Corona-Pandemie

14. August 2020 17:10; Akt: 14.08.2020 17:32 Print

Spanien ist jetzt Risikogebiet für Urlauber

Mit Ausnahme der Kanaren gilt Spanien aufgrund der zuletzt steigenden Infektionszahlen für Deutschland als Risikogebiet. Auch Mallorca-Reisende sind betroffen.

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Aufgrund des Anstiegs von Corona-Infektionen gilt Spanien nun als Risikogebiet. (Bild: DPA/David Oller)

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Das Urlaubsland Spanien gilt - mit Ausnahme der Kanarischen Inseln - für das Corona-Krisenmanagement in Deutschland nun als Risikogebiet wegen hoher Infektionszahlen. Das entschieden die beteiligten Bundesministerien, wie es am Freitag aus Regierungskreisen hieß. Auch Mallorca ist davon betroffen. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung darüber berichtet. Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in Quarantäne begeben.

Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat. Welche Länder als Risikogebiete gelten, geht aus einer Liste des bundeseigenen Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor, die fortlaufend aktualisiert wird. Sie umfasst derzeit etwa 130 Staaten von Ägypten über Russland bis zu den USA. In Spanien standen bereits die Regionen Aragón, Navarra, das Baskenland, Katalonien und die Hauptstadt Madrid auf der Liste. Mit der Ausweitung sind künftig auch die Balearen mit der Ferieninsel Mallorca davon umfasst.

Zwei Möglichkeiten für Rückkehrer aus Risikogebieten

Für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sie lassen sich schon im Urlaubsland in den 48 Stunden vor der Abreise testen. Dann müssen sie den Test aber selbst bezahlen. Oder sie lassen sich bis zu drei Tage nach der Rückkehr in Deutschland testen. Das ist dann kostenlos. In häuslicher Quarantäne muss man so lange bleiben, bis das Testergebnis da ist. In der Regel dauert das laut Gesundheitsministerium 24 bis 48 Stunden.

Aus der EU stehen aktuell auch Luxemburg, die belgische Provinz Antwerpen sowie Teile Rumäniens und Bulgariens auf der Liste der Risikogebiete. Diese Einstufung ist nicht gleichbedeutend mit Reisewarnungen, die das Auswärtige Amt für Länder ausspricht. Eine Reisewarnung ist zwar kein Reiseverbot, aber die abschreckende Wirkung ist beabsichtigt. Bisher gibt es für Spanien schon Reisewarnungen für die Hauptstadt Madrid, Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und die Strände der Costa Brava sowie für das spanische Baskenland und die Regionen Navarra und Aragón.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • DeMeckerer am 14.08.2020 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    Da werden sich die Ballermänner ja freuen.

  • Léon am 15.08.2020 21:57 Report Diesen Beitrag melden

    Que le début après les vacances on verra

  • Anne Nonym am 14.08.2020 17:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das RKI erzählt viel! Die sollen erst mal die eigenen Probleme in den Griff bekommen ehe sie mit dem Finger auf andere zeigen.

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  • Léon am 15.08.2020 21:57 Report Diesen Beitrag melden

    Que le début après les vacances on verra

  • DeMeckerer am 14.08.2020 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    Da werden sich die Ballermänner ja freuen.

  • Anne Nonym am 14.08.2020 17:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das RKI erzählt viel! Die sollen erst mal die eigenen Probleme in den Griff bekommen ehe sie mit dem Finger auf andere zeigen.