Impulse für Stadtplanung

30. Januar 2020 13:58; Akt: 30.01.2020 16:21 Print

Alzette-​​​​Belval wird 2022 zum IBA-​​Projekt

ESCH/BELVAL – In Deutschland gibt es die Internationale Bauausstellung schon lange. 2022 will man damit auch im Süden Luxemburgs neue Impulse setzten.

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Der Standort Alzette-Belval ist immer auf der Suche nach neuer Inspiration, um die Industriekulisse vergangener Tage in ein modernes Stadtbild zu integrieren. Um den Ort fit für die Zukunft zu machen, greift man nun auf eine Internationale Bauausstellung (IBA) zurück. Das Prinzip wird in Deutschland schon lange genutzt, um im Bereich von Stadtplanung und Städtebau neue Impulse zu geben. Am Donnerstag wurde die Idee im Rahmen einer Pressekonferenz im «Maison du savoir» vorgestellt. Das tatsächliche Projekt soll von 2022 bis 2032 laufen.

Eine IBA ist ein Konzept, das verschiedene Disziplinen der Architektur und des Städtebaus mit dem Ziel der Entwicklung eines bestimmten Bereichs verbindet. Eine solche IBA wurde beispielsweise in Berlin und Stuttgart umgesetzt, aber auch in Regionen, die sich über die deutsche, schweizerische und französische Grenze hinweg erstrecken. Was Alzette-Belval betrifft, so konzentriert sich das Projekt auf den luxemburgischen und den französischen Teil, wobei der erstere viel weiter fortgeschritten ist. Es geht darum, die Arbeit der umliegenden Gemeinden besser zu koordinieren.

Konkret sollen neue Ideen entwickelt werden, die dem alten Hüttengelände «neues Leben einhauchen» sollen. Geleitet wird das Projekt von der GECT Alzette-Belval («Groupement européen de coordination territoriale»), welche seit 2013 besteht. Der Wohnungsbau wird eines der wichtigsten Themen bei der Entwicklung des Bereichs sein. Die Prognosen zeigen, dass bis 2030 34.000 zusätzliche Einwohner im Raum Alzette-Belval erwartet werden.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heng am 30.01.2020 16:17 Report Diesen Beitrag melden

    Die von der Chamber gestimmten 32Mio für Belval sind dann sicher nicht nötig.

  • Claude am 30.01.2020 14:20 Report Diesen Beitrag melden

    E puer Planzen an Beem, en anstännegen Veloswee manner schwarz Steng manner Poteaux'en géingen schon hellefen. Mee daat ass wahrscheinlech net "innovativ" a "stylesch" genuch.

  • Heng am 01.02.2020 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    Hätte man den luxemburger Pavillon nicht in Dubai gebaut, sondern in Esch Alzette, stünde schon ein Gebäude dort und das Geld wäre in Luxemburg geblieben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Heng am 01.02.2020 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    Hätte man den luxemburger Pavillon nicht in Dubai gebaut, sondern in Esch Alzette, stünde schon ein Gebäude dort und das Geld wäre in Luxemburg geblieben.

  • Heng am 30.01.2020 16:17 Report Diesen Beitrag melden

    Die von der Chamber gestimmten 32Mio für Belval sind dann sicher nicht nötig.

  • keenblo am 30.01.2020 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zouschaïssen, daat wär d‘Léisung fir de Belval

  • Claude am 30.01.2020 14:20 Report Diesen Beitrag melden

    E puer Planzen an Beem, en anstännegen Veloswee manner schwarz Steng manner Poteaux'en géingen schon hellefen. Mee daat ass wahrscheinlech net "innovativ" a "stylesch" genuch.