Baustelle

06. Dezember 2018 12:41; Akt: 06.12.2018 22:24 Print

Auf der E411 rollt der Verkehr bald wieder zweispurig

STERPENICH – Die zweite Fahrspur zwischen Arlon und Sterpenich in Richtung Luxemburg ist ab dem 13. Dezember wieder geöffnet. Die Geschwindigkeit bleibt auf 90 km/h begrenzt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Die Verkehrsbedingungen auf der E25/E411/A4 werden im Bereich der aktuellen Baustelle zwischen Arlon und Sterpenich bald wieder deutlich verbessert», sagt Sofico, das für das Projekt zuständige Bauunternehmen am Donnerstagmorgen. Dies ist eine gute Nachricht für alle Pendler, die von Belgien nach Luxemburg müssen und deren Arbeitsweg seit dem 25. September extrem gestört ist. Zu Beginn der Baumaßnahme hatte es täglich Kilometer-lange Staus gegeben. Während derzeit nur eine Spur benutzt werden kann, wird «ab dem 13. Dezember» wieder eine zweite Spur mit zunächst «einer auf 90 km/h reduzierten Geschwindigkeit» eröffnet.

Das Verkehrschaos sollte durch die zweite Spur ab nächster Woche zumindest entschärft werden, auch wenn Sofico warnt, dass die Baustelle noch nicht fertig ist: «Im Winter werden die Arbeiten fortgesetzt, indem der Verkehr außerhalb der Hauptverkehrszeiten wieder auf einer Fahrspur nach Luxemburg geleitet wird».

Zur Erinnerung: Das Großprojekt zielt darauf ab, den Belag des etwa elf Kilometer langen Streckenabschnitts zwischen Arlon und Sterpenich in Fahrtrichtung Luxemburg zu sanieren. «Die Autobahn wurde seit 30 Jahren nicht mehr erneuert und musste grundlegend saniert werden», stellt das Wallonische Infrastrukturministerium fest. 40.000 Fahrzeuge befahren den Abschnitt jeden Tag, darunter 10.000 Lastwagen.

Das gesamte Projekt soll bis April 2019 abgeschlossen sein. In Richtung Brüssel «wird es ab dem 16. Dezember wieder möglich sein, unter normalen Bedingungen (120 km/h) zu fahren». Im Zuge der Bauarbeiten sollen auch 22 Notfallbuchten in dem Abschnitt geschaffen werden, sowie die Parkplätze bei Hondelingen und Sterpenich wieder nutzbar gemacht werden. Darüberhinaus wird in Zusammenarbeit mit der luxemburgischen Regierung ein Pilotprojekt für Fahrgemeinschaften gestartet.

(Nicolas Chauty/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.