Wegen Klimapakt

01. Juni 2017 16:13; Akt: 01.06.2017 16:22 Print

Juncker erklärt dem kleinen Donald die Welt

Die USA will womöglich aus dem Weltklimapakt aussteigen. Dass das nicht so einfach ist, macht EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker deutlich.

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Europa stemmt sich gegen die befürchtete Abkehr der USA vom Pariser Weltklimapakt. Kurz vor der historischen Richtungsentscheidung in Washington bestürmten EU-Spitzenpolitiker den amerikanischen Präsidenten Donald Trump am Donnerstag mit Appellen.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker warnte Trump vor dem Ausstieg. Es sei die «Pflicht Europas zu sagen: So geht das nicht», sagte Juncker er am Mittwochabend in Berlin. Amerika können nicht einfach so aus dem Pakt austreten: «Das haben wir versucht - in klaren deutschen Hauptsätzen - auch Herrn Trump zu vermitteln. Wie es scheint, ist der Versuch nicht gelungen», lästert der Luxemburger.

Schlag gegen Regelwerk

EU-Ratspräsident Donald Tusk legte am Donnerstag mit einem Tweet nach und appellierte an Trump: «Bitte verändern Sie das (politische) Klima nicht zum Schlimmeren.» Kanzlerin Angela Merkel suchte in Berlin den Schulterschluss mit China auch beim Klimaschutz. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang bekräftigte nach einem Treffen mit Merkel, sein Land stehe zu seiner internationalen Verantwortung. Trotzig versicherten sich die Europäer, das wegweisende Abkommen von 2015 sei auch ohne die USA nicht tot.

Der Ausstieg der Vereinigten Staaten - weltweit nach China zweitgrößter Produzent von Treibhausgasen - wäre ein massiver Schlag gegen das internationale Regelwerk. Doch wollen neben China auch andere wichtige Länder den Vertrag weiter befolgen. Befürworter argumentieren, die Ausrichtung der weltweiten Energieversorgung auf saubere Quellen sei unausweichlich und es sei ein wirtschaftlicher Vorteil, so schnell wie möglich damit anzufangen.

(hej/dpa/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 01.06.2017 22:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Juncker? Der sollte sich mal lieber darum kümmern, das in seinem eigenem Land die Menschen dort endlich mal Wohnraum bekommen, damit die nicht mehr und mehr in Existensnot geraten, weil die die künstlich erschaffenen horrenden Mietpreise nicht mehr bezahlen können....

Die neusten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 01.06.2017 22:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Juncker? Der sollte sich mal lieber darum kümmern, das in seinem eigenem Land die Menschen dort endlich mal Wohnraum bekommen, damit die nicht mehr und mehr in Existensnot geraten, weil die die künstlich erschaffenen horrenden Mietpreise nicht mehr bezahlen können....