Grösster Drogenfund

13. August 2018 14:54; Akt: 13.08.2018 15:01 Print

250 Kilo Kokain im Saarland sichergestellt

NEUNKIRCHEN – Über eine Bananenreiferei im südöstlichen Saarland sind hunderte Kilogramm Kokain aus Südamerika verschoben worden.

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In diesen Bananenkisten war die Riesenladung Kokain versteckt.

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Bei dem länderübergreifenden Ermittlungsverfahren mit dem Namen «Paraguay» ist den Ermittlern der gemeinsamen Rauschgiftermittlungsgruppen Bayerns und des Saarlands ein großer Erfolg gelungen, der unter anderem im saarländischen Neunkirchen seinen Anfang nahm.

In einer Bananenreiferei in Neunkirchen wurden bereits im Dezember rund 250 Kilogramm Kokain durch Beamte aus dem Saarland sichergestellt. Der geschätzte Marktwert: 50 Millionen Euro. Intensive Ermittlungen ergaben, dass bereits wenige Wochen vorher rund 310 Kilogramm Kokain über die gleiche Firma in Neunkirchen verschoben worden waren. Eine albanischer Schmugglerring, der von der Lieferung wusste, brach jeweils in die Firma ein und entwendete das Kokain. Die gleiche Masche wurde an mehreren Tatorten im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Bei den Ermittlungen konnten insgesamt rund 800 Kilogramm Kokain sichergestellt werden. Damit dürfte es sich nicht nur um eine der größten Kokainsicherstellungen im Saarland, sondern auch in ganz Deutschland gehandelt haben.

Langjährige Haftstrafen

Die achtköpfige Tätergruppierung konnte im Zuge der Ermittlungen inklusive der Hintermänner verhaftet werden. Bei einer Durchsuchung in einem Neunkircher Hotel in der vergangenen Woche konnten die Saarländischen Rauschgiftfahnder weitere Beweismittel sicherstellen. Den Tätern drohen nun langjährige Haftstrafen.

Die Ermittlungsgruppen loben die länderübergreifenden Ermittlungen und bewerten die Zusammenarbeit als «äußerst erfolgreich». Es zeigt sich jedoch auch, welche Mengen an Rauschgift in oder über Deutschland umgeschlagen werden.

(L'essentiel)

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