«Ibiza-Skandal»

13. Juni 2019 17:41; Akt: 13.06.2019 17:43 Print

Jetzt ermitteln die Behörden gegen Strache

Der «Ibiza-Skandal» hat nun doch strafrechtliche Konsequenzen für den Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft untersucht den Fall.

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Der «Ibiza-Skandal» hat nun strafrechtliche Konsequenzen für den zurückgetretenen Vize-Kanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Wie das österreichische Politimagazin «Profil» berichtet, ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft inzwischen gegen Strache.

Der Verdacht laute auf Untreue – der selbe wie bei Ex-Klubchef Johann Gudenus und FPÖ-Mandatar Markus Tschank. Das soll dem Magazin aus Justizkreisen bestätigt worden sein.

Video stürzte Österreich in eine Krise

Die Ursache ist ein Video, das Strache der Korruption belastet. In diesem Video zeigt sich Strache vor der Parlamentswahl 2017 bereit, als Gegenleistung für finanzielle Unterstützung im Wahlkampf öffentliche Aufträge an die angebliche Nichte eines russischen Oligarchen zu vergeben. Das Enthüllungsvideo stürzte Österreich in eine Krise.

Die Koalition zwischen konservativer ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ platzte nach der Veröffentlichung des Videos. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wurde durch ein Misstrauensvotum im Parlament abgesetzt.

Straches Anwalt Johann Pauer erklärte gegenüber dem Magazin, er bitte um Verständnis, dass er sich «zu dem laufenden Strafverfahren nicht äußern» könne.

(L'essentiel/red)

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