Antrittsbesuch

21. August 2019 18:59; Akt: 21.08.2019 19:22 Print

Schwierige Brexit-​​Beratungen in Berlin

Mit dem Ziel, den Brexit-Deal noch einmal auf zu schnüren kam Boris Johnson in die deutsche Hauptstadt. Am Donnerstag trifft er in Paris auf Macron mit dem selben Vorhaben.

storybild

Johnson versucht in Berlin und Paris für seine Nachverhandlung beim Brexit-Deal zu werben. (Bild: J�rg Carstensen)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der neue britische Premierminister Boris Johnson ist am Mittwoch von Kanzlerin Angela Merkel im Berliner Kanzleramt zu einem Antrittsbesuch empfangen worden. Das Treffen findet vor dem Hintergrund der festgefahrenen Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU statt. Merkel und Johnson saßen während der Zeremonie zeitweise.

Der als unnachgiebiger Brexit-Verfechter geltende Johnson war am Dienstag mit einer neuen diplomatischen Offensive zur Änderung des Ausstiegsvertrags in der EU und bei Merkel auf Ablehnung gestoßen. Johnson hatte abermals die Streichung der vereinbarten Garantieklausel für eine offene Grenze in Irland gefordert.

Merkel und Macron gegen Neuverhandlungen

Merkel lehnt Neuverhandlungen über den Austrittsvertrag strikt ab. Mit Blick auf die Grenzfrage zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Staat Irland hatte sie bei einem Island-Besuch am Dienstag gesagt: «Wir werden natürlich über praktische Lösungen nachdenken.» Am Mittwoch ergänzte die Kanzlerin, sie wolle mit Johnson darüber reden, wie ein «möglichst friktionsfreier» Austritt Großbritanniens aus der EU erreicht werden kann. «Wir müssen um unser Wirtschaftswachstum kämpfen.»

Am Donnerstag will Johnson in Paris den französischen Präsidenten Emmanuel Macron treffen. Im Poker um den britischen EU-Austritt gilt Macron als Hardliner. Merkel und Macron dürften mit Johnson auch über den G7-Gipfel sprechen, der am Samstag im französischen Badeort Biarritz beginnt. Dort werden sich die Drei wiedertreffen.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • svendorca am 22.08.2019 08:48 Report Diesen Beitrag melden

    wäre da nicht Trump u. Farage, die mit Genuss sehen würden, wenn die EU gegen die Wand fährt...B.Johnson sollte ein Whisky-Laden aufmachen und sich mit " Melissengeist " sättigen,..die EU sollte auf jeden Fall die Interessen Irlands verteidigen..

  • vmacrjaikn am 22.08.2019 13:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ech wetten dat england dat krët wat et gär hät , well , europa léist sech gär ënnerdrecken!! kuck wat america mat europa mecht , europa hält de bak an zingt de schwanz bäi , lo kënt england , dann geet et rëm vu firun an! mir zingen de schwanz rëm engker bäi . dat ass europa !!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • vmacrjaikn am 22.08.2019 13:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ech wetten dat england dat krët wat et gär hät , well , europa léist sech gär ënnerdrecken!! kuck wat america mat europa mecht , europa hält de bak an zingt de schwanz bäi , lo kënt england , dann geet et rëm vu firun an! mir zingen de schwanz rëm engker bäi . dat ass europa !!!

  • svendorca am 22.08.2019 08:48 Report Diesen Beitrag melden

    wäre da nicht Trump u. Farage, die mit Genuss sehen würden, wenn die EU gegen die Wand fährt...B.Johnson sollte ein Whisky-Laden aufmachen und sich mit " Melissengeist " sättigen,..die EU sollte auf jeden Fall die Interessen Irlands verteidigen..