Wegen Hafen-Chaos

15. Oktober 2021 16:08; Akt: 15.10.2021 16:08 Print

Die Briten sorgen sich um ihre Weihnachtsgeschenke

Weil unter anderem wegen Mangel an LKW-Fahrern große Rückstaus im Containerverkehr herrschen, müssen Schiffe oft tagelang warten. Das könnte auch das Weihnachtsgeschäft tangieren.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Spielzeug wie Barbies oder «Elf on the Shelf»-Puppen, elektronische Geräte oder Truthähne und sogar Christbäume: In Großbritannien kündigt sich für die Weihnachtszeit Knappheit an diversen Artikeln an, die per Schiffsfracht ins Land kommen. Grund sind überlastete Häfen, in denen wegen des anhaltenden Mangels an Lastwagenfahrern große Rückstaus von Containern herrschen, die nicht zeitgerecht abgeholt werden können.

Menschen sollen Weihnachtseinkäufe möglichst früh machen

Im größten Umschlaghafen in Felixstowe etwa – wo 36 Prozent des britischen Container-Verkehrs abgewickelt werden – kommen derzeit keine Schiffe des Logistikriesen Maersk an, weil diese in andere Häfen in der EU umgeleitet werden. Wie Maersk-Kadermann Mikael Jensen gegenüber BBC sagte, müssten einige der größten Schiffe des Unternehmens zwischen vier und sieben Tagen warten, bis sie in Felixstowe entladen würden. Statt diese Zeit zu verschwenden würden die Schiffe nun andere Häfen anlaufen und die Container dort zwischenlagern, bevor sie nach Großbritannien weitergeleitet würden.

Britische Zeitungen riefen angesichts der Situation dazu auf, seine Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr besonders früh zu tätigen. Die Stadt Bath sagte laut Presseberichten bereits ihren Weihnachtsmarkt ab, wo in guten Jahren 400.000 Menschen Geschenke einkaufen.

(L'essentiel/trx)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.