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Histoire Belge...
28. September 2018 11:30; Akt: 28.09.2018 13:59 Print
Schneller als ein Passagierflugzeug: Ein Autofahrer aus Luxemburg wurde im Januar in Auderghem bei Brüssel mit einer Geschwindigkeit von 914 km/h geblitzt, berichtet La Meuse. Der Fahrer gab zwar zu, das Tempolimit überschritten zu haben, aber die letztlich zurückbehaltene Geschwindigkeit von 859 km/h erschien ihm dann doch «etwas» zu hoch.
«Ich bin 85 in einer 70er-Zone gefahren», erzählt Luc der Zeitung. «Ich habe einen Strafzettel bekommen und sollte 96 Euro bezahlen. Ich habe die Rechnung beglichen. Als ich dann eine Gerichtsvorladung erhielt, weil ich mit 914 km/h unterwegs gewesen sein soll, dachte ich, ich wäre im falschen Film.»
Im darauffolgenden Monat erscheint Luc vor dem Polizeigericht von Brüssel. «Ich habe eine Entschädigung verlangt, weil ich für den Fall schon recht viel Geld aufwenden musste. Rund 1500 Euro gingen für die Anreise, den Anwalt und so weiter drauf», sagt der Autofahrer. Sein Anwalt erklärte La Meuse: «Es handelt sich um einen simplen Tippfehler. Es handelt sich auch um einen Prozedurfehler. Es kann nicht sein, dass mein Klient dafür verklagt wird.»
Laut Angaben von Le Parisien geht die höchste je von einer Radarfalle gemessene Geschwindigkeit auf das Jahr 2017 zurück. Der Fahrer eines PS-starken Koenigsegg Agera RS hatte damals (tatsächlich) rasante 447 km/h auf dem Tacho. Ginge es jedoch nach den belgischen Behörden, dann wäre wohl der Luxemburger «Extrem-Raser» der neue Rekordhalter.
(pp/L'essentiel)
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100 Prozent Diesel
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Es wäre interessant für den Leser das Ende der Geschichte zu erfahren.Beim Gerichtstermin sollte der Essentiel-reporter live dabei sein.
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"Ils sont fous ces Belgiquois!"
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