Bürgerschaftswahlen

26. Mai 2019 19:02; Akt: 26.05.2019 19:10 Print

Wahlschlappe für Sozialdemokraten in Bremen

Die CDU wird bei den Bürgerschaftswahlen in Bremen laut Prognosen erstmals stärkste Kraft, knapp vor der SPD. Die Grünen landen auf dem dritten Platz.

storybild

Der Bürgermeister von Bremen und Spitzenkandidat der SPD, Carsten Sieling, ist nach Bekanntgabe der ersten Wahlprognose sichtlich enttäuscht. (Bild: DPA/Christophe Gateau)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Bei der Regionalwahl im deutschen Bundesland Bremen sind die oppositionellen Christdemokraten laut Prognosen erstmals stärkste Partei geworden. Die regierenden Sozialdemokraten verloren massiv Stimmen.

Die SPD von Bürgermeister Carsten Sieling erhielt laut den Prognosen von ARD und ZDF 24,5 Prozent, die CDU mit Spitzenkandidat Carsten Meyer-Heder 25,5 bis 26,5 Prozent. Zulegen konnten Grüne (18,0 bis 18,5 Prozent) und Linke (12 Prozent), die FDP kommt auf 6 Prozent, die AfD auf 5 bis 7 Prozent.

Für die Bremer SPD ist es eine historische Schlappe. Schon 2015 hatten die Sozialdemokraten mit 32,8 Prozent einen Tiefstwert hinnehmen müssen. Bisher regierten sie in einer Koalition mit den Grünen.

Rot-Grün-Rot?

Nach den Prognosen würde es für ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken reichen. Die Linke würde in dem Fall erstmals in einem westdeutschen Land in Regierungsverantwortung kommen.

Möglich wäre auch eine große Koalition aus CDU und SPD, allerdings hatte Sieling einem Zusammengehen mit der CDU eine Absage erteilt. Sollte die FDP im Landtag vertreten sein, wäre auch ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP möglich. Die CDU würde in dem Fall erstmals das Bremer Rathaus erobern.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.