Ex-Trump Berater

23. Juli 2018 09:06; Akt: 23.07.2018 22:28 Print

Steve Bannon plant europäische Bewegung

Der ehemalige Chefstratege des Weißen Hauses versucht die europäische Rechte zu einen. Bannon erfährt Unterstützung durch Marine Le Pen.

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Steve Bannon ehemaliger Chefstratege des Weißen Hauses in den USA, wird beim Parteitag der rechtsextremen französischen Front National (FN) von Marine Le Pen auf der Bühne begrüßt. (Bild: DPA)

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Steve Bannon, umstrittener Ex-Berater von Präsident Donald Trump und eines der Aushängeschilder der «alternativen Rechten»in den USA, konzentriert sich einem Medienbericht zufolge jetzt auf Europa. Er wolle eine Bewegung namens «The Movement» gründen und damit eine rechtspopulistische Revolte vor den Wahlen zum Europaparlament im Frühjahr 2019 auslösen, berichtete das Nachrichtenportal Daily Beast am Freitag. Der 64-Jährige plane, nach den Zwischenwahlen in den USA Anfang November die Hälfte seiner Zeit in Europa zu verbringen.

Bannon plant eine «rechtspopulistische Supergruppe» im Europäischen Parlament zu gründen, der nach der Wahl 2019 bis zu einem Drittel der Abgeordneten angehören könnten. Ein vereinter Block solcher Größe könne den parlamentarischen Prozess ernsthaft stören und Bannon riesigen Einfluss innerhalb der populistischen Bewegung geben, hieß es weiter.

Erwartet wird, dass Bannon sein Hauptquartier in Brüssel aufschlägt. Ziel sei es, «zwielichtigen Gruppen» von Rechtspopulisten zu helfen, die vielfach ohne professionelle politische Strukturen oder bedeutsame Budgets operierten. Unterstützung solle es unter anderem bei der Datenerfassung, Umfragen, gezielten Botschaften und der Suche in Denkfabriken geben. Zehn Mitarbeiter seien zunächst eingeplant.

LePen brachte Bannon auf die Idee

Bannon will dem Bericht zufolge ein Gegengewicht zum US-Investor George Soros werden, dieser unterstützt liberale Gruppen. Die Idee zu der europäischen Bewegung habe er laut der Zeitung von der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen.

US-Präsident Trump hatte Bannon während seines Wahlkampfes 2016 zum Chefstrategen und nach der Wahl zum Chefberater im Weißen Haus gemacht. Wegen Meinungsverschiedenheiten trennten sich die Wege der beiden jedoch im August vergangenen Jahres.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Abgang am 23.07.2018 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Mat e bessi Chance ass der Madame LePen hier sch..Bewegung geschwënn Vergangenheet anet schwätzt kee méi vun hier, deen aanere Bronge Wouscht ass zevill matt sech selwer beschäftegt ier së esou engem Ami nolaafen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Abgang am 23.07.2018 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Mat e bessi Chance ass der Madame LePen hier sch..Bewegung geschwënn Vergangenheet anet schwätzt kee méi vun hier, deen aanere Bronge Wouscht ass zevill matt sech selwer beschäftegt ier së esou engem Ami nolaafen