EU-Videogipfel

19. Juni 2020 10:28; Akt: 19.06.2020 10:28 Print

Von der Leyen wirbt für Corona-​​Milliardenplan

Zum Auftakt des EU-Videogipfels hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für ihren milliardenschweren Plan zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise geworben.

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Von der Leyens Paket ist im Kreis der Mitgliedsstaaten noch sehr umstritten. (Bild: DPA/Etienne Ansotte)

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«Der Vorschlag der Kommission ist mutig und gut ausgewogen», sagte von der Leyen am Freitag in einer Videobotschaft über ihren millardenschweren Plan zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise. Sie hatte ein schuldenfinanziertes Konjunktur- und Investitionsprogramm im Umfang von 750 Milliarden Euro vorgeschlagen, zusätzlich zum nächsten siebenjährigen EU-Finanzrahmen in Höhe von rund 1,1 Billionen Euro. Über beides verhandeln Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs am Freitag per Videoschalte.

«Zusammen mit dem neuen Europäischen Haushalt sprechen wir über ein Investitionsvolumen von 1850 Milliarden Euro», unterstrich von der Leyen. Das Paket helfe nicht nur den am härtesten von der Pandemie getroffenen Ländern, sondern allen Mitgliedstaaten, deren Volkswirtschaften geschwächt seien. «Europa muss jetzt investieren und reformieren, um aus der Krise herauszukommen.» Mit dem Milliardenprogramm werde Europa widerstandsfähiger, nachhaltiger, digitaler und moderner. Diese Chance dürfe Europa nicht verpassen.

Von der Leyens Paket ist im Kreis der Mitgliedsstaaten noch sehr umstritten. Dabei geht es unter anderem um den Umfang. Knackpunkt ist für einige Staaten aber vor allem das Konzept, über Kredite finanzierte Gelder als Zuschüsse an Krisenstaaten zu vergeben.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jean-Claude am 19.06.2020 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Wie immer. Wer zahlt? Die einfachen Leute die für Ihren Lohn arbeiten gehen müssen. Unter der Tarnkappe Covid startete die grösste Umverteilung des Wohlstandes in der Geschichte der Menschheit von unten nach oben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jean-Claude am 19.06.2020 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Wie immer. Wer zahlt? Die einfachen Leute die für Ihren Lohn arbeiten gehen müssen. Unter der Tarnkappe Covid startete die grösste Umverteilung des Wohlstandes in der Geschichte der Menschheit von unten nach oben.

    • Viviane am 19.06.2020 13:35 Report Diesen Beitrag melden

      Ich fürchte, wenn die so viel Geld drucken, was sie nicht haben, dann wird der Euro noch entwertet. Jedes Land hat doch schon seine eigene Hilfsmassnahmen für nach der Krise in der Tasche.

    • Jean-Claude am 19.06.2020 15:51 Report Diesen Beitrag melden

      Stimmt. Berliner Abgeordnete genehmigten sich schon eine 60-prozentige Diätenerhöhung. Von Anfang der sechziger bis zur Euro-Einführung hat sich die Geldmenge um das 40-fache vergrößert. Seit Einführung des Euros hat sich die Geldmenge mindestens verdreifacht. Suchen sie mal "AK Anderl: Jetzt ist nicht die Zeit der großen Dividenden". 2,95 Milliarden Dividenden sollten an Banken Aktionäre ausgeschüttet werden so viel schenkten in Covid-Zeiten Politiker Banken. Die FED konnte lange Zeit quasi ohne Inflation Geld drucken da Öl in Dollar verkauft werden muss (Petrodollar).

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