Fall Lügde

27. Juni 2019 10:19; Akt: 27.06.2019 10:29 Print

Missbrauchsprozess hat begonnen

Einem Mann aus NRW wird vorgeworfen, in mehr als 100 Fällen Kinder teilweise schwer sexuell missbraucht zu haben. Heute beginnt der Prozess gegen ihn und einen Mitangeklagten.

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Die Angeklagten Mario S. (l) und Andreas V. sitzen zwischen ihren Anwälten im Saal des Landgerichtes. (Bild: Bernd Thissen)

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Der Prozess um den hundertfachen Missbrauch von Kindern auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde hat am Donnerstag am Landgericht Detmold begonnen. Angeklagt sind drei Männer. Ein 56-jähriger Dauercamper aus Lügde und ein 34-Jähriger aus Steinheim nahe der niedersächsischen Landesgrenze sollen über viele Jahre hinweg Jungen und Mädchen teilweise schwer sexuell missbraucht haben. Einige der Gewalttaten filmten sie laut Staatsanwaltschaft. Die jüngsten Opfer sollen im Kindergartenalter gewesen sein.

Ein dritter Mann aus Stade in Niedersachsen ist angeklagt, weil er an einigen Webcam-Übertragungen teilgenommen haben soll. Bei allen drei Männern waren Bild- und Videodateien in gewaltigen Mengen sichergestellt worden, die sexuelle Übergriffe und Misshandlungen von Minderjährigen zeigen.

Neben einigen Medienvertretern ist im Gerichtssaal nur Platz für rund 30 Zuhörer. Zum Auftakt wird die Staatsanwaltschaft die Anklagen verlesen. Offen war zunächst, ob der Prozess bereits nach wenigen Minuten unterbrochen wird, um die Öffentlichkeit zum Schutz der Opfer auszuschließen.

(L'essentiel/dpa)

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