Verwaltungsgericht

28. Mai 2020 14:01; Akt: 28.05.2020 14:20 Print

Eilanträge gegen die Maskenpflicht sind erfolglos

MAINZ – Die Maskenpflicht sei ein angemessenes Mittel gegen die Ausbreitung des Virus, stellte das Verwaltungsgericht in Mainz fest und lehnte zwei Eilanträge ab.

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Die Maskenpflicht sei, so das Gericht, ein angemessenes Mittel gegen die Ausbreitung des Virus. (Bild: DPA/Marcel Kusch)

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Die Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist nach Entscheidungen des Verwaltungsgerichts in Mainz ein angemessenes Mittel gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Zwei Eilanträge gegen die Maskenpflicht lehnte das Gericht laut einer Mitteilung vom Donnerstag ab.

Das Gericht konnte demnach keine erhebliche Gesundheitsgefahr oder sonstige wesentliche Beeinträchtigungen durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes feststellen.

Die Maskenpflicht sei verhältnismäßig, auch wenn sie in Einzelfällen aufgrund falscher Handhabung nicht so effektiv sei wie vorgesehen. «Gleichwohl dürfte die Maßnahme den Infektionsschutz in einem nicht unerheblichen Maße steigern, sodass deren Wirksamkeit weitestgehend gesichert sein dürfte», hieß es in einem der Beschlüsse. Die Einschränkung der Grundrechte durch das Tragen einer Maske sei nach derzeitigen Erkenntnissen gerechtfertigt.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Henri am 29.05.2020 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt doch das Vermummungsverbot.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Henri am 29.05.2020 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt doch das Vermummungsverbot.