Softairpistole

21. Juni 2017 15:44; Akt: 21.06.2017 16:01 Print

«Reichsbürger» nach Schüssen in Trier angeklagt

TRIER - Er schoss mit einer Softairpistole, bedrohte Passanten und zeigte den Hitlergruß. Nun muss sich ein 46-jähriger «Reichsbürger» dafür vor Gericht verantworten.

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Die Staatsanwaltschaft hat einen «Reichsbürger» angeklagt, der in der Innenstadt von Trier mit einer Softairpistole herumgeschossen und mehrere Menschen bedroht haben soll. Dem 46-Jährigen werde mehrfache gefährliche Körperverletzung und Diebstahl mit Waffen vorgeworfen, teilte die Anklagebehörde am Mittwoch in Trier mit. Der Mann hatte bei seiner Festnahme im März den Hitlergruß gezeigt und sich selbst als «Reichsbürger» bezeichnet.

Der mehrfach vorbestrafte 46-Jährige soll nach dem Diebstahl von Tabak und Alkohol in einem Supermarkt mit einem Bekannten in Streit geraten sein. Dabei habe er mit der Druckluftwaffe mehrfach auf ihn geschossen – die Kunststoffkugeln trafen das Opfer «schmerzhaft». Später richtete er die Waffe, die nach Angaben der Polizei einer scharfen Polizeipistole zum Verwechseln ähnlich sah, auf Passanten. Verletzt wurde niemand. Wann der Prozess vor dem Amtsgericht Trier beginnt, war zunächst noch unklar.

«Reichsbürger» erkennen aus unterschiedlichen Motiven die Bundesrepublik als Staat nicht an. Bundesweit zählen rund 10.000 Menschen zu diesem Spektrum, in Rheinland-Pfalz sind gut 400 bekannt.

(L'essentiel/dpa)

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