Europawahl 2019

23. Mai 2019 10:56; Akt: 23.05.2019 11:18 Print

Niederlande machen Auftakt an der Wahlurne

Mit der Öffnung der Wahllokale in den Niederlanden hat die EU-Parlamentswahl am Donnerstag begonnen. Auch die Briten stimmen heute ab.

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Die Niederlande haben sich für die Europawahl gerüstet. (Bild: AFP)

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Als erster EU-Staat haben die Niederlande am Donnerstag die Europawahl eingeläutet. Am Flughafen Amsterdam Schiphol öffnete bereits um 5 Uhr morgens ein Wahllokal, auch am Hauptbahnhof der Stadt ist schon ab 6.30 Uhr die Stimmabgabe möglich. Knapp 13 Millionen Menschen sind in den Niederlanden zur Abstimmung aufgerufen. Auch in Großbritannien, das trotz Brexit-Entscheidung noch einmal mit abstimmen muss, wird schon am Donnerstag gewählt.

Mit Spannung wird in den Niederlanden das Abschneiden der neuen Zentralfigur der rechten Szene, Thierry Baudet, und seines Forums für Demokratie (FvD) erwartet. Die Partei hat überraschend die jüngste Provinzwahl gewonnen und will ein Referendum über die niederländische EU-Mitgliedschaft erzwingen. Bei der Europawahl 2014 existierte sie noch nicht.

Letzte Umfragen sahen die Rechtspartei FvD und die konservativ-liberale VVD von Ministerpräsident Mark Rutte gleichauf an der Spitze mit jeweils 15 Prozent. Die sozialdemokratische PvdA rangierte mit 13 Prozent an dritter Stelle in den Umfragen. Im europaweiten Fokus steht der PvdA-Frontmann Frans Timmermans, der Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten.

Auch Briten nehmen an der Wahl teil

Auch die Briten werden am Donnerstag zur Wahl gehen, um ihre Vertreter im Europäischen Parlament zu wählen. Insgesamt werden mehr als 400 Millionen Wähler in 28 Ländern bei der Europawahl ihre Stimmen abgeben.

Im Vereinigten Königreich begannen die Briten um 8 Uhr morgens in einem von den Brexit geplagten Klima abzustimmen. Das Land sollte ursprünglich am 29. März die EU verlassen, aber wegen mangelnder Unterstützung durch die Europaabgeordneten musste Premierministerin Theresa May den für den 31. Oktober vorgesehenen Austrittszeitpunkt verschieben.

(L'essentiel/afp)

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