Britischer Premier

02. Oktober 2020 11:34; Akt: 02.10.2020 12:00 Print

So hat Covid-​​19 Boris Johnson verändert

Der britische Premierminister Boris Johnson hatte sich wie sein amerikanischer Amtskollege Donald Trump jetzt mit dem Coronavirus infiziert. Beide Männer gehören zur Risikogruppe.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Mit dem britischen Premier Boris Johnson hat der coronainfizierte US-Präsident Donald Trump einen prominenten und ihm ähnelnden Vorgänger. Johnson (56) war bereits zu Beginn der Pandemie im Frühjahr an Covid-19 erkrankt und musste zeitweise sogar auf der Intensivstation behandelt werden.

Wie Johnson gehört auch Trump einer Risikogruppe an: Beide Staatschefs sind Männer mit Tendenz zum Übergewicht, wobei der Brite während seiner Erkrankung stark abgenommen hat. Mit 74 Jahren ist Trump vom Alter her deutlich gefährdeter als der fast 20 Jahre jüngere Johnson.

Beide häufig ohne Maske

Ähnlich wie Trump, der in den vergangen Monaten trotz der Pandemie Wahlkampf-Events ohne Maske in vollen Hallen veranstaltete, nahm es Johnson zu Beginn mit der Corona-Disziplin nicht so genau: «Ich schüttle weiterhin die Hand», ließ er im Frühjahr verlauten.

Doch seine schwere Erkrankung läuterte den Briten: «Ich kann ihnen nicht genug danken», sagte er kurz nach seiner Entlassung von der Intensivstation über seine Ärzte und Pfleger. «Ich verdanke ihnen mein Leben.» Zudem kündigte er an, mit allen Mitteln gegen Corona - die von ihm ernannte größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg - zu kämpfen.

Trump bezeichnet Johnson als Freund

Dieser Kurs hat sich mittlerweile wieder abgeschwächt: Angesichts des massiven wirtschaftlichen Einbruchs sperrt sich Johnson derzeit trotz rapide steigender Corona-Zahlen noch gegen einen zweiten nationalen Lockdown.

Trump hatte im Frühjahr Johnsons Erkrankung immer wieder kommentiert und Anteil an der Genesung des britischen Konservativen genommen. Der sei «ein sehr guter Freund von mir und ein Freund unserer Nation» - und die Amerikaner würden für ihn beten.

Johnson wünschte Trump am Freitag nun ebenfalls eine schnelle Genesung - und dürfte je nach Verlauf der Erkrankung vielleicht noch Tipps für den Zeitvertreib in der Quarantäne parat haben: Der Premier habe auf seinem Tablet Filme wie «Kevin - Allein zu Haus» oder «Herr der Ringe» geschaut und Sudoku-Rätsel gelöst, hieß es aus der Downing Street.

(L'essentiel/DPA)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.