Schock auf der Autobahn

17. Februar 2016 09:40; Akt: 17.02.2016 10:29 Print

Jäger ballert in Auto auf A31 bei Thionville

THIONVILLE/LUXEMBURG – Horror-Erlebnis auf der A31 in Richtung Luxemburg: Ein Vater fährt mit seiner Tochter auf der Autobahn – plötzlich trifft eine Gewehrkugel das Auto.

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Es geschah kurz hinter Thionville: Hinter der Ausfahrt Bétange passiert ein 31-jähriger Franzose am vergangenen Sonntag auf der Autobahn 31 in Richtung Luxemburg ein kleines Waldstück. Auf einmal macht es «Peng». «Ich nahm an, dass ich über einen großen Stein gefahren bin», berichtet der Mann der Tageszeitung Républicain Lorrain. An der Ausfahrt Terville fährt er ab, um sein Fahrzeug zu überprüfen. Was er in der Beifahrertür entdeckt, macht ihn sprachlos: Im Lack prangt ein großes Loch – das Einschussloch einer Schusswaffe. «Ich rief sofort die Polizei», sagte der Franzose.

Mehrere Millimeter war die Kugel in die Tür eingedrungen. Glücklicherweise wurde sie von einer Verstärkung in der Tür aufgehalten und drang nicht in den Fahrerraum ein. Denn dort saß zum Zeitpunkt des Einschlags die kleine Tochter des Mannes. Ein paar Zentimeter höher und sie hätte die Scheibe der Beifahrertür durchschlagen können. «Meine Tochter hatte große Angst, dass wir gezielt angegriffen wurden.»

Der Mann erstattete Anzeige. Und die Polizei bestätigt: Es handelt sich tatsächlich um ein Einschussloch – allerdings von einer Kugel, die für die Wildschweinjagd genutzt wird. Alles deutet daraufhin, dass sich das Geschoss eines Jägers verirrt hat. Das Problem: Zum Zeitpunkt des Schusses war in dem fraglichen Waldgebiet bei Thionville keine Jagd gemeldet. «Ich weiß, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass der Schütze identifiziert wird», sagt der Mann. Deshalb sei er an die Öffentlichkeit gegangen. «Einigen Jägern scheinen die Risiken nicht bewusst zu sein!»

(sen/L'essentiel)

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