Mittelmeer

17. Juli 2018 11:59; Akt: 17.07.2018 13:03 Print

Mehr Flüchtlinge kommen über Spanien

Die iberische Halbinsel ist nach Einschätzung der Internationalen Organisation für Migration das neue Hauptziel illegaler Migranten in der EU.

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Spanien erfreut sich nicht nur bei Touristen großer Beliebtheit, sondern wird auch zunehmend von Flüchtlingen für die Reise nach Europa auserkoren. Bis Mitte Juli seien dort 18.000 Männer, Frauen und Kinder über die westliche Mittelmeer-Route angekommen, teilte die Internationalen Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf mit. Zusätzlich hätten fast 3000 Migranten versucht, über die in Nordafrika gelegenen spanischen Gebiete Melilla und Ceuta einzureisen. Damit habe sich 2018 die Zahl der Flüchtlinge auf der westlichen Mittelmeer-Route im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdreifacht und übertreffe nun die Ankünfte in Italien und Griechenland.

In Italien seien etwa 80 Prozent weniger Flüchtlinge angekommen als in den ersten sieben Monaten 2017, hieß es. Konkret zählten die Behörden noch 17 800 Ankünfte. Italiens neue Populisten-Regierung fährt seit Wochen einen harten Kurs in der Flüchtlingspolitik. In Griechenland steigt nach IOM-Angaben die Zahl der Migranten wieder und liegt nun bei 14 700. Insgesamt sind den Angaben zufolge bis Mitte Juli knapp 51 000 Menschen übers Mittelmeer nach Europa gekommen. 2017 waren es noch 110 000, 2016 gar 241 000. Die IOM schätzt die Zahl der in diesem Jahr bei der Überfahrt ertrunkenen Menschen auf knapp 1500.

(L'essentiel/dpa)

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