Frühjahrsaufschwung

27. April 2018 10:04; Akt: 27.04.2018 10:37 Print

Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt weiter

Der übliche April-Aufschwung in Gastronomie und Baugewerbe sorgt für niedrige Arbeitslosenzahlen in Deutschland. Auch das Saarland und die Pfalz profitieren davon.

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Der Frühjahrsaufschwung hat die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland nach Experteneinschätzung spürbar sinken lassen. Nach Berechnungen der Ökonomen waren im April 2,37 Millionen Männer und Frauen offiziell als arbeitslos registriert. Das wären rund 90.000 weniger als im März und 200.000 weniger als vor einem Jahr. Der monatsbezogene Rückgang fiel damit etwa so stark aus wie im Schnitt der vergangenen drei Jahre. Die offiziellen Arbeitslosenzahlen für April legt die Bundesagentur für Arbeit (BA) an diesem Freitag in Nürnberg vor.

Die saisonbereinigten Zahlen zeichnen jedoch ein anderes Bild. Dabei werden die regelmäßig wiederkehrenden jahreszeitlichen Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert. Dadurch lässt sich ein längerfristiger Trend in der Zeitreihe zeichnen (siehe Infobox).

Rückgang auch in Nachbarbundesländern

In Rheinland-Pfalz erreichten die Brutto-Arbeitslosenzahlen einen historischen Tiefstand. 100.200 rheinland-pfälzische Männer und Frauen waren im vergangenen Monat arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland am Freitag mitteilte, so wenige wie zuletzt vor 25 Jahren. Das waren 3000 oder 2,9 Prozent weniger als im März. Im Vergleich zum April 2017 gab es 8200 oder 7,6 Prozent weniger Arbeitslose. Saisonbereinigt hat sich die Zahl der Arbeitslosen im vergleich zum Vormonat sogar leicht erhöht. Waren im März noch 99.036 Menschen ohne Job, stieg die Zahl im April auf 99.564.

Auch im Saarland ist der Bruttowert der Arbeitslosen auf einem Rekordtief. 32.900 Männer und Frauen waren vergangenen Monat arbeitslos gemeldet. Das sind 600 Menschen oder 1,7 Prozent weniger als im März. Hier ist auch saisonbereinigt ein Rückgang zu verzeichnen, allerdings fällt dieser schwächer aus. Im März waren 32.560 Menschen arbeitslos gemeldet, im April waren es noch 32.512.

(L'essentiel/dpa)

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