Afrikanische Schweinepest

28. September 2018 08:00; Akt: 28.09.2018 08:25 Print

Auch Wildschwein «Hector» soll getötet werden

ATHUS – Die Bürger der Stadt Aubange versuchten alles, um den Tierpark-Bewohner zu retten. Vergeblich: Auf Anordnung des zuständigen Ministers wird das Tier eingeschläfert.

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Das Wildschwein «Hector» aus dem Tierpark Athus.

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In der belgischen Stadt Aubange an der Grenze zu Luxemburg gehen Tierschützer auf die Barrikaden. Zum Schutz vor der Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest sollen in der Sperrzone nicht nur freilaufende Wildschweine getötet werden, sondern auch ein Eber aus dem Tierpark Athus.

Eine Bürgerin startete eine Petition, um «Hector» – so der Name des Schweins – zu retten. «Dieses Schwein zu erschießen, wird die Krankheit nicht stoppen. Es ist nicht krank und lebt in einem geschützten Gehege. Unsere Kinder haben sehr sehr viel Freude an den Tier», erklärt die Petentin.

63.000 Hektar große Sperrzone

Obwohl ihr Text von zahlreichen Bürgern aus der ganzen Großregion unterschrieben wurde, muss «Hector» sterben. Die Bürgermeisterin von Aubange, Véronique Biordi, bestätigte dies am Donnerstagabend: «Die Entscheidung von Minister Ducarme ist endgültig. Heute Morgen wurde ein Ministerialbefehl zur allgemeinen Tötung in dem betreffenden Gebiet, einschließlich der Stadt Aubange, veröffentlicht. Wir müssen Hector einschläfern.»

Das Tier durfte sein Gehege seit dem 19. September nicht mehr verlassen. Es wurde zusätzlich abgeschirmt, damit die Besucher des Tierparks es nicht mehr streicheln konnten. Nachdem die Behörden im Süden des Landes Mitte September Dutzende tote Wildschweine entdeckt hatte, richteten sie zunächst eine 63.000 Hektar große Sperrzone ein, in der Wanderungen, der Forstverkehr sowie die Jagd untersagt wurden. Die Jagdzeit wurde in dem Gebiet bis Februar 2019 verlängert, um den Bestand der Wildtiere zu regulieren. Vorsorglich sollen also 4000 gefährdete Hausschweine in etwa 60 Bertieben geschlachtet werden.

(fl/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pia am 28.09.2018 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jo Nora de Mënsch .. et fäellt mer net (mei) vill Guddes dofir an .. selwer schold :(

  • Nora am 28.09.2018 08:52 Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich und unfassbar!!!!! Das Tier lebt geschuetzt in einem Gehege, und irgend so ein Bolzen trifft dennoch auf seinem Thron die Entscheidung dass es nicht mehr leben darf!! Ich wünsche mir dasselbe für diesen Menschen, sollte er denn mal im Krankenhaus liegen und keine eigenen Entscheidungen mehr treffen können. Unfassbar was der Mernsch sich herausnimmt,unfassbar!

  • Léon am 28.09.2018 09:39 Report Diesen Beitrag melden

    Quel honte , fallait le cacher dans un garage comme je vois certaines personnes n’ont pas beaucoup d’idées en tête le ministre je m’en balance.

Die neusten Leser-Kommentare

  • marika bauer am 02.10.2018 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    please let Hector live, he is such a nice guy.

  • Pia am 28.09.2018 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jo Nora de Mënsch .. et fäellt mer net (mei) vill Guddes dofir an .. selwer schold :(

  • Vektor am 28.09.2018 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Und das nur zum Wohle des Tieres nehme ich an... T_T

  • Léon am 28.09.2018 09:39 Report Diesen Beitrag melden

    Quel honte , fallait le cacher dans un garage comme je vois certaines personnes n’ont pas beaucoup d’idées en tête le ministre je m’en balance.

  • Nora am 28.09.2018 08:52 Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich und unfassbar!!!!! Das Tier lebt geschuetzt in einem Gehege, und irgend so ein Bolzen trifft dennoch auf seinem Thron die Entscheidung dass es nicht mehr leben darf!! Ich wünsche mir dasselbe für diesen Menschen, sollte er denn mal im Krankenhaus liegen und keine eigenen Entscheidungen mehr treffen können. Unfassbar was der Mernsch sich herausnimmt,unfassbar!