Corona-Krise

29. Juni 2020 15:10; Akt: 29.06.2020 15:10 Print

Schlachthof in Grenzregion wird durchgetestet

WITTLICH – Nach den großen Ausbrüchen in Gütersloh, will die rheinland-pfälzische Landesregierung auf Nummer sicher gehen und testet die sechs größten Fleischbetriebe durch.

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Rund um einen größeren Schlachthof in rheinland-pfälzischen Wittlich, rund 50 Kilometer von der luxemburgische Grenze entfernt, haben am Montag die von der Landesregierung in Mainz angeordneten Reihentests begonnen. Am Montag sollten zunächst die Mitarbeiter des Fleischhygieneamtes getestet werden, sagte der Sprecher der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich in Wittlich. Am Dienstag und Donnerstag seien Testungen von rund 600 Mitarbeitern des Schlachtbetriebs geplant. Am Mittwoch und Freitag sollten zudem Fleischklassifizierer, Fahrer und Reinigungspersonal Abstriche in der Corona-Teststation abgeben. Insgesamt gebe es 700 Testungen.

Nach dem massiven Corona-Ausbruch in einem großen Fleischbetrieb in Nordrhein-Westfalen hat die Landesregierung angeordnet, alle Beschäftigten in sechs fleischverarbeitenden Betrieben in Rheinland-Pfalz auf das Virus zu testen. Die Reihentestungen in zwei großen und vier kleineren Betrieben seien in dieser Woche geplant, hieß es vergangene Woche. Schlachtbetriebe in Größenordnungen wie in Nordrhein-Westfalen gibt es in Rheinland-Pfalz nicht.

Zwei positive Fälle in Wittlich

In Wittlich sind seit Anfang Juni zwei Mitarbeiter des Schlachthofs positiv auf Covid-19 getestet worden. Es habe sich um Einzelfälle gehandelt, Umfeld-Untersuchungen blieben negativ, sagte der Sprecher. Hinzu kamen zwei weitere Fälle von Infektionen bei Beschäftigten, die den Betrieb aber nicht betreten hätten: Bei ihnen sei das Virus nach deren Rückkehr aus dem Heimaturlaub bei einer Eingangstestung entdeckt worden, hieß es.

Für die Reihentests war im Kreis Bernkastel-Wittlich die Zahl der Teststrecken bis zum Wochenende aufgestockt worden, so dass nun bis zu fünf Testungen gleichzeitig möglich sind.

(L'essentiel/dpa)

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