Insa-Umfrage

05. September 2021 13:22; Akt: 05.09.2021 13:47 Print

SPD baut Vorsprung vor der Union aus

Drei Wochen vor der Bundestagswahl hat die SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz in einer Insa-Umfrage ihren Vorsprung vor der Union ausgebaut.

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Kanzlerkandidat Olaf Scholz (SPD) spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung der SPD. (Bild: DPA/Swen Pförtner)

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Drei Wochen vor der Bundestagswahl hat die SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz in einer Insa-Umfrage ihren Vorsprung vor der Union ausgebaut. Die Sozialdemokraten gewinnen im «Sonntagstrend» für die «Bild am Sonntag» gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und liegen nun bei 25 Prozent. CDU und CSU mit ihrem Kanzlerkandidaten Armin Laschet kommen gemeinsam auf 20 Prozent, ein Punkt weniger als vor einer Woche – und laut der Zeitung ein historischer Tiefstand.

Auf dem dritten Platz büßen die Grünen von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock einen Punkt ein und liegen nun bei 16 Prozent - gefolgt von der FDP, die unverändert auf 13 Prozent kommt. Jeweils einen Punkt zulegen können laut den Meinungsforschern des Instituts Insa die AfD mit 12 Prozent und die Linke mit 7 Prozent. Die sonstigen Parteien kommen gemeinsam auf 7 Prozent (minus 1).

Keine Prognosen auf den Wahlausgang

Auch mehrere Umfragen anderer Meinungsforschungsinstitute hatten die SPD zuletzt im Aufwind gesehen - und teils deutlich vor CDU/CSU. So sieht das am Freitag veröffentlichte ZDF-«Politbarometer» der Forschungsgruppe Wahlen die Sozialdemokraten ebenfalls bei 25 Prozent, die Union liegt dort bei 22 Prozent.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

Bei der Einschätzung verschiedener theoretischer Koalitionsoptionen gibt es große Unterschiede. Eine Koalition aus SPD, Union und FDP bewerten der Umfrage zufolge 39 Prozent als gut für Deutschland, 44 Prozent als schlecht. Eine weitere große Koalition wäre aus Sicht von 35 Prozent gut, für 48 Prozent dagegen schlecht. Von einem sogenannten Ampel-Bündnis aus SPD, Grünen und FDP sagen 29 Prozent, dass sie gut für das Land wäre - 53 Prozent halten sie für schlecht. Rot-Grün-Rot fänden 27 Prozent gut, 55 Prozent schlecht. Am schlechtesten wird eine Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP beurteilt: 23 Prozent bewerten diese Variante als gut, 58 Prozent als schlecht.

(L'essentiel/DPA)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • kaa am 05.09.2021 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    den Szenario haaten mir dach schon virun Joeren? just deemols war de Kandidat e fréieren EU Parlaments Präsident. Vill Begeeschterung am Ufank an duerno séier d’Loft eraus

  • Was soll das? am 05.09.2021 17:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Welche Idioten wählen eigentlich die SPD?

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  • Wurstkopp am 05.09.2021 19:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wunderbar, was an negativen Gedanken hier ankommt. Die SPD wird sicherlich die günstige kleine Lage im herzen Europas ausnutzen, um Steuervorteile gegenüber der Anreinerstaaten zu haben… Wer im Glashaus sitzt , sollte nicht mit Steinen werfen… Seid einfach mal froh, dass es hier so gut läuft. Ist echt meckern auf Himalayaniveau hier.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wurstkopp am 05.09.2021 19:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wunderbar, was an negativen Gedanken hier ankommt. Die SPD wird sicherlich die günstige kleine Lage im herzen Europas ausnutzen, um Steuervorteile gegenüber der Anreinerstaaten zu haben… Wer im Glashaus sitzt , sollte nicht mit Steinen werfen… Seid einfach mal froh, dass es hier so gut läuft. Ist echt meckern auf Himalayaniveau hier.

  • Was soll das? am 05.09.2021 17:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Welche Idioten wählen eigentlich die SPD?

    • Christophe am 05.09.2021 19:16 Report Diesen Beitrag melden

      sachlech bleiwen ass wuel net är Stärkt... wat musst dir en Idiot sinn. Naicht fir ongudd.

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  • kaa am 05.09.2021 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    den Szenario haaten mir dach schon virun Joeren? just deemols war de Kandidat e fréieren EU Parlaments Präsident. Vill Begeeschterung am Ufank an duerno séier d’Loft eraus

  • Valchen am 05.09.2021 14:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wonnerbar! Wahl zw. Pescht, Colera an Ebola! Spannend! Aargh! ;-//