Italien

25. November 2019 21:34; Akt: 25.11.2019 22:02 Print

So rettet die Küstenwache Flüchtlinge aus dem Meer

Die italienische Ministerin für Verkehr und Infrastruktur, Paola De Micheli, teilte auf Twitter ein Video, das zeigt, wie die Küstenwache unermüdlich Leben rettet.

Ein Video der italienischen Küstenwache zeigt die dramatische Rettung von Flüchtlingen auf dem offenen Meer. (Video: Guardia Costiera)

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«Es sind Menschen wie Salvatore, den Seeretter der @guardiacostiera, dessen Handlungen uns ernsthaft glauben lassen, dass Italien immer noch ein großes Land ist, das in der Lage ist, Menschenleben aufzunehmen und zu retten. Ich bin stolz darauf, diese diskreten und stillen Helden zu vertreten», lobte Italiens Ministerin für Verkehr und Infrastruktur, Paola De Micheli, die italienische Küstenwache am Montagnachmittag in einem Tweet.

Dazu teilte sie ein Video, das zeigt, wie die italienische Küstenwache am 23. November unermüdlich Flüchtlinge retten, die zuvor mit einem Schiff gekentert sind und auf dem offenen Mittelmeer treiben.

140 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet

Medienberichte bestätigen, dass die italienische Küstenwache am selben Tag mehr als 140 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet hat, deren Schiff vor der Insel Lampedusa gekentert war. «Die Mannschaften von vier Patrouillenbooten haben 143 Menschen gerettet, die ins Wasser gefallen waren», teilte die Küstenwache mit. Gesucht wurde am Abend noch nach rund 20 weiteren Insassen des Flüchtlingsschiffes, die nach Angaben der Überlebenden noch vermisst wurden.

Das etwa zehn Meter lange Flüchtlingsboot kenterte den Angaben zufolge etwa eine Seemeile (1,8 Kilometer) vor Lampedusa. Die 143 Geretteten konnten im Hafen von Lampedusa an Land gehen. An der Suche nach den vermisst gemeldeten Flüchtlingen beteiligten sich mehrere Schiffe der italienischen Küstenwache sowie zwei Flugzeuge der europäischen Grenz- und Küstenschutzagentur Frontex. Ob es das von De Micheli geteilte Video ebendiese Rettungsaktion zeigt, kann derzeit noch nicht bestätigt werden.

(L'essentiel/rab/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Beobachter am 26.11.2019 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist klarzustellen, dass die Schiffsbrüchigen im Mittelmeer nicht gerettet sondern aufgefischt werden; die Abenteurer werden organisiert aufs Meer gelockt u. auch organisiert wieder aufgelesen, weil die Auffangschiffe parat im Mittelmeer kreuzen. Sowas nennt man schlicht u. einfach "Schlepperei"!

  • Beobachter am 26.11.2019 16:22 Report Diesen Beitrag melden

    Antwort an mp123, nun, was für ein Mensch bin ich denn??? Natürlich soll man Ertrinkende nicht absaufen lassen u. dorthin bringen, wo sie ihr Abenteurer auf "Steuerzahlers kosten" begonnen haben u. nicht noch mehr kriminelle Schlepperbanden unterstützen, Leben von Menschen gegen Geld in Gefahr zu bringen. Aber wer es dennoch bis Europa geschafft hat, weiß seinen ganzen Famlien-Clan auf Steuerzahlerskosten mit versorgt.

  • mp123 am 26.11.2019 11:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @ Beobachter Ihr Kommentar zeigt eigentlich schon was Sie für ein Mensch sind! Was hätte man den tun sollen? Soll man die Menschen auf dem Meer ertrinken lassen? An ihrer Stelle würde ich mich mal fragen warum diese Menschen überhaupt ihr Leben auf dem Meer riskieren. In welchen Konditionen muss man leben damit man sein eigenes Leben und das seiner Kinder riskiert.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Beobachter am 26.11.2019 16:22 Report Diesen Beitrag melden

    Antwort an mp123, nun, was für ein Mensch bin ich denn??? Natürlich soll man Ertrinkende nicht absaufen lassen u. dorthin bringen, wo sie ihr Abenteurer auf "Steuerzahlers kosten" begonnen haben u. nicht noch mehr kriminelle Schlepperbanden unterstützen, Leben von Menschen gegen Geld in Gefahr zu bringen. Aber wer es dennoch bis Europa geschafft hat, weiß seinen ganzen Famlien-Clan auf Steuerzahlerskosten mit versorgt.

  • mp123 am 26.11.2019 11:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @ Beobachter Ihr Kommentar zeigt eigentlich schon was Sie für ein Mensch sind! Was hätte man den tun sollen? Soll man die Menschen auf dem Meer ertrinken lassen? An ihrer Stelle würde ich mich mal fragen warum diese Menschen überhaupt ihr Leben auf dem Meer riskieren. In welchen Konditionen muss man leben damit man sein eigenes Leben und das seiner Kinder riskiert.

    • Beobachter am 26.11.2019 16:13 Report Diesen Beitrag melden

      Antwort mp 123, nun was für ein Mensch bin ich denn??? Selbstverständlich soll man Ertrinkende nicht absaufen lassen u. dorthin zurückbringen, wo sie ihr Abenteuer auf "Gutmenschenkosten" begonnen haben u. nicht die Schlepperbanden mit Gelder u. Gutmenschengehabe unterstützen!!!

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  • Beobachter am 26.11.2019 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist klarzustellen, dass die Schiffsbrüchigen im Mittelmeer nicht gerettet sondern aufgefischt werden; die Abenteurer werden organisiert aufs Meer gelockt u. auch organisiert wieder aufgelesen, weil die Auffangschiffe parat im Mittelmeer kreuzen. Sowas nennt man schlicht u. einfach "Schlepperei"!