Fahrgemeinschaften

05. September 2017 11:48; Akt: 05.09.2017 11:54 Print

Belgien plant «Express Lane» nach Luxemburg

LUXEMBURG/BELGIEN - Wallonien will auf der Autobahn nach Luxemburg den Pannenstreifen testweise für Fahrgemeinschaften freigeben. Doch ausgereift ist die Idee noch nicht.

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Eine «Express Lane» für Fahrgemeinschaften im kalifornischen San Rafael. (Bild: AFP/Justin Sullivan)

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In Belgien werden Pläne für eine eigene Fahrspur für Fahrgemeinschaften auf der Autobahn E411 nach Luxemburg gewälzt. Laut Angaben des wallonischen Ministers für Mobilität, Carlo di Antonio, ist diese Idee einer «Express Lane» in der Ausarbeitung.

«Wir haben darüber Kenntnis, dass die belgische Seite dabei ist, ein Projekt dieser Art zu prüfen. Luxemburg verfolgt diese Entwicklung mit Interesse», sagt Dany Frank, Sprecherin des Ministeriums für Nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen zu L'essentiel. «Luxemburg hat keiner Vereinbarung zugestimmt [...] Wir kennen die Details dieses Projekts noch nicht.»

Mindestens drei Insassen

Von Seiten der wallonischen Regionalregierung heißt es, dass die mögliche Fahrgemeinschaftsspur bereits mehrfach zwischen beiden Nachbarstaaten diskutiert wurde. «Entschieden ist aber noch nichts», sagt ein Sprecher auf Nachfrage von L'essentiel. «Es ist alles noch zu planen. Wir haben eine Übereinkunft, dass wir zusammenarbeiten wollen und wir laden die luxemburgischen Behörden ein, mitzuarbeiten. Aber es soll kein Zwang sein. Es gibt noch einige praktische Fragen abzuklären, etwa bei der grenzüberschreitenden Verkehrssicherheit.»

Die Fahrgemeinschaftsspur soll zu weniger Staus auf Autobahnen führen. Autos, in denen mindestens drei Passagiere sitzen, sollen die Möglichkeit haben, über die Standspur an der Kolonne vorbeizufahren. Laut der wallonischen Regierung könnten die für Anfang 2018 geplanten Arbeiten auf der E411 dafür genutzt werden, die Standspur entsprechend umzubauen und eine «Express Lane» bis Ende 2018 beziehungsweise Anfang 2019 einzurichten. Eine weitere Testzone ist auf der selben Autobahn bei der Einfahrt nach Brüssel angedacht. Dieser Fahrstreifen ist momentan für Busse reserviert.


(JD/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Léon am 06.09.2017 07:48 Report Diesen Beitrag melden

    Et c'est sûrement le Luxembourg qui va payer la facture.

  • De Mechel am 06.09.2017 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    A waat geschidd wann een eng Pann huet? Wou kann/muss/därf een dann stoe bleiwen? Op der "Standspur", déi dann eng "Express Lane" ass? Aus Secherheetsgrënn därf fir mech d'Standspur net enger "Express Lane" zum Opfer faalen. A waat geschidd bei engem Akzident? Wéi kann een dann nach eng Rettungsgaass maachen? A genau op där Autobunn geschéien jo baal all Dag Akzidenter.

  • B. Iker am 06.09.2017 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Dann aber bitte wie bei den HOV-lanes der USA auch für Motorräder zulassen. Immerhin sind diese ja auch meist maximal besetzt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • De Mechel am 06.09.2017 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    A waat geschidd wann een eng Pann huet? Wou kann/muss/därf een dann stoe bleiwen? Op der "Standspur", déi dann eng "Express Lane" ass? Aus Secherheetsgrënn därf fir mech d'Standspur net enger "Express Lane" zum Opfer faalen. A waat geschidd bei engem Akzident? Wéi kann een dann nach eng Rettungsgaass maachen? A genau op där Autobunn geschéien jo baal all Dag Akzidenter.

  • B. Iker am 06.09.2017 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Dann aber bitte wie bei den HOV-lanes der USA auch für Motorräder zulassen. Immerhin sind diese ja auch meist maximal besetzt.

  • Léon am 06.09.2017 07:48 Report Diesen Beitrag melden

    Et c'est sûrement le Luxembourg qui va payer la facture.