Ist das eine Botschaft?

18. Juli 2018 14:51; Akt: 18.07.2018 15:15 Print

Saarländer stapeln Müll auf mobilem Blitzer

NEUNKIRCHEN – Unbekannte haben ein mobiles Radargerät mit Müll vollgestopft und es somit funktionsunfähig gemacht. Das freute einige in den sozialen Netzwerken.

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Auch wenn das Gerät nicht beschädigt wurde, ist solch ein Eingriff selbstverständlich verboten. (Bild: Screenshot Facebook)

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Kein Mensch mag Blitzer. Nirgendwo. Auch im Saarland stehen die mobilen Radargeräte nicht gerade in dem Ruf, einen wertvollen Beitrag für die Verkehrssicherheit zu leisten – schließlich sind sie versteckt und man erfährt von ihrer Anwesenheit erst, wenn man geblitzt wurde oder wenn unerfreuliche Post im Briefkasten steckt. Abschreckungswirkung gleich Null.

Immer wieder machen sich Menschen – wohlgemerkt illegalerweise – an den mobilen Ärgernissen zu schaffen. So teerten und federten vermutlich genervte Autofahrer eines der Geräte vergangenen März, im Mai bepinselten sie ein weiteres Gerät. Das ist natürlich Sachbeschädigung und somit verboten.

Cleverer stellten sich hingegen Unbekannte im saarländischen Neunkirchen an. Sie machten sich nicht an dem Gerät selbst zu schaffen, sondern stapelten lediglich Müll davor auf und versperrten dem Gerät somit die Sicht. Doch auch das ist eine unzulässige Manipulation und nicht zur Nachahmung empfohlen. Aber immerhin beschädigten sie die Radarfalle nicht. Das dürfte den einen oder anderen gefreut haben, der an dem Tag zu schnell unterwegs war. In einer Facebook-Gruppe machten sich die Nutzer auch kräftig über die Aktion lustig: «Die perfekte Tarnung», findet einer, «Dachten die echt, das sei ne Müllpresse?», fragt ein anderer.

(dix/L’essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kalimero am 18.07.2018 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn bei mir vor der Haustür ein solcher Blitzer installiert ist und es ist Mülltag und ich stelle mein Mülltüten 30 cm vor den Blitzer ist das nun verboten oder erlaubt, hab ja nichts falsches gemacht ausser den Müll rausgetragen.

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  • Lux am 18.07.2018 15:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Perfekt

  • Unmensch am 18.07.2018 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    "Kein Mensch mag Blitzer. Nirgendwo." Wer hat das Ding denn aufgestellt? Eine Giraffe?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Phil am 25.07.2018 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Top!

  • Momo am 18.07.2018 21:41 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo !

  • Unmensch am 18.07.2018 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    "Kein Mensch mag Blitzer. Nirgendwo." Wer hat das Ding denn aufgestellt? Eine Giraffe?

  • Kalimero am 18.07.2018 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn bei mir vor der Haustür ein solcher Blitzer installiert ist und es ist Mülltag und ich stelle mein Mülltüten 30 cm vor den Blitzer ist das nun verboten oder erlaubt, hab ja nichts falsches gemacht ausser den Müll rausgetragen.

    • einAnwohner am 18.07.2018 21:39 Report Diesen Beitrag melden

      @Kalimero wenn der Blitzer in einer Wohnstrasse aufgestellt ist, ist dies in jedem Fall im Interesse der Anwohner, und derer Sicherheit als nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer auf Kurzstrecken, indem das Radargerät abschrecken soll gegen die Missachtung des 30 oder 50kmh Innerort-Tempolimits. Deshalb: je häufiger geblitzt wird, desto besser für die Anwohner. Die Anwohner stört der Blitzer nicht, denn die selbst respektieren immer das Tempolimit im eigenen Wohnviertel, oder...?

    • Kalimero am 19.07.2018 09:32 Report Diesen Beitrag melden

      @einAnwohner Bla bla bla die Blitzer sind nicht im Interesse der Anwohner aufgestellt sondern im Interesse der Staats oder Gemeinde-kasse. Und uns Anwohner stört der Blitzer schon Es soll mir keiner sagen die Anwohner würden immer das Tempolimit respektieren im eigenen Wohnviertel.

    • Dusninja am 19.07.2018 11:25 Report Diesen Beitrag melden

      @einAnwohner: Das ist nur vorgetäuschte Sicherheit. Wenn der wieder weg ist wird weitergerast. In Ehnen/Hettermillen ist das perfekte Beispiel, dass das nur für die Staatskasse ist. Als der Blitzer auf der N10 intsalliert wurde, galt dort 70. Schwere Unfälle gab es zwar in der Vergangenheit aber weiter weg, wo ein Blitzer wegen Kurve wahrscheinlich nicht installiert werden konnte. Seit einiger Zeit - warum wohl - ist es jetzt dort so, dass ca. 100m vor dem Blitzer die Geschwindigkeit von 70 auf 50 gesenkt wurde um ca. 50m nach dem Blitzer wieder auf 70 gesetzt zu werden. Gelle;)

    • Peter Meier am 21.10.2018 14:58 Report Diesen Beitrag melden

      Das gilt auch für den Blitzer in Welfrange. Einige Autofahrer bremsen einen km vorher,nämlich an dem Schild, was auf den Blitzer hinweist, schon auf 60 oder 70 ab. Das führt wiederum zu riskantem Überholen durch nachfolgende Autos. Im Normalfall aber bremsen die Autos kurz vor dem Blitzer ab, passieren ihn dann mit 90, um dann umso schneller den Bouser Berg herunterzurasen. Somit dient der Blitzer bei Welfrange nicht der Sicherheit, im Gegenteil! Aber er dient der Staatskasse.

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  • Lux am 18.07.2018 15:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Perfekt