EuGH-Entscheid

12. September 2019 11:34; Akt: 12.09.2019 11:34 Print

Gen-​​Sojabohne dürfen in der EU verkauft werden

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat eine Klage gegen die Zulassung von Gen-Sojabohnen zurückgewiesen.

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Die Bohne von Monsanto wurde genetisch verändert und ist damit sowohl insekten- als auch herbizidresistent. (Bild: dan Gill)

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Produkte mit einer genmanipulierten Sojabohne der Bayer-Tochter Monsanto dürfen in der Europäischen Union weiter verkauft werden. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg wies am Donnerstag die Klage dreier Nichtregierungsorganisationen gegen die Zulassung zurück.

Rechtsmittel sind nicht möglich. Die Brüsseler EU-Kommission hatte den Vertrieb von Lebens- und Futtermitteln, die die Bohne MON 87701 × MON 89788 enthalten, 2012 erlaubt. Dagegen klagten drei deutsche Nichtregierungsorganisationen. Sie argumentierten, gesundheitliche Risiken seien vor der Zulassung nicht ausreichend geprüft worden.

Die Bohne von Monsanto wurde genetisch verändert und ist damit sowohl insekten- als auch herbizidresistent. Das bedeutet, dass sie einerseits für Schädlinge unattraktiv ist und andererseits unempfindlich für das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Sie wird nach Angaben von Bayer, der den US-Saatgutkonzern Monsanto mittlerweile übernommen hat, in Südamerika angebaut. Seit 2013 wurden demnach 73,6 Millionen Hektar in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay damit bepflanzt.

(L'essentiel/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ciao bello am 15.09.2019 11:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et dert mer Leet mais dei Riiteren geheieren all verhafft .vOder op mannst finanziel zur rechenschafft gezun, wann leit oder deieren doduergen krank gin, wat verschiiden Studien jo och scho bewisen hun.Dofir as dat doten lo net mei ze verstoen, wann lo nach Länner aus der Eu wellen as dat ze verstoen.

  • Ciao bello am 15.09.2019 11:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An ech kaafen alles Schwarz beim bio bauer. also verdeengt EU kee frang drun fir Riiteren ze bezuelen dei sou topesch Enscheedungen treffen.

  • EU ass Supi am 12.09.2019 13:48 Report Diesen Beitrag melden

    Nach den Äusserungen über eine Impfpflicht und jetzt das hier, müsste es den EU-Bürger klar sein dass die EU weder für unsere Freiheit noch für unsere Gesundheit steht. Ab wann wird der RFID-Chip Pflicht? Vor oder nach der gezwungenen Ausbreitung von 5G. Denn wie es im Artikel heisst"Rechtsmittel sind nicht möglich"

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ciao bello am 15.09.2019 11:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An ech kaafen alles Schwarz beim bio bauer. also verdeengt EU kee frang drun fir Riiteren ze bezuelen dei sou topesch Enscheedungen treffen.

  • Ciao bello am 15.09.2019 11:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sou hun lo engem franseischen Kolleg ugeruff deen as bio Bauer, ab haut verdeengt en franseischen biobauer un mir, wat fleesch uebst a gemeis ugeet. Merci Eu hätt des Entscheedung scho vill eischter missen treffen.

  • Ciao bello am 15.09.2019 11:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et dert mer Leet mais dei Riiteren geheieren all verhafft .vOder op mannst finanziel zur rechenschafft gezun, wann leit oder deieren doduergen krank gin, wat verschiiden Studien jo och scho bewisen hun.Dofir as dat doten lo net mei ze verstoen, wann lo nach Länner aus der Eu wellen as dat ze verstoen.

  • geldgeiler Industriedummy am 13.09.2019 08:49 Report Diesen Beitrag melden

    ... Gensojabohnen dürfen in der EU verkauft werden u wir scheissen Gelbschiss auf den brennenden Regenwald ... unsere Kinder kommen gendefekt zur Welt u deshalb schmeissen wir sie in Zukunft einfach in die Mülltonne, so wie all die gendefekten kleinen Ferkel, die entweder gleich nach der Geburt lebensunfähig wegsterben oder erst am Gelbschiss durch Gentechsoja mit Glyphosat gewürzt! ... und die Menschheit wir sich automatisch verkleinern! ...

  • STOP den EUliggebetrieb! am 13.09.2019 08:40 Report Diesen Beitrag melden

    d'EU, sou wéih och den EUgeriechtshaff, ass 1 Betrieb, fir de Wirtschaftslobbyisten hier Wënsch ze erfëllen ... sie ass net do fir de blöden Steierzuëler, den den dëcken Hären hier fett Payën bezillt! ... de schaffenden Steierzuëler ass do, fir sech vun de Frickgeieren aushuëlen ze loossen, vun hinnen krank gemach ze gin, fir dat sie dann op der Krankheet verdingen, wou mir d'Medikatioun och opgezwongen kréiën, well wann een hier Pëllen net schlëckt, kann e schon firun hier Wirtschaftliggegeriechter gezerrt gin ... wat eng wirtschftsverseuchten Welt, déih mir mat onseren Steieren finanzéiëren!