Brandanschlag

03. März 2017 08:39; Akt: 03.03.2017 08:48 Print

Wurde das Auto von AfD-​​Politiker Junge angezündet?

Brandanschlag: Das Auto der Ehefrau des rheinland-pfälzischen AfD-Landtagsfraktionschefs Uwe Junge ist ersten Ermittlungen zufolge offenbar angezündet worden.

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Uwe Junge (rechts) mit AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen beim Landesparteitag der AfD Rheinland-Pfalz in Bingen. (Bild: DPA/Thomas Frey)

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Das Auto der Ehefrau des rheinland-pfälzischen AfD-Landtagsfraktionschefs Uwe Junge ist ersten Ermittlungen zufolge von Unbekannten angezündet worden. Ein oder mehrere Täter hätten das Grundstück betreten und den Wagen in der Nacht in Brand gesteckt, berichtete die Polizei am Donnerstag. Ein technischer Defekt könne nach den bisherigen Erkenntnissen weitgehend ausgeschlossen werden.

Der Wagen, der am Wohnhaus von Junge und seiner Frau in Mertloch (Kreis Mayen-Koblenz) abgestellt war, brannte aus. Auch das Gebäude sei durch das Feuer beschädigt, berichtete die Polizei. Der Schaden wird auf rund 15 000 Euro geschätzt. Der Staatsschutz wurde eingeschaltet.

Anschlag mit Brandsatz?

Junge hatte auf seiner Facebook-Seite geschrieben, der Wagen sei «mit einem Brandsatz» angezündet worden. Nur durch Glück hätten die Flammen nicht auf das Haus übergegriffen. Die AfD-Landstagsfraktion, der Junge vorsitzt, sprach in einer Mitteilung von einem «Brandanschlag». Das brennende Auto sei von Nachbarn entdeckt worden, diese hätten Hilfe gerufen.

Auch Politiker anderer Parteien äußerten sich zu dem Brand. Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner schrieb auf Twitter: «Schlimmer Vorfall - egal, wen es trifft. Politiker aller Parteien dürfen nicht zur Zielscheibe werden.»

Vergangenen August war Junge in Mainz tätlich angegriffen worden. Damals hatte die Polizei mitgeteilt, ein Angreifer habe den Politiker nach dessen Aussage beleidigt, geschlagen und getreten. Junge erlitt Blutergüsse. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern noch an, teilte die Mainzer Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf Anfrage mit. Es gebe keine konkreten Hinweise auf die unbekannten Täter. Eine öffentliche Fahndung sei bislang ohne Resonanz geblieben.

(L'essentiel/dpa)

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  • Yumitoo am 03.03.2017 10:14 Report Diesen Beitrag melden

    Frau Klöckner: kein Mensch sollte zur Zielscheibe warden... nicht nur keine Politiker

Die neusten Leser-Kommentare

  • Yumitoo am 03.03.2017 10:14 Report Diesen Beitrag melden

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