Linken-Chefin

07. März 2018 14:04; Akt: 07.03.2018 14:05 Print

Wagenknecht über ihren Mann: «Er fängt mich auf»

SILWINGEN/BERLIN - Die Parteivorsitzende der Linken spricht in einem Interview über ihre Beziehung mit Oskar Lafontaine und den verpassten Kinderwunsch.

storybild

Die Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag, Sahra Wagenknecht, und ihr Mann, Oskar Lafontaine, bei einer Gedenkveranstaltung Anfang des Jahres in Berlin. (Bild: DPA/Britta Pedersen)

Zum Thema

Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht ist voll des Lobes über ihren Ehemann Oskar Lafontaine. «Wenn ich ins Saarland zurückkomme, wartet dort mein Mann und fängt mich auf», sagte sie der Zeitschrift Super Illu. «Seit wir zusammenleben, bin ich einfach ein glücklicher Mensch.» Bei ihm gehe es ihr gut, «da bin ich ganz bei mir». Daraus schöpfe sie ganz viel Kraft und Souveränität, sagte die 48-Jährige.

Der 74-jährige Lafontaine ist Fraktionschef der Linken im saarländischen Landtag. Seit 2014 ist er in vierter Ehe mit Wagenknecht verheiratet.

«Dann ist es plötzlich zu spät»

Sie bereue heute, keine Kinder bekommen zu haben, sagte die 48-Jährige: «Man denkt doch ganz lange, man hätte alle Zeit der Welt, und dann ist es plötzlich zu spät.»

Auf die Anfänge ihrer Politkarriere angesprochen, sieht Wagenknecht ihre frühen Auftritte nach eigenen Worten eher kritisch: «Ich war damals ein Trotzkopf, hatte das Gefühl, die DDR auf Teufel komm raus verteidigen zu müssen, ohne dafür wirklich einen Grund zu haben. Ich habe damals sicher manchen Unsinn erzählt. Aber dazu stehe ich.»

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jean-Claude Drunker am 08.03.2018 15:53 Report Diesen Beitrag melden

    Warum werden diese Neo-Kommunisten (Die Linke) überhaupt ernst genommen?!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jean-Claude Drunker am 08.03.2018 15:53 Report Diesen Beitrag melden

    Warum werden diese Neo-Kommunisten (Die Linke) überhaupt ernst genommen?!