RYANAIR-CHEF KRITISIERT

09. Mai 2012 10:30; Akt: 09.05.2012 10:39 Print

«EU führt Rachefeldzug» gegen Low-Cost»

LAUTZENHAUSEN - Ryanair-Chef Michael O'Leary hat die Verfahren der EU wegen staatlicher Beihilfen für Regionalflughäfen wie Hahn scharf kritisiert.

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Die EU hatte Zweifel an der Rechtmäßigkeit staatlicher Beihilfen unter anderem für den Flughafen Hahn angemeldet. (Bild: DPA)

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Es handele sich um einen «Rachefeldzug» der EU-Kommission gegen Low-Cost-Airlines und -Flughäfen, sagte der Chef des irischen Billigfliegers am Mittwoch am Hunsrück-Airport Hahn. Die EU verschwende mit dieser «unnötigen Untersuchung» Millionen von Euro.

O'Leary betonte, die Abkommen zwischen regionalen Flughäfen und Ryanair entsprächen den EU-Wettbewerbsvorschriften. Gleichzeitig ignoriere die EU die Rückzahlungsverpflichtung illegaler staatlicher Beihilfen für große Airlines.

Die EU hatte Zweifel an der Rechtmäßigkeit staatlicher Beihilfen unter anderem für den Flughafen Hahn angemeldet, da sie dem Airport einen unlauteren Vorteil gegenüber seinen Wettbewerbern verschaffen könnten. Sollte sich herausstellen, dass die Unterstützung nicht zulässig war, müsste der Flughafen sie zurückzahlen.

(L'essentiel Online/dpa)