Marcus Prinz von Anhalt nahm im Juni mit seinem Gemballa Mirage GT, einer Version des Porsche Carrera GT, an der «Modball Rally 2018» teil, die ihn auch über die belgische Autobahn E411 von Brüssel ins Großherzogtum führte. Der 52-jährige Deutsche, der als Nachtclub-Besitzer Berühmtheit erlangt hat, vergaß dabei offensichtlich die belgischen Tempolimits und donnerte mit 260 Stundenkilometern in Richtung Luxemburg.
«Sind die Radarpistolen überhaupt geeignet, um so hohe Geschwindigkeiten zu messen?», fragte der Richter am Strafgericht von Arlon, wo der Fall am heutigen Mittwoch aufgerollt wurde. Marcus Prinz von Anhalt war im Juni von der belgischen Polizei abgefangen worden, die ein Bußgeld von 740 Euro kassierte und ihn dann wieder auf die Straße ließ.
Die Staatsanwaltschaft der Provinz Luxemburg hielt diese Strafe für nicht angemessen. «Diesen Leuten ist es scheißegal», bedauerte der Staatsanwalt, der die Höchststrafe für den Angeklagten fordert. «740 Euro sind für ihn wie wenn ein anderer mit einem alten Clio eine Strafe von fünf Euro bezahlen muss.» Wenn das Urteil im Januar 2019 verkündet wird, drohen ihm nach Angaben von L'Avenir Luxembourg eine Freiheitsstrafe und eine deutlich höhere Geldstrafe.
(fl/L'essentiel)
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Prinz von angehalten und bezahlen
Viwat ass main Kommentar eräusgeholl gin obwuel ech di meschten liken hat...SCHUMMT IERCH !!!
Ech kennen der och hei am Land dei hir Megaschlitten nemmen spaet owes eraus huelen fir e puer Ronnen op der Autobunnrn ze fueren @Leon Richteg - Jalousie ass esou schlemm bei verschiedenen Leit
https://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Prinz_von_Anhalt voila hien as e blender sus neischt
stimmt, er ist ein Adotivsohn von dem ebenso adoptierten Frederic von Anhalt, beides Blender.
oh freck deen do huet jo en IQ iwer Zemmertemperatur... Enn deen richteg eppes och sech hält, get net un mat deem waat en besetzt...