Schützen. In seiner Rede auf dem Marktplatz sagte Steinmeier: «Was geschehen ist, was hier in Hanau geschehen ist, macht uns fassungslos. Es macht uns traurig. Es macht uns auch zornig.
(...)
«Zehn Menschen sind aus unserer Mitte gerissen. Und ihr Tod ist eine brutale terroristische Gewalttat, die uns auch in schrecklicher Weise an den Mord an Walter Lübcke und zuletzt an den Anschlag auf die Synagoge in Halle erinnert. Denn das heißt doch Terror: durch Gewalt und Tod Schrecken verbreiten, Angst machen, uns auseinandertreiben.»
(...)
Heute ist die Stunde, in der wir zeigen müssen: «Wir stehen als Gesellschaft zusammen. Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir laufen nicht auseinander.» Wir trauern. Wir nehmen Anteil, und wir sehen, dass wir eins sind in unserer Trauer, einig gegen Hass, Rassismus und Gewalt.
(...)
Nehmen wir die Verantwortung an, die uns alle trifft, und achten wir auf unsere Sprache - in der Politik, in den Medien und überall in der Gesellschaft! Halten wir dagegen, wenn Einzelnen oder Minderheiten in unserem Land die Würde genommen wird!
(...)
Darum bitte ich Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, im Angesicht des Grauens heute und in dieser schweren Stunde der Trauer: Zeigen Sie Rücksichtnahme, zeigen Sie Solidarität! Wir stehen zusammen. Wir halten zusammen. Wir wollen zusammen leben. Und wir zeigen es, wieder und wieder. Es ist unser stärkstes Mittel gegen den Hass.»

18.50 Uhr – Mahnwache am Brandenburger Tor

Mehrere Hundert Menschen, darunter etliche prominente Politiker, haben am Donnerstagabend in Berlin am Brandenburger Tor der Opfer des Anschlags von Hanau gedacht. Sie bildeten eine große Menschenkette rund um das Tor. Einige hielten Kerzen in den Händen und legten Blumen an dem Bauwerk ab.

Vereinzelt waren Europaflaggen zu sehen. Auf einem Schild stand zu lesen: «Wir trauern um die Opfer von Hanau, Halle, Kassel, Mölln etc. Stoppt Hass und Hetze in den asozialen Medien».

Am Brandenburger Tor kamen Menschen zu einer Mahnwache zusammen. (Foto:Kay Nietfeld/dpa)

Zuvor hatten sich rund 20 Politiker verschiedener Parteien an den Händen gefasst und eine Schweigeminute abgehalten. Zu ihnen zählten die beiden Bundes- und Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock und Katrin Göring-Eckardt, FDP-Chef Christian Lindner, SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil und der SPD-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh. Danach gingen die Bundespolitiker geschlossen zum Bundestag zurück.

18.13 Uhr – «Er war total unauffällig»

Der mutmaßliche Täter von Hanau ist als Sportschütze nach Angaben seines Vereins nicht mit fremdenfeindlichen Übergriffen in Erscheinung getreten. «Er war total unauffällig», sagte der Präsident von SV Diana Bergen-Enkheim, Claus Schmidt, der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. «Es gab nicht den geringsten Hinweis auf Rassismus oder Fremdenhass, nicht einmal einen schrägen Witz.» Tobias R., der in Hanau am Mittwochabend mutmaßlich neun Menschen mit Migrationshintergrund erschoss, sei «immer freundlich» gewesen. «Wir haben mehrere Vereinsmitglieder mit Migrationshintergrund, und da gab es nie Probleme.»

er Deutsche Schützenbund äußert sich «fassungslos» zu der Tat. Für eine Verschärfung des Waffenrechts gebe es aber keinen Grund: «Es gibt genügend Kontrollen für Sportschützen», erklärt Verbands-Vize Walter Wolpert.

17.01 Uhr – Behörden kannten den Täter

Der hessische Innenminister Peter Beuth behauptete, dass der Terrorschütze von Hanau den Sicherheitsbehörden nicht bekannt gewesen sei. Eine Strafanzeige, die der Bild-Zeitung vorliegt, dementiert jedoch diese Darstellung.

Der Täter erstellte am 6. November 2019 Anzeige gegen «eine unbekannte geheimdienstliche Organisation» . Er schrieb direkt Generalbundesanwalt Peter Frank an. Darin verlangte er von der Behörde, dass «Sie auf mich zugehen und mit mir kommunizieren», wie Bild berichtet.

Der mutmaßliche Schütze von Hanau bezeichnete sich in seiner 19-seitigen Anzeige als «normaler Bürger». Er sei «weder Geheimdienstmitarbeiter, noch habe ich jemals für eine Geheimdienstorganisation gearbeitet». Er verfüge jedoch über Informationen, wonach «Tausende deutsche Bürger von einem Geheimdienst überwacht» würden. Es gebe Menschen, «welche in der Lage sind, die Gedanken eines anderen Menschen zu lesen und darüber hinaus fähig sind, sich in diese ‚einzuklinken‘ und bis zu einem gewissen Grad eine Art ‚Fernsteuerung‘ vorzunehmen.»

Er warnte Generalbundesanwalt Frank vor der Gefahr, in dieser Sache zu ermitteln. Denn: «Sie werden sich höchstwahrscheinlich mit einer Organisation anlegen, welche die derzeit mächtigste auf dieser Welt ist. Ich habe Sie darauf hingewiesen, mit welchen Manipulationsmethoden zu rechnen ist.»

Im Text der Strafanzeige hat es zudem mehreren Passagen des Abschiedsmanifests, das der Täter vor seinem Angriff im Internet veröffentlichte.

15.15 Uhr – Waffe aus Online-Shop

Der Täter soll seine Tatwaffe im Jahr 2014 aus einem Internet-Shop gekauft haben. Dies hat das Redaktions-Netzwerk Deutschland aus Sicherheitskreisen erfahren. Bei der Waffe handle es sich demnach um eine Glock 17,9 Millimeter Luger. Derselbe Waffentyp wurde 2016 bei dem rechtsextremistisch motivierten Anschlag im Olympia-Einkaufszentrum in München verwendet. Der mutmaßliche Täter sei außerdem in Besitz einer SIG Sauer, 9 Millimeter, sowie einer Walther, 9 Millimeter, gewesen. Die Sauer-Pistole habe er zusammen mit der Tatwaffe in dem selben Online-Shop legal erworben.

14.55 Uhr – Schwangere getötet

Nach Informationen der Bild hat der Schütze eine zweifache, 35-jährige Mutter getötet. Sie soll zudem schwanger gewesen sein.

14.50 Uhr – Generalbundesanwalt Peter Frank

Der Generalbundesanwalt Peter Frank ist vor die Medien getreten. Er sagt: «Es kamen neun Personen mit Migrationshintergrund ums Leben. Sechs weitere Personen wurden verletzt.» Dazu wurde die Leiche der Mutter und des Täters in ihrer Wohnung gefunden.

Frank spricht von wirren Gedankengängen und tief rechtsextremistischem Gedankengut im Manifest des Täters. Deshalb habe er sofort die Ermittlungen aufgenommen. Diese sollen zeigen, ob der Täter möglicherweise Hilfe und Unterstützer hatte. «Ich habe dem Bundeskriminalamt die Leitung übergeben.»

«Es ist ein Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.» Mit diesen Worten beendet Frank die Pressekonferenz bereits wieder.

14.20 Uhr – Fünf türkische Staatsbürger

Unter den Todesopfern in Hanau sind nach Angaben der türkischen Botschaft in Berlin auch fünf türkische Staatsbürger. Ein Sprecher der Botschaft bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Anadolu, die sich auf den türkischen Botschafter in Berlin Ali Kemal Aydin berufen hatte.

Das türkische Außenministerium in Ankara verurteilte unterdessen den «niederträchtigen Anschlag» in Hanau. Er sei eine «neue und schwere Auswirkung von wachsendem Rassismus und Islamfeindlichkeit». Es sei an der Zeit, solche Angriffe zu stoppen.»

14.10 Uhr – Fastnacht abgesagt

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky spricht von «den bittersten, traurigsten Stunden, die diese Stadt in Friedenszeiten jemals erlebt hat». Für Rassismus und Hetze dürfe es keinen Platz geben. Den in der Stadt traditionell gefeierten Karneval, sagte Kaminsky ab.

13.10 Uhr – «In den Kopf geschossen»

B.K. wurde vom Attentäter in Hanau angeschossen. Wie er einem türkischen Medium sagt, war er zum Zeitpunkt der Attacke gerade am Essen: «Der Mann hat das Lokal auf der einen Seite betreten und alle sich dort befindenden Personen umgebracht. Dem ersten Typen auf unserer Seite hat er sofort in den Kopf geschossen.» B.K. wollte sich hinter einer Wand verstecken, wurde jedoch trotzdem getroffen und sackte zu Boden. Nach den Schüssen sei der Mann geflüchtet. Mit der Ambulanz wurde B.K. anschließend ins Krankenhaus gebracht.

12.36 Uhr – Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert sich

Jetzt tritt Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin vor die Medien. Sie hat wegen des Attentats in Hanau einen Besuch in Sachsen-Anhalt abgesagt. «Heute ist ein überaus trauriger Tag», sagt Merkel. Sie empfinde tiefen Schmerz für die Verstorbenen. Sie denke an die Familien der Ermordeten. «Ich trauere mit ihnen und spreche ihnen meine Anteilnahme aus.»

Als Bundeskanzlerin werde sie stets über die aktuellen Erkenntnisse im Mordfall unterrichtet. «Für eine abschließende Bewertung des Falles ist es noch zu früh. Es weist aber derzeit vieles darauf hin, dass der Täter aus rechtsextremistischen und rassistischen Motiven handelte.» Rechtsextremismus sei ein Gift, Hass ein Gift, sagt Merkel. Sie nennt mit dem Mord am Politiker Walter Lübcke oder das Attentat in Halle weitere Beispiele jüngster rechtsextremer Gewalt. Der Rechtsextremismus habe schon zu viele Opfer gefordert, so Merkel. «Wir stellen uns all jenen entgegen, die unser Land spalten wollen», erklärte Merkel. Für Fragen stand Merkel den Journalisten nicht zur Verfügung.

Rassistisches Motiv wird immer wahrscheinlicher

Unter den Todesopfern von Hanau sind nach ersten Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden viele Menschen mit Migrationshintergrund. Ob unter ihnen auch ausländische Staatsbürger sind, war zunächst nicht bekannt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Sicherheitskreisen.

Rechtsextremismus

Zunächst hatte die Bild-Zeitung berichtet, der Täter sei ein Rechtsradikaler. Anschließend hatte auch die dpa ausreichend Hinweise, um zu veröffentlichen, dass der Mann wahrscheinlich ein rassistisches Motiv hatte. Inzwischen ermittelt die Generalbundesanwaltschaft wegen Terrorverdachts. Es gebe Indizien, die auf einen rechtsextremistischen Hintergrund deuten, bestätigte die Behörde.

Leiche der Mutter

Neben dem leblosen Körper des Täters wurde eine weitere Leiche entdeckt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann seine 72-jährige Mutter und sich selbst erschossen hat. «Beide wiesen Schussverletzungen auf, die Tatwaffe wurde bei dem mutmaßlichen Täter gefunden.»

Video aufgetaucht

Der mutmaßliche Täter von Hanau hat nach Informationen aus Sicherheitskreisen wenige Tage vor der Tat ein Video bei Youtube veröffentlicht. In diesem Video spricht der Mann in fließendem Englisch von einer «persönlichen Botschaft an alle Amerikaner». Der Clip, der am Donnerstagmorgen weiter im Internet zu sehen war, wurde offensichtlich in einer Privatwohnung aufgenommen, ins Netz gestellt wurde er vor wenigen Tagen.

Darin sagt der Mann, in den USA existierten unterirdische Militäreinrichtungen, in denen Kinder misshandelt und getötet würden. Dort würde auch dem Teufel gehuldigt. Amerikanische Staatsbürger sollten aufwachen und gegen diese Zustände «jetzt kämpfen». Ein Hinweis auf eine bevorstehende eigene Gewalttat in Deutschland ist in dem Video nicht enthalten. Das Motiv des Verbrechens mit insgesamt elf Toten blieb zunächst unklar.

Schule geschlossen

«Nach den schrecklichen Ereignissen dieser Nacht hat unsere Stadt elf Todesopfer zu beklagen», schrieb Oberbürgermeister Claus Kaminsky am Donnerstagmorgen auf Facebook. Er teilte mit, dass eine Schule sowie zwei Bertreuungseinrichtungen für Kinder am Donnerstag nicht geöffnet würden.

9 Uhr – Bekennerschreiben

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen wurde ein Bekennerschreiben und ein Bekennervideo gefunden.

Patronenhülsen

Vor einem Döner-Imbiss am Heumarkt lagen nach Angaben eines dpa-Reporters Patronenhülsen. Die Spuren wurden mit Farbspray markiert. Die Polizei sperrte den Tatort am Heumarkt weiträumig ab. Polizisten mit Maschinenpistolen sicherten die Umgebung.

Menschen standen in der Nähe der mit Flatterband abgesperrten Bereiche, einige weinten. Die Polizei forderte neugierige Passanten auf, den Bereich zu verlassen und sich in ihre Wohnungen und die Lokalitäten vor Ort zu geben.

6.45 Uhr – Zwei Tatorte

Ein Sprecher sagte, es könne sich um «eine Beziehungstat oder eine wahllos begangene Tat» handeln. Die Beamten machten keine Angaben zur Identität und Nationalität der Opfer.

Im Bereich Heumarkt wurden demnach drei Menschen getötet und mindestens eine Person schwer verletzt. Ein Polizeihubschrauber kreiste über der Stadt. Ein dunkler Wagen sei von dort davongefahren.

Ein weiterer Tatort liege am Kurt-Schumacher-Platz. Er befindet sich etwa zweieinhalb Kilometer vom Heumarkt entfernt im Stadtteil Kesselstadt. Dort kamen der Polizei zufolge fünf Menschen ums Leben.

6.45 Uhr – Täter tot aufgefunden

An zwei verschiedenen Orten seien gegen 22 Uhr am Mittwochabend Schüsse gefallen, meldete die Polizei. Dabei seien neun Menschen erschossen worden. Ein als tatverdächtig gesuchter Mann sei tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Zudem habe man in derselben Wohnung noch eine weitere Leiche entdeckt. Es gebe noch keine gesicherten Erkenntnisse zu den Hintergründen

11 Tote

Nach Schüssen im hessischen Hanau sind elf Menschen tot. Am frühen Morgen sei der mutmassliche Täter leblos gefunden worden. Es gebe keinen Hinweis auf weitere Täter. Dies teilte ein Polizeisprecher mit.

(L'essentiel/kat/chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kritiker- am 20.02.2020 07:49 Report Diesen Beitrag melden

    Schreckliche Tat. Ich hoffe, dass sich das Bekennerschreiben und -video nicht im Internet verbreiten werden. Man darf diesen Menschen kein Forum bieten.

  • Kritiker- am 20.02.2020 09:10 Report Diesen Beitrag melden

    Der Täter hatte also ein rassistisches Motiv und offenbar zu viele Fake News und Verschwörungstheorien im Kopf ("unterirdische Militäreinrichtungen, wo dem Teufel gehuldigt wird"). Das zeigt ganz klar: Die neu-rechten und rechtspopulistischen Strömungen dürfen nicht mehr verharmlost und Hass gegen andere Menschen nicht mehr gerechtfertigt oder verteidigt werden.

  • Kritiker am 20.02.2020 20:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sin och Kritiker an zimmlech kritesch, aanescht wei verschidden Zynikzr hei

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kritiker am 20.02.2020 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @svendorca Merkel und Macron kaempfen um die Werte lol, ja die Aktienwerte Ihrer nationalen und internationalen Firmen, oder des dax und cac40, das sind deren Werte, der Rest ist Augengewäsch. Es gibt wirklich Leute die an den Weihnachtsmann glauben, Ich fasse es nicht.

  • Kritiker am 20.02.2020 20:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sin och Kritiker an zimmlech kritesch, aanescht wei verschidden Zynikzr hei

  • Kritiker am 20.02.2020 20:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ah sou

  • svendorca am 20.02.2020 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    wenn nun ein Herrn Macron sagt: " kämpfe mit Frau Merkel um unsere Werte ", da frage ich mich: welche Werte sind uns denn noch geblieben!

    • Kritiker- am 20.02.2020 13:50 Report Diesen Beitrag melden

      Zum Beispiel, dass man keinen Hass schürt und schon gar keine Morde begeht. Das ist doch ein Wert, um den es sich zu kämpfen lohnt, oder nicht?

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  • Kritiker original am 20.02.2020 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    Antwort an die Kritiker-Kopie!!! Typich für Hetzer. Einen Artikel unter meinen NAMEN ins Netz stellen, denn dieser Artiekl stammt nicht von mir.

    • svendorca/original am 20.02.2020 12:39 Report Diesen Beitrag melden

      Kritiker,..genau so ist es,..da tummelt sich einer hier in den Foren/User-Kommentaren rum,..hat es öfter schon mit meinem User-Namen gemacht...derjenige der das ist, ist ein Blödmann....

    • Sylvie am 20.02.2020 12:43 Report Diesen Beitrag melden

      Welche Hetze denn??? Sind Sie den nun Kritiker oder Kritiker original? Egal waat!!!

    • Jenand der Augen hat am 20.02.2020 12:53 Report Diesen Beitrag melden

      Man sieht doch direkt dass es nicht das Original war. Der Fake Kritiker sieht die Rechtsextremen die zum Mord aufrufen als Gefahr und das Original verteidigt sie.

    • svendorca am 20.02.2020 13:03 Report Diesen Beitrag melden

      Sylvie!..mögen Sie es, dass ein anderer User ihr Profil benutzt?..das ist nicht "egal waat", sondern führt dazu, dass andere Leser Sie nicht mehr für voll nehmen könnten..( indem Sinne wie sie ein Kommentar aufsetzen )

    • Krtiker- am 20.02.2020 13:49 Report Diesen Beitrag melden

      Kritiker ist ja nun auch kein ausgefallener oder geschützter Name, und Kommentare sind keine "Artiekl".

    • Sven der Orca am 20.02.2020 14:26 Report Diesen Beitrag melden

      svendorca, Sie haben kein Profil, Sie geben jedes Mal einen Namen ein. Und wie gesagt, "Kritiker" ist jetzt auch kein origineller Name.

    • svendorca am 20.02.2020 17:59 Report Diesen Beitrag melden

      @Sven der Orca,..richtig ist es dass ich mein Name benutze,..aber gibt noch lange keinem anderen das recht mein User-Name zu benutzen,..Sie Komiker..

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