24. März 2015 16:36; Akt: 26.03.2015 07:51 Print

So lief Tag eins nach dem Flugzeug-​​Unglück

Tag eins nach dem tragischen Absturz einer Germanwings-Maschine mit 150 Toten. Auch am Mittwoch informierte «L'essentiel» per Liveticker über die Ereignisse.

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Die bisherigen Ereignisse im Überblick:

  • Bei dem Absturz eines Airbus A320 von Germanwings, der Billigflugtochter der Lufthansa, sind alle 150 Insassen des Fluges von Barcelona nach Düsseldorf ums Leben gekommen.

  • Die Staatsanwaltschaften in Düsseldorf und Marseille haben Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.
  • Der Stimmenrekorder konnte bereits geborgen werden. Laut der französischen Luftfahrtbehörde konnte eine Audio-Datei extrahiert werden. Über den Verbleib der zweiten Black Box gibt es unterschiedliche Angaben.
  • Laut Germanwings gibt es 72 deutsche, mindestens 35 spanische sowie drei Opfer aus Kasachstan und Großbritannien. Jeweils ein Opfer stammt aus Belgien, Dänemark, Niederlande, Israel, Marokko, Mexiko und der Türkei. Jeweils zwei Opfer kommen aus Kolumbien, Iran, Japan und Venezuela. Nicht alle Nationalitäten der Insassen konnten bisher geklärt werden.
  • Das luxemburgische Außenministerium hatte am Mittwoch noch keine Informationen darüber, ob sich auch Luxemburger an Bord befanden.
  • Chronologie der Ereignisse:

    22:52; So geht es Morgen weiter:

    In den französischen Alpen soll in den frühen Morgenstunden die Leichenbergung und die Suche nach dem zweiten Airbus-Flugschreiber fortgesetzt werden. Die Blackbox könnte Aufschluss über die Ursache des Unglücks geben.

    Die Staatsanwaltschaft ist ebenfalls in dem Ort Seyne-les-Alpes nahe der Unglücksstelle. Sie ermittelt weiter. Zudem werden auch Luftfahrtexperten im Einsatz sein sowie Fachleute zur Identifizierung der Leichen. Die Trümmer der Maschine sollen soweit möglich geborgen werden - auch sie könnten Aufschluss geben über die Unglücksursache.

    Im Laufe des Tages werden Angehörige von Opfern aus Deutschland und Spanein in dem Gebirgsort erwartet.

    22:16

    Rettungskräfte haben nach Polizeiangaben erste Leichen geborgen. Sterbliche Überreste der Opfer seien am späten Nachmittag von der Unglücksstelle weggebracht worden, bestätigt ein Sprecher der Polizei in Digne auf dpa-Anfrage Medienberichte. Er ließ offen, wie viele Leichen geborgen wurden.

    21:38

    Germanwings lässt alle ihre Beschäftigten nach Bedarf freinehmen. «In Düsseldorf kennt jeder jeden. Deswegen haben wir als Geschäftsführung jedem Mitarbeiter freigestellt, ob er in dieser Situation arbeiten möchte», so Germanwings-Vorstandschef Thomas Winkelmann den Zeitungen «Express» und «Kölner Stadt-Anzeiger».

    21:10

    Die Lufthansa will Angehörige und Freunde der Opfer morgen mit zwei Sonderflügen nach Südfrankreich bringen. Eine Maschine mit Ziel Marseille soll um 8.40 Uhr in Düsseldorf starten, eine andere um 8.45 Uhr in Barcelona, wie die Lufthansa mitteilt. In Marseille würden die Hinterbliebenen an einem speziell eingerichteten Anlaufpunkt betreut.

    20:48

    Der deutsche Nationalspieler Benedikt Höwedes hält während der Nationalhymne im Testspiel gegen Australien ein Plakat hoch. Der Schalke-Spieler stammt aus Haltern.

    19:56

    Die Sucharbeiten an der Absturzstelle sind mit Einbruch der Dunkelheit für die Nacht eingestellt worden. Das berichtet «Le Figaro» auf seiner Internetseite. Wie am Vorabend wurden fünf Gendarmen zur Sicherung des Geländes zurückgelassen.

    19:20

    Einen Tag nach dem Tod deutscher Austauschschüler ist eine weitere Schülergruppe aus demselben Ort bei Barcelona wohlbehalten nach Hamburg zurückgekehrt. Die etwa 40 Schüler landeten am auf dem Airport in Fuhlsbüttel, wo sie streng vor der Presse abgeschirmt wurden. Die Neuntklässler hatten nach einem einwöchigen Aufenthalt in Llinars del Vallès die Germanwings-Maschine von Barcelona nach Hamburg genommen. Einige Schüler entschieden sich jedoch um: Zehn der insgesamt 45 Schüler seien mit der Bahn gefahren, heißt es.

    19:00

    Der Airbus der Fluggesellschaft Germanwings ist in kleinste Trümmerteile zerfallen. An der Unglücksstelle sind diese über ein Gebiet von etwa zwei Hektaren verteilt. Das untenstehende Video zeigt, wie stark die Aufprallwucht in etwa hätte sein können. Im Video wird eine Mauer simuliert, die derer eines Atomkraftwerks gleichkommt und von einem ausgedienten McDonnell F-4 Phantom-Flugzeug getroffen wird. Das Flugzeug löst sich beinahe komplett auf.

    Quelle:Youtube

    18:45

    Das französische Innenministerium hat neue Luftaufnahmen von der Absturzstelle veröffentlicht. Das Video zeigt das ganze Ausmaß der Tragödie.

    Video: Französisches Innenministerium/France 2

    18:30

    Die Opfer des verunglückten Germanwings-Flugs sollen nach einem Bericht ein Denkmal in der Unfallregion bekommen.

    Der Bürgermeister des Orts Le Vernet habe vorgeschlagen, zwischen Le Vernet und Seyne-les-Alpes ein Monument zu Ehren der Opfer aufzustellen.

    Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande und Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy hätten ihm für den Vorschlag gedankt, berichtete der Sender BFMTV am Mittwoch auf seiner Webseite. Auch die Regionalzeitung «La Provence» griff den Bericht auf

    18:20

    Eine grafische Rekonstruktion der französischen Flugunfallbehörde BEA: Den letzten Kontakt mit dem Airbus gab es offenbar um 10:30 Uhr MEZ. Eine Minute später soll der Sinkflug der Maschine begonnen haben. Um 10:40 Uhr wurde sie zum letzten Mal auf dem Radar gesehen:

    18:07

    Etwa die Hälfte einer Schulklasse aus Hamburg hat sich am Mittwoch geweigert, in einem Germanwings-Flugzeug einzusteigen, nachdem sie von dem Crash erfuhren. Wie die spanische Nachrichtenagentur Efe berichtet, sollten 40 Schüler des Meiendorf-Gymnasiums nach einem Aufenthalt in Llinars del Vallès nach Hamburg zurückkehren. Einige Schüler hätten jedoch Angst gehabt, in ein Flugzeug zu steigen, und reisen nun lieber mit dem Zug nach Deutschland.

    17:47

    Vor dem Absturz der Germanwings-Maschine hat es keine Explosion gegeben. «Das Flugzeug ist bis zum Schluss geflogen», es habe also keine Explosion gegeben, teilte BEA-Direktor Rémi Jouty am Mittwoch in Paris mit.

    17:28

    Eine Frage auf Englisch: «Es gab Gerüchte, dass Lithium-Batterien transportiert wurden. Stimmt das?» Sprecher: «Zur Fracht können wir bisher Nichts sagen.» Der Sprecher wollte sich auch nicht darüber äußern, ob die Piloten bei Bewusstsein waren oder ob eines möglichen Druckabfall im Flugzeug gab.

    17:24

    Die Möglichkeit eines Anschlags könne derzeit wie jede andere Theorie nicht ausgeschlossen werden, so der Sprecher.

    17:23

    «Ich bin optimistisch, dass wir die Audiodatei auswerten können. Auch den zweiten Flugdatenspeicher werden wir an der Absturzstelle finden.»

    17:21

    «Ist die gesamte Dauer des Flugs auf dem Flugschreiber?» Sprecher: «Ich kann ihnen keine genauen Angaben zur Dauer geben, auch nicht über die Sprache der Piloten.»

    Noch eine Frage aus dem Plenum: «Es gibt Gerüchte, dass auch der zweite Flugschreiber gefunden wurde. Stimmt das?» Sprecher: «Ich kann das nicht bestätigen.»

    17:18

    Ermittler konnten eine Audio-Datei aus dem Voice Recorder extrahieren. Diese soll laut dem Sprecher alle im Cockpit aufgenommen Stimmen und Geräusche vom Start bis zum Abprall enthalten. «Die Auswertung dauert allerdings noch. Man muss die Töne und Geräusche mit den technischen Daten in Beziehung bringen. Das dauert aber eine Weile, bis man alles versteht, was an Bord geschehen ist, manchmal sogar Tage.»

    17:15

    «Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind wir noch nicht in der Lage, wieso die Maschine in den Sinkflug übergegangen ist. Wir wissen auch nicht, warum die Piloten nicht auf die Kontaktaufnahme der Flugsicherung reagiert haben.»

    17:12

    «Die letzte Meldung der Maschine an die Fluglotsen war eine Routinemeldung.»

    17:10

    «Einige Worte zum Absturzort: Das Gelände ist sehr zerklüftet, sehr schwer zugänglich, es ist rutschig. Selbst zu Fuß kann man sich dort nur schwer bewegen. Auf den Bildern sieht man, dass das Flugzeug mit einer sehr hohen Geschwindigkeit aufgeprallt sein muss.»

    «Absoluter Vorrang hat momentan die Suche nach dem Flugdatenschreiber.»

    17:02

    Die Pressekonferenz wurde nun unterbrochen, um noch die PK der Luftfahrtbehörde in Paris zu zeigen. Der Sprecher der Luftfahrtbehörde beginnt mit einer Schweigeminute und bestätigt im Wesentlichen den Flugbericht, über den die Welt vorher berichtet hatte (Eintrag um 16:34 Uhr).

    «Es handelte sich um eine Airbus der Fluggesellschaft Germanwings, die von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs war. Um 10:30 Uhr war das Flugzeug auf der Reisehöhe, danach begann der Sinkflug der Maschine. Die Flugsicherung hat versucht, Kontakt aufzunehmen.»

    17:01 Jetzt spricht Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy: «Wir sprechen allen Angehörigen der Opfern unser Mitgefühl aus.»

    16:57

    Glaubt man einem Bericht der New York Times, dann konnten aus dem Voice-Recorder bisher keinerlei relevanten Daten gewonnen werden. Der zweite Flugschreiber sei schwer beschädigt und zudem fehle die notwendige Speicherkarte. Dies könnte die Aufklärung des Unfalls massiv behindern, so die NYT.

    16:54

    Merkel bedankt sich bei François Hollande, Mariano Rajoy und allen Helfern in de Region. «Wir denken an alle Opfern deutscher Herkunft und aller anderen Länder.»

    16:53

    Die Auswertung der ersten Blackbox sei nicht einfach und brauche noch Zeit, so Hollande. Die zweite Blackbox mit den technischen Daten wird laut Hollande noch gesucht. Man habe zwar den Behälter, aber nicht den Flugschreiber an sich gefunden.

    16:52

    Hollande: «Es wird dafür gesorgt, dass die Hinterbliebenen Abschied nehmen können. Wir werden alles dafür tun, dass die Familien der Opfer nicht nur empfangen, sondern dass sie hier auch Unterstützung erhalten werden.» Alle Umstände der Katastrophe sollen restlos aufgeklärt werden.

    16:47

    Hollande, Rajoy und Merkel treten vor die Presse. Der französische Präsident bedankt sich bei allen Helfern von Polizei, Feuerwehr und lokalen Verwaltungen. «Sie haben alle haben Solidarität und Brüderlichkeit bewiesen.» Leider war es aber nicht möglich, überlebende Insassen zu retten. Hollande sprach von einer «fürchterlichen Katastrophe. Wir verneigen uns in Andacht an die Opfer». Es waren Staatsangehörige aus 15 Ländern an Bord, darunter «Kinder, Schüler, ganze Familien».

    16:36

    Die bei dem Flugzeugabsturz in Südfrankreich verunglückten Schüler aus dem westfälischen Haltern in Deutschland sind für die verhängnisvolle Spanien-Reise ausgelost worden.

    Eigentlich hatten viel mehr Schüler an der Reise teilnehmen wollen.

    Weil es für die Teilnahme an dem achttägigen Trip in die Nähe von Barcelona mehr Bewerber gegeben habe als Plätze, sei das Los auf die nun ums Leben gekommenen Mädchen und Jungen gefallen, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung am Mittwoch. Sie berief sich auf den Schulleiter des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern am See.

    Mindestens einer der Schüler soll über die Nachrückliste zu der Reisegruppe dazugestossen sein. Nach Informationen der Halterner Zeitung hatten sich 40 Jugendliche für die Reise beworben – 14 Schülerinnen und zwei Schüler seien ausgewählt worden.

    16:35

    Die geplante Pressekonferenz verzögert sich.

    16:34

    Die deutsche Welt veröffentlicht den geheimen Flugbericht der französischen Flugsicherung. Die Maschine habe demnach um 10:31 Uhr ohne Freigabe die Reiseflughöhe verlassen und danach den Sinkflug eingeleitet. Mehrmalige Versuche, die Crew über Funk zu kontaktieren, schlugen danach alle fehl. Das Cockpit antwortete nicht mehr. Um 10:40 Uhr verschwand das Radarziel des Fliegers vom Bildschirm, eine halbe Stunde später entdeckten Helikopter das zerstörte Wrack von Flug 4U9525.

    16:05

    In Kürze treten Hollande, Rajoy und Merkel, die sich derzeit nahe der Absturzstelle aufhalten, vor die Presse.

    15:59

    Ein Video bei guardian.co.uk zeigt den mühseligen Aufstieg der Rettungskräfte zur Absturzstelle in hochalpinem Gelände:

    15:42

    Das Französische Innenministerium veröffentlichte über Twitter Bilder der Arbeit an der Absturzstelle.

    15:43

    Die britische Daily Mail berichtet, dass das Germanwings-Flugzeug aufgrund einer gebrochenen Windschutzscheibe abgestürzt sein könnte. Dies hätte zu einem plötzlichen Sauerstoffabfall im Cockpit geführt, weswegen die Piloten bewusstlos wurden. Die Seite stützt sich auf Berichte in Internetforen für Berufspiloten.

    15:21

    Laut Informationen von Airlive.net wurde der zweite Flugschreiber mit den technischen Daten gefunden. Er ist allerdings schwer beschädigt, schreibt das Luftfahrtportal auf Twitter.

    15:11

    Lufthansa-CEO Carsten Spohr spricht über den Flugzeugabsturz in einer Videobotschaft.

    15:06

    Aus den vorläufigen Daten von Germanswings geht hervor, dass die Opfer aus mindestens 18 Ländern stammen. Doch noch konnte nicht zu allen Angehörigen der Passagiere Kontakt aufgenommen werden, und in einigen Fällen könnte eine doppelte Staatsbürgerschaft für Verwirrung sorgen, heißt es. Bisher bestätigt durch die Fluggesellschaft und die jeweiligen Regierungen wurden 72 Deutsche, mindestens 35 Spanier, drei Briten, drei Kasachen, zwei US-Amerikaner, zwei Argentinier, zwei Australier, zwei Kolumbianer, zwei Iraner, zwei Japaner, zwei Venezolaner, ein Belgier, ein Däne, ein Niederländer, ein Israeli, ein Mexikaner, ein Marokkaner sowie ein Türke.

    14:32

    Angela Merkel hat nach ihrer Ankunft in der Nähe der Absturzstelle den französischen Helfern für deren Einsatz gedankt. «Das ist ein Zeichen unglaublicher Freundschaft und Hilfe. Wir sind sehr dankbar», sagte Merkel. Die deutsche Regierungschefin sprach vor Ort mit Einsatzkräften und informierte sich aus erster Hand über die schwierige Bergung von Trümmern und Opfern.

    14:19

    Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande, der spanische Premier Mariano Rajoy und die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, sind in der Region des Unglücksorts eingetroffen. Sie wollen sich vor Ort ein Bild von den Bergungsarbeiten machen. Merkel, Hollande und Rajoy trafen sich in Seyne-les-Alpes, wenige Kilometer entfernt von der Absturzstelle in dem schwer zugänglichen Gelände des Alpenmassivs.

    13:24

    Der Sinkflug der Germanwings-Maschine habe 18 Minuten gedauert, nicht acht. Das sagte Ségolène Royal, die französische Verkehrsministerin, zum Independent. Um 10.30 Uhr reagierte die Crew nicht mehr auf den Funk. Daraufhin ließ das französische Militär einen Mirage-Kampfjet aufsteigen. Dieser Flieger wurde auch von Augenzeugen gesichtet, wie er der Unglücksmaschine folgte. Um 10.48 Uhr verschwand der A320 vom Radar und zerschellte wenig später in den französischen Bergen. Der Pilot des Kampfjets kann möglicherweise die entscheidenden Informationen zur Absturzursache liefern.

    13:06

    Der deutsche Meister FC Bayern München um den spanischen Star-Trainer Pep Guardiola hat vor dem Training eine Schweigeminute eingelegt:

    13:03

    Die französische Untersuchungsbehörde BEA hat ein erste Bilder des beschädigten Flugschreibers veröffentlicht:

    12:44

    Aus emotionalen Gründen konnten viele Germanwings-Crews Flüge nicht betreuen, dafür seien andere Crews eingesprungen, so Winkelmann.

    12:42

    Über die Nationalitäten wird eine Liste ständig aktualisiert. Der Stand heute, 11 Uhr: Es gibt 72 deutsche und 35 spanische Opfer, jeweils ein Opfer stammt aus Großbritannien, den Niederlanden, Mexiko, Japan, Dänemark, Belgien und Israel. Jeweils zwei Opfer kommen aus Australien, Argentinien, Venezuela, USA und Iran. Nicht alle Nationalitäten konnten bislang geklärt werden, so Winkelmann auf der Pressekonferenz.

    12:38

    Zusammen mit dem Auswärtigen Amt versuche man, die Hinterbliebenen von 27 Opfern zu kontaktieren. Die Airline will jedem Einzelnen psychologische Hilfe zukommen lassen – auch Hinterbliebenen eines Mexikaners. Es soll zwei Sonderflüge nach Südfrankreich geben, von Düsseldorf und von Barcelona aus.

    12:37

    Germanwings-Pressekonferenz in Köln: Die Airline bedankt sich bei den Helfern und Betreuern. Es gibt Betreuungsstellen, in denen Hinterbliebene betreut werden. Zu 123 Familien wurde bereits Kontakt aufgenommen, sagt Thomas Winkelmann, Geschäftsführer von Germanwings.

    11:54

    Die Rettungskräfte an der Absturzstelle in den französischen Alpen wollen am Mittwoch keine Toten bergen. Das sagte Rettungspilot Xavier Roy am Einsatzort in Seyne-les-Alpes. Wichtig sei zunächst, den zweiten Flugschreiber zu finden.

    Außerdem werde das Absturzgebiet weiter gesichert. Die Rettungsmannschaften versuchten, die Körper der Opfer zu finden. Dazu würden auch zahlreiche Fotos von der Unfallstelle gemacht.

    Bei den Arbeiten, an denen auch Spezialteams beteiligt seien, werde weiter versucht, Teile der Motoren zu lokalisieren. Bisher sei unklar, wie viele Rettungskräfte am Mittwoch zu dem Gelände gebracht würden oder dahin aufstiegen. Es sei auch noch nicht entschieden, wie viele davon über Nacht auf dem Berg blieben, um das Gelände zu sichern.

    11:51

    CNN rekonstruierte den Flug der Unglücksmaschine.

    11:35

    Großherzog Henri hat sich am Mittwochmorgen in einem Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und den spanischen König Felipe gewendet: «Im Namen des Luxemburger Volkes möchten wir Ihnen unser herzliches Beileid aussprechen. Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen der Opfer dieses Dramas.»

    11:33

    Die Unglücksursache gibt immer noch ein Rätsel auf, meldet die Lufthansa. Das Flugzeug sei technisch in einem perfekten Zustand gewesen.

    11:22

    Mehrere Airlines und Flughäfen haben ihre Mitarbeiter aufgerufen, am Mittwoch um 10.53 Uhr mit einer Schweigeminute der Opfer des Germanwings-Absturzes zu gedenken.

    11:18

    Jetzt kommt Landrat Cay Süberkrüb zu Wort: Mit dem Tod von 16 Schülern und zwei jungen Lehrerinnen ist die «Welt in Haltern stehen geblieben.»

    11:02

    «Eine fröhliche Fahrt endet in einer Tragödie», sagte der Schulleiter des Gymnasiums in Haltern an der Pressekonferenz. «An unserer Schule wird nichts mehr so sein, wie es war.»

    11:09

    Ein Luftfahrtexperte hat eine neue Theorie zum Absturz: «Alles scheint darauf hinzudeuten, dass im Cockpit niemand mehr bei Bewusstsein war», sagte Bernard Chabbert gegenüber dem TV-Sender Europe 1. Es habe in den vergangenen Jahren zahlreiche Explosionen von Lithium-Batterien in Flugzeugen gegeben, meist von Smartphones. Die dabei frei werdenden Dämpfe könnten binnen Sekunden töten, zitiert der Tagesanzeiger den Experten. Der Sinkflug sei von den Piloten aber bewusst eingeleitet worden.

    11:07

    In Haltern findet derzeit eine Pressekonferenz zum Absturz statt. «Die Trauer ist groß. Die Schule muss damit umgehen – die Trauer teilen», sagte Schulministerin Silvia Lohrmann. Die Trauer sei Teil der Verarbeitung. «Es ist so schrecklich, das kann man sich gar nicht vorstellen.»

    10:48

    Der erste gefundene Flugschreiber ist zur Analyse der Daten in Paris eingetroffen. Die Auswertung werde noch am Vormittag beginnen, sagte der für Transport zuständige französische Staatssekretär Alain Vidalies dem Radiosender Europe 1. Die Box sei beschädigt, aber es werde angenommen, dass sie zu verwerten sei, sagte Vidalies.

    Bei dem gefundenen Flugschreiber soll es sich um den Cockpit Voice Recorder (CVR) handeln, der Geräusche und Gespräche im Cockpit aufzeichnet. Nach der zweiten Blackbox wird noch an der Absturzstelle gesucht.

    10:45

    Google Deutschland und Spanien trauern um die Opfer des Flugzeugabsturzes.

    10:34

    Das Flugzeug könnte mir einer Geschwindigkeit von bis zu 740 Kilometer pro Stunde mit dem Bergmassiv kollidiert sein. Man könne aber nur mutmaßen, was die Piloten in den letzten Minuten unternommen hatten, sagt ein Experte zu N24. Erst müsse man die Auswertung der Blackbox abwarten.

    10:06

    Im Gymnasium im deutschen Haltern werde heute kein normaler Unterricht stattfinden, teilte ein Polizeisprecher deutschen Medien mit. Die Schule sei aber geöffnet. Seelsorger und Psychologen betreuen die Schüler, die gestern 16 Mitschüler und zwei Lehrer verloren haben. Vor dem Gebäude wurde ein Schild mit der Aufschrift «Gestern waren wir viele. Heute sind wir allein» angebracht.

    10:00

    Die deutsche Bundeswehr ist nach dem Flugzeugabsturz im Einsatz:

    9:49

    9:48

    Der luxemburgische Pilotenverband ALPL fühlt mit den Hinterbliebenen der Opfer von Flug 4U 9525. An Spekulationen über die Unfallursache will man sich aber nicht beteiligen.

    9:47

    An Bord der Maschine waren mindestens vier Menschen aus Rheinland-Pfalz. Nach vorläufigen Erkenntnissen des Bundeskriminalamts (BKA) kämen drei Passagiere und ein Besatzungsmitglied aus dem Norden des Bundeslandes, sagte ein Sprecher des rheinland-pfälzischen Innenministeriums am Mittwochmorgen.

    9:29

    9:26

    Bilder aus einer Kapelle in La Seyne-les-Alpes:

    9:25

    Lufthansa und Germanwings rufen zu einer weltweiten Schweigeminute auf. Diese soll um 10.53 Uhr stattfinden, heißt es in einer Medienmitteilung. Im Anschluss gibt die Lufthansa ein weiteres Medienstatement ab.

    9:17

    Nach wie vor nicht bekannt ist, ob auch Personen aus dem Großherzogtum im Unglücksflieger saßen. Dem Außenministerium liegt seit Dienstag die Passagierliste vor. Gegenüber L'essentiel hatte ein Sprecher erklärt, die Auswertung könne «mehrere Stunden dauern». Doch auch am Mittwochmorgen lag kein Ergebnis vor. Mit diesem rechne man nun im Laufe das Tages.

    9:14

    In der Absturzregion des Airbus' hat sich schon einmal ein schweres Flugzeugunglück ereignet. Im September 1953 stürzte eine Lockheed L-749A Constellation von Air France am Mont Le Cimet bei Barcelonnette ab.

    Die Unfallstelle liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich der Absturzregion des Airbus. Nach Informationen von Aviation Safety Network wurden 1953 alle 33 Passagiere sowie neun Besatzungsmitglieder an Bord getötet.

    Das Flugzeug war auf dem Weg von Paris nach Saigon in Vietnam und sollte einen Zwischenstopp in Nizza einlegen. Nach Einleitung des Sinkflugs kam das Flugzeug nach den damaligen Untersuchungen aus unbekannter Ursache von der Route ab und zerschellte an dem Berg.

    8:57

    Nur wenige Personen wurden Zeugen des Flugzeugabsturzes in Südfrankreich. Eine von ihnen ist Jean-Marie, ein Bewohner des Örtchens Prads-Haute-Bléone. «Ich habe ein weißes Flugzeug mit einem orangefarbenen Heck gesehen. Manchmal sieht man hier private Flieger. Aber eine Maschine dieser Größe ist schon selten. Es flog sehr tief – sicher weniger als 800 Meter», sagt er zu Le Parisien. Danach sei das Flugzeug hinter den Bergen verschwunden.

    «Ich hörte einen lauten Knall, danach sah ich eine Rauchsäule», schildert eine Bewohnerin von Vernet. Es hörte sich an, wie Geröll oder eine Lawine, die gerade gesprengt wurde.

    8:30

    Der Airbus A320 gilt als sichere Maschine. Weltweit sind derzeit 6100 Flugzeuge dieses Typs im Einsatz. Es handle sich um einen der zuverlässigsten Jets überhaupt – permanent sei irgendwo ein A320 in der Luft, berichtet die Frankfurter Rundschau.

    Dennoch kommt es zu Unglücken mit dem Airbus. So stürzte im Dezember ein A320 der Air Asia ab. Zudem wäre ein A321 der Lufthansa beinahe abgestürzt. Der Flieger verlor an Höhe, da der Bordcomputer falsche Signale empfangen hatte. Grund: Die Sensoren waren vereist.

    8:16

    Eine Lokalzeitung aus Haltern druckte eine ganzseitige Anzeige einen Tag nach der Flugzeugkatastrophe. 16 Schüler sowie zwei Lehrer aus der deutschen Stadt waren in der Unglücksmaschine.

    8:06

    Der Stimmenrekorder der Maschine ist beschädigt. Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve sagte am Mittwoch dem Radiosender RTL, das Gerät, das Gespräche in der Pilotenkanzel aufzeichnet, sei aber noch benutzbar. Experten versuchten, die Daten auszuwerten. Wegen der Beschädigung könnte sich die Klärung der Ursache des Unglücks in die Länge ziehen

    7:44

    Die französische Zeitung La Provence veröffentlichte Fotos von der Absturzstelle in gut 2000 Metern Höhe, die fünf größere Trümmerteile des Airbusses zeigten. Der Sprecher des Innenministeriums in Paris, Pierre-Henry Brandet, sagte, die Absturzstelle umfasse ein Gebiet von mehreren Hektar, Tausende Trümmerstücke lägen verstreut. Dies lasse den Schluss zu, dass der Aufschlag der Maschine extrem heftig und bei großer Geschwindigkeit vonstattengegangen sein müsse.

    7:37

    Die französischen Behörden schirmen die Absturzstelle gegen Schaulustige ab. «Man muss vermeiden, dass wichtige Indizien zerstört werden», sagte ein Sprecher des Innenministeriums laut n-tv.de. Weiter: «Man muss auch eine Art morbiden, makaberen Tourismus vermeiden.»

    7:11

    Die Flugüberwachung konnte kurz vor dem Absturz keinen Funkkontakt mehr mit der Besatzung herstellen, wie der Staatsanwalt von Marseille am Dienstagabend mitteilte. «Das Einzige, was ich sagen kann, ist, dass dieser schnelle Höhenverlust des Flugzeugs für den Augenblick unerklärt bleibt», sagte Staatsanwalt Brice Robin dem TV-Sender BFM TV, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete.

    6:37

    Mittlerweile habe die Einsatzkräfte ihre Arbeit an der Absturzstelle wieder aufgenommen. Dreißig Mitglieder einer Gebirgsstaffel der Polizei wurden mit dem Helikopter abgesetzt, berichtete AFP unter Berufung auf einen Vertreter der Gendarmerie.

    Während die Hochgebirgs-Spezialisten den Bereich absichern sollen, sind 65 Beamte seit dem Abend unterwegs, um einen Fußweg zu suchen.

    Gerichtsmediziner und Anthropologen sollen ebenfalls zum Unfallort gebracht werden, um dort DNA-Proben zu entnehmen, die bei der Identifizierung der Opfer helfen sollen.

    6:35

    Der französische Staatsanwalt Brice Robin hat offiziell Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen. Die Ermittler wollen acht Zeugen vernehmen.

    Lufthansa-Chef Carsten Spohr ist zuversichtlich, dank der bereits geborgenen Blackbox rasch Erkenntnisse zur Absturzursache vorlegen zu können. Die Blackbox soll noch am Mittwochmorgen untersucht werden. Unklar blieb zunächst, ob der Flugdatenschreiber oder der Stimmenaufzeichner geborgen wurde. Während das erste Gerät technische Daten zum Flug aufzeichnet, registriert das zweite Gespräche und andere Geräusche in der Pilotenkabine.

    5:54

    Die Einsatzkräfte müssen sich auf eine langwierige Suche nach den Opfern einstellen. Wegen der Abgelegenheit und Unwegsamkeit des Unglücksorts dürften die Bergungsarbeiten eine Woche andauern, sagte der Leiter des örtlichen Rettungsdiensts, Jean-Marc Meninchini.

    5:50

    Eine lange Nacht liegt hinter der Bürgermeisterin von Digne-les-Bains. Man habe zusammen mit dem Roten Kreuz eine Notunterkunft in der Sporthalle des Ortes eingerichtet, um dort die anreisenden Opferangehörigen unterbringen zu könne, schreibt sie auf Facebook:

    01h30 - Après l'activation d'un 1er centre d'accueil à la halle sportive, les équipes de la Croix rouge appuyées par les...

    Posted by Mairie de Digne-les-Bains on Dienstag, 24. März 2015

    5:41

    Es gibt keine Hoffnung, dass es unter den insgesamt 150 Insassen noch Überlebende gibt. Bislang ist bestätigt, dass unter den Opfern 67 Deutsche, darunter 16 Austauschschüler, sowie 45 Personen mit spanischem Namen sind. Ebenfalls unter den Opfern: zwei Babys und zwei Opernsänger.

    Später wurde bekannt, dass auch zwei Australier sowie jeweils ein Reisender aus den Niederlanden, der Türkei und Dänemark. Später teilte die Regierung in Tokio mit, dass unter den Insassen vermutlich auch zwei japanische Staatsbürger gewesen seien.

    Wie französischen Medien schreiben, ist die Staatszugehörigkeit von 32 der 144 Passagiere noch offen: Der Grund: Diese Personen waren an Bord gegangen, ohne die Passkontrolle zu passieren. Das ist möglich, weil der Flug innerhalb des Schengenraums stattfand.

    5:27

    Nicht alle Flugzeuge von Germanwing flogen gestern: Einige Mitarbeiter erschienen wegen Fluguntauglichkeit nicht zum Dienst. In der Folge wurden am Dienstagabend sieben Flüge in Düsseldorf gestrichen. Es habe sich um eine persönliche Entscheidung der Angestellten gehandelt, sagte Lufthansa-Sprecher Florian Gränzdörffer. Es gebe eine betriebliche Vereinbarung, wonach ein Crew-Mitglied sich für fluguntauglich erklären könne. «Dann respektieren wir das.»

    5:05

    Passagiere von Germanwings traten ihre Reisen nach der Flug-Katastrophe mit einem mulmigen Gefühl an. Ein Germanwings-Flug aus Barcelona landete am frühen Mittwochmorgen mit über zweieinhalb Stunden Verspätung in Düsseldorf. Im Flugzeug sei es ruhig gewesen, erzählt eine Passagierin. «Die Leute wollten nicht darüber sprechen.» Sie seien glücklich, wieder festen Boden unter den Fü0en zu haben — und wollten nur noch nach Hause.

    4:40

    Guten Morgen. Es ist ein Tag nach einem der schwersten Abstürze in der deutschen Luftfahrtgeschichte.

    In etwa einer Stunde, gegen 5:30 Uhr, wird der Einsatz am Absturzort des Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings in den französischen Alpen fortgesetzt. Das schwer zugängliche Gebiet, Nebel und schließlich der Einbruch der Dunkelheit machten es den Suchtrupps gestern schwer, zur Absturzstelle zu gelangen.

    24. März 2015

    22:50

    Nach Ansicht des Flugexperten Niki Lauda waren die Piloten der abgestürzten Maschine möglicherweise handlungsunfähig. «Acht Minuten sind in so einem Zustand irrsinnig lang. Deswegen wundert es mich, dass keiner der Piloten mit der Flugkontrolle geredet hat», erklärt der ehemalige Airline-Chef in der ORF-Nachrichtensendung «Zib2». «Das ist die große Frage: Warum die Piloten nicht mehr in der Lage waren, sich zu melden?», meint Lauda, der selber erfahrener Pilot ist. Die beiden Piloten seien offenkundig von einem Problem überrascht worden, das sie handlungsunfähig gemacht habe.

    22:25

    Am Flughafen Düsseldorf kümmern sich zur Stunde weiterhin Betreuer um Hinterbliebene der tödlich verunglückten Fluggäste. «Aktuell sind noch 16 in der VIP-Lounge», so ein Sprecher des Flughafens Düsseldorf. Zeitweise seien etwa 45 bis 50 Menschen, die auf Angehörige oder Freunde warteten, gleichzeitig betreut worden. Insgesamt 150 Mitarbeiter unter anderem von Airport, Airline und Feuerwehr haben sich um die Betroffenen gekümmert. Laut der Evangelischen Kirche im Rheinland waren auch 15 Mitarbeiter der Flughafenseelsorge und der Notfallseelsorge im Einsatz.

    21:34

    Die Unglücksmaschine hatte am Montag ein Problem an der «Nose Landing Door», der Klappe für das Bugrad, wie die Lufthansa bestätigt. Unregelmäßigkeiten seien jedoch vollständig behoben worden.

    21:02

    Laut 20minutos.es hat die spanische Regierung drei Tage Staatstrauer für die spanischen Opfer ausgerufen.

    Deren Angehörigen haben offenbar DNA-Proben abgegeben, mithilfe derer dann die Opfer identifiziert werden sollen.

    20:40

    Germanwings-Piloten haben sich heute offenbar nicht nur wegen «psychischer Probleme» geweigert, planmäßig zu starten: Laut Spiegel Online haben mehrere Crews gestreikt, weil sie Angst vor technischen Problemen mit dem selben Flugzeugtyp gehabt hatten, der in Südfrankreich abgestürzt ist.

    20:14

    Der französische Präsident François Hollande trifft sich am Mittwoch mit dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel vor Ort in Seyne-les-Alpes.

    19:55

    Auch der amerikanische Präsident Barack Obama spricht den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. «Es ist besonders tragisch, dass viele Kinder an Bord waren», sagt er.

    Auch ein Niederländer soll an Bord des Unglücksfliegers gewesen sein.

    19:44

    Ein französischer Journalisten twittert neue Bilder von der Absturzstelle.

    19:42

    Keine Helikopter mehr über der Absturzstelle, meldet AirLive.net. Dies soll während der Nacht so bleiben. Das aufkommende schlechte Wetter erschwert die Untersuchungen zusätzlich.

    19:40

    Auch das luxemburgische Außenministerium wartet auf die Passagierliste des Unglücksflugs. Das teilte ein Sprecher gegenüber L'essentiel mit.

    19:35

    Wegen der einbrechenden Dunkelheit sind die Sucharbeiten vorerst gestoppt worden. Das berichtet der Fernsehsender Euronews.

    19:25

    Polizisten der französischen Gendarmerie haben die Unglücksstelle offenbar zu Fuß erreicht. Sie haben eine erste Nahaufnahme vom Absturzort gesendet.

    19:21

    Der französische Innenminister erklärt auf einer Pressekonferenz: «Mehr als 300 Feuerwehrleute, 300 Polizisten, zehn Hubschrauber und ein Militärflugzeug sind im Einsatz. Diese Maßnahmen treffen wir in der Hoffnung, auf Überlebende zu stoßen – obwohl diese Hoffnung sehr klein ist.

    19:15

    Ein Lufthansa-Sprecher erklärt, dass Airline die Nationaliäten der Passagiere noch nicht bekanntgeben kann.

    19:05

    Unter den Opfern des Absturzes war offenbar auch der Opernsänger Oleg Bryjak. Seine Kollegen der Deutschen Oper schicken Trauernachricht über Twitter.

    18:50

    Die französische Nationalpolizei hat ein Bild der Absturzzone veröffentlicht:

    18:45

    Bundespräsident Joachim Gauck bricht seine Südamerika-Reise wegen des Flugzeugabsturzes ab.

    Auch die französische Fluglotsen-Gewerkschaft SNCTA hat ob den aktuellen Ereignissen einen von Mittwoch bis Freitag angekündigten Streik abgesagt.

    Und Stefan Raab lässt seine Sendung TV Total ausfallen: «Es gibt Tage, an denen es nichts zu lachen gibt»

    18:24

    Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist in der südfranzösischen Stadt Marseille eingetroffen. Er will noch heute gemeinsam mit der französischen Umweltministerin Ségolène Royal die Unglücksstelle besuchen.

    18:21

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist vor die Presse getreten. Sie hat den Angehörigen ihre Beileid ausgesprochen und angekündigt, die Unglücksstelle morgen selbst zu besuchen: «Ich werde morgen dorthin fahren, um mir selbst ein Bild zu machen», erklärte sie. Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, soll Merkel begleiten.

    18:05

    Der französische Fernsehsender FranceTV Info zeigt ein erstes Video von der Absturzstelle:

    18:02

    Zahlreiche Germanwings-Crews weigern sich offenbar, abzuheben. In Stuttgart sowie Hamburg sollen mehrere Flieger vorerst am Boden bleiben. Ein Twitter-Nutzer berichtet, dass der Pilot eine Durchsage gemacht habe: Die Crew befände sich psychisch nicht in der Lage, abzuheben.

    17:57

    Bodo Klimpel, Bürgermeister der nordrhein-westfälischen Stadt Haltern sagt auf einer Pressekonferenz unter Tränen: «Die Stadt ist tief geschockt. Das ist das Schlimmste, was man sich vorstellen kann.» 16 Schüler des Halterner Joseph-König-Gymnasiums saßen an Bord der Unglücksmaschine. Sie waren auf dem Nachhauseweg von einem Klassenausflug.

    Vor dem Eingang des Gymnasiums haben Schüler Kerzen für die Toten aufgestellt.

    17:53

    Das französische Innenministerium bestätigt: der Flugschreiber wurde gefunden.

    17:48

    Angesichts des Absturzes verzichten die Piloten der Lufthansa zunächst auf weitere Streikdrohungen. «Der Arbeitskampf ist für uns aktuell kein Thema mehr», sagte der Sprecher der Vereinigung Cockpit, Jörg Handwerg, dem Tagesspiegel. Er warnte zudem vor Spekulationen über die Unglücksursache und lehnte Äußerungen zum möglichen Hergang ab.

    17:46

    Die Familien der Opfer werden mit Bussen vom Flughafen Barcelona zur Absturzstelle gebracht, berichtet Euronews.

    17:44

    Die französischen Behörden schließen eine Kollision mit einem anderen Flugzeug aus.

    17:37

    Jean-Claude Juncker und andere prominente Luxemburger äußern sich auf Twitter über das Flugzeugunglück.

    17:26

    Polizei vor dem Joseph-König-Gymnasium in Haltern (Nordrhein-Westfalen). 16 Schüler und zwei Lehrer der Schule kamen höchstwahrscheinlich bei dem Unglücksflug ums Leben. Sie seien auf dem Rückweg von einem einwöchigen Schüleraustausch in der Nähe von Barcelona gewesen, heißt es.

    17:24

    Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve ist an der Unglücksstelle eingetroffen.

    17:14

    Ein weiteres Bild der Absturzstelle:

    17:09

    Laut France Info wurde eine Black Box gefunden. Es steht allerdings noch nicht fest, ob es der Flugschreiber mit den Gesprächen der Piloten oder jener mit den technischen Details ist.

    17:03

    Der französische Abgeordnete Christophe Castaner der Region Alpes-de-Haute-Provence überflog die Unfallsstelle gemeinsam mit Innenminister Bernard Cazeneuve. «Das Flugzeug ist total zerstört», schreibt Castaner. «Entsetzliche Bilder in dieser Berglandschaft. Es bleibt nichts außer Trümmern und Leichen.»

    17:02

    Der französische Premierminister Manuel Valls teilte mit, einem Helikopter sei es gelungen, an der schwer zugänglichen Absturzstelle bei Meolans-Revels zu landen. Es seien keine Überlebenden gefunden worden.

    16:54

    Der Ratspräsident des Départements Alpes des Haute Provence, Gilbert Sauvan, sagte der Zeitung Les Echos, der Airbus sei auseinandergebrochen. «Das größteTrümmerteil hat die Größe eines Autos», wurde er zitiert.

    Trümmer seien über eine Fläche von 100 bis 200 Metern verstreut. Hubschrauber kreisten über der Absturzstelle, 500 Polizisten und Feuerwehrleute seien in dem Gebiet.

    16:43

    Laut heute.de wurde der verunglückte Airbus A320 am Montag noch einem letzten Routinecheck unterzogen. Die Nachrichtenseite veröffentlicht zudem ein weiteres Bild von der Unglücksstelle:

    16:22

    Laut französischen Medien könnte es mitten in den Trümmern doch Überlebende geben. «Wir haben möglicherweise einen Körper gesehen, der sich bewegt», wird der französische General und Suchtrupp-Chef David Galtier bei Haute-Provence Info zitiert. Die Behörden würden alles unternehmen, um mögliche weitere Überlebende aufzuspüren.

    16:14

    Laut der Website Airlive.net verteilen sich die Trümmerteile auf einer Fläche von zwei Quadratkilometern. Das entspricht in etwa der Größe von Monaco.

    16:12

    Beim Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich sind auch 16 Schüler und zwei Lehrer aus Haltern (Nordrhein-Westfalen) verunglückt. «Wir wissen, dass die Schülergruppe an Bord der Maschine gegangen ist», sagte Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) am Dienstag dem WDR.

    16:05

    Ein Video von AirLive.net liefert Aufnahmen von der Absturzstelle.

    15:53

    Es werde wohl einige Tage dauern, bis alle Leichen aus der Absturzzone geborgen sind, sagt ein Oberstleutnant einem fran

    (jt/pw/sen/dpa/20min.ch/L'essentiel)

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