In Belgien

26. Oktober 2020 12:44; Akt: 26.10.2020 12:55 Print

Mehr als 18.000 Neuinfektionen an einem Tag

Belgien meldet einen neuen Höchstwert an Neuinfektionen. Seit Montag gelten zudem verschärfte Regeln zur Eindämmung der Pandemie.

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Nach Angaben der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität hat Belgien mit 94 Corona-Toten pro 100.000 Einwohner eine der höchsten Todesraten weltweit. (Bild: DPA/Thierry Roge)

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Das von der Corona-Pandemie schwer betroffene Belgien meldet einen neuen Höchststand an Neuinfektionen. Für Dienstag voriger Woche (20. Oktober) belaufe sich die Zahl nach neuen Berechnungen auf 18.217, sagte der Sprecher des Krisenzentrums, Yves van Laethem, am Montag vor der Presse in Brüssel. Der Wert für den 20. Oktober war am Wochenende zunächst mit 15.432 angegeben worden.

Zum Vergleich: In Deutschland, das mehr als siebenmal so viele Einwohner wie Belgien hat, hatte das Robert Koch-Institut den bisher höchsten Tageswert am Samstag mit 14.714 gemeldet, worin Nachmeldungen enthalten sein könnten. Für Belgien bezifferte das staatliche Gesundheitsinstitut Sciensano die Zahl der durchschnittlichen Neuinfektionen pro Tag für den Zeitraum vom 16. bis 22. Oktober auf 12.491, ein Anstieg um 44 Prozent zur Vorwoche. Die 14-Tage-Inzidenz erreichte 1288,7 Fälle pro 100.000 Einwohner, das ist eine Zunahme um 220 Prozent im Vergleich zu den beiden Wochen davor.

Weitere Verschärfung der Regeln

Bisher sind in dem 11,5 Millionen-Einwohner-Land 10.810 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Nach Angaben der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität hat Belgien mit 94 Corona-Toten pro 100.000 Einwohner eine der höchsten Todesraten weltweit. Insgesamt gab es in Belgien seit Beginn der Pandemie 321.031 Infektionen mit dem Coronavirus, die meisten davon in den Provinzen Lüttich (Liège), Brüssel und Hennegau (Hainaut).

Im Kampf gegen die Pandemie traten am Montag in der Region Brüssel abermalige Verschärfungen der Regeln in Kraft. So gilt dort nun überall Maskenpflicht, die nächtliche Ausgangssperre beginnt bereits um 22 Uhr statt um Mitternacht. Die flämische Regionalregierung wollte am Dienstagabend über Maßnahmen beraten. Der Ministerpräsident Walloniens, Elio Di Rupo, schloss am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga «zusätzliche Maßnahmen» nicht aus.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ironiepur am 26.10.2020 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    gut,dass wir die Maske getragen haben, die uns vor diesem Virus geschützt hat

  • Positiv ass net glaich krank am 26.10.2020 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    Liegt es nicht auf der Hand, dass die PCR-tests alle fragwürdig sind? Wer sagt uns dass die Regierungen nicht seit 2 Wochen neuere Tests benutzen die 40,45 oder 50 Zykeln haben(statt 30,35) und so ganz einfach von einer Woche auf die andere eine besorgniserregende Steigerung der positiven Tests erhalten. Also bitte etwas mehr Transparenz. Dazu kommt dass PCR-tests nicht zur Diagnose geignet sind und deshalb sollte man die ganze Strategie des Testens in Frage stellen. 55-88% Falsch Positive je nachdem welcher Test benuzt wird in einer Bevölkerung die zu 2% mit dem Virus in Kontakt war.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Positiv ass net glaich krank am 26.10.2020 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    Liegt es nicht auf der Hand, dass die PCR-tests alle fragwürdig sind? Wer sagt uns dass die Regierungen nicht seit 2 Wochen neuere Tests benutzen die 40,45 oder 50 Zykeln haben(statt 30,35) und so ganz einfach von einer Woche auf die andere eine besorgniserregende Steigerung der positiven Tests erhalten. Also bitte etwas mehr Transparenz. Dazu kommt dass PCR-tests nicht zur Diagnose geignet sind und deshalb sollte man die ganze Strategie des Testens in Frage stellen. 55-88% Falsch Positive je nachdem welcher Test benuzt wird in einer Bevölkerung die zu 2% mit dem Virus in Kontakt war.

    • @Positiv ass net glaich krank am 26.10.2020 17:03 Report Diesen Beitrag melden

      jein woher kommen denn die vielen kranke auf der intensivstation??

    • @@Positiv ass net glaich krank am 28.10.2020 12:30 Report Diesen Beitrag melden

      Zwischen der 40 un 20 Woche jeden Jahres steigen die Zahlen in den Intensivstationen. Wissen sie dass nicht jede Krankheit mit Corona zu tun hat. Lesen sie das RKI bericht über die Influenza 2018/19; sehr interessant. Am 26.06.2020 schrieb der Wort: Les hopitaux n'ont pas été surchargés; also warum sollte man jetzt Angst haben wenn man weiss dass der Krankheitsverlauf milder geworden ist und wir noch weit entfernt sind von der Situation im Frühling.

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  • Ironiepur am 26.10.2020 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    gut,dass wir die Maske getragen haben, die uns vor diesem Virus geschützt hat