Corona-Pandemie

23. Juli 2020 14:35; Akt: 24.07.2020 12:27 Print

Belgien ergreift neue Maßnahmen

Das Nachbarland verschiebt die geplante fünfte Phase der Lockerungen und ergreift neue Maßnahmen, um sich gegen die zweite Welle zu stemmen.

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Premierministerin Sophie Wilmès hat für Belgien neue Maßnahmen angekündigt.

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«Die Ankündigung strengerer Regeln ist ein Schlag für unsere Moral, aber wir ziehen es vor, heute zu handeln, anstatt es morgen zu bedauern», gab die belgische Premierministerin Sophie Wilmès am Donnerstagmittag nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates bekannt. Angesichts der zweiten Welle des Coronavirus gibt Belgien die fünfte Phase der Lockerungen vorerst auf und führt neue Maßnahmen ein.

Masken werden an allen stark frequentierten Orten, wie Märkten, Flohmärkten, Einkaufsstraßen und öffentlichen Gebäuden, aber auch in privaten Bereichen obligatorisch sein. Darüber hinaus werden Masken in Bars, Cafés und Restaurants obligatorisch sein, außer wenn der Kunde am Tisch sitzt. Das Tragen einer Maske war bereits seit dem 11. Juli in Geschäften, Kinos, Gotteshäusern, Museen und Bibliotheken Pflicht. Die Kunden müssen auch eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer angeben, um die Rückverfolgung im Falle einer Infektion in der Einrichtung zu erleichtern.

Darüber hinaus wird die Phase 5 der Lockerungen nicht wie geplant angegangen und die Höchstzahl der Personen pro Aufnahme bleibt auf 15 festgelegt. Messen und Ausstellungen bleiben daher weiterhin verboten. Andererseits werden bestimmte Verhaltensweisen nicht mehr toleriert, wie beispielsweise das Plaudern zwischen den Tischen in Cafés und große Privatpartys. Die Regierungschefin hat auch eine Verschärfung der Kontrollen zur Bekämpfung eines solchen Verhaltens angekündigt. «Die jüngsten Zahlen dürfen uns nicht in Panik versetzen, aber sie müssen äußerst ernst genommen werden», so Wilmès. «Schützen Sie sich und andere», sagte sie.

(jw/L'essentiel)

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