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Bravo - gut gemacht. Alles Gute für Hector's Zukunft.
01. Oktober 2018 11:33; Akt: 01.10.2018 12:23 Print

«Hector»soll sich bester Gesundheit erfreuen.
Das Abenteuer des Wildschweins «Hector» geht in die nächste Etappe. Der Eber aus dem Tierpark Athus nahe der luxemburgischen Grenze sollte ursprünglich getötet werden, um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern. Die Behörden hatten allerdings die Rechnung ohne die Tierfreunde der Provinz Luxembourg gemacht, die «Hector» am vergangenen Freitag aus seinem Gehege entführten.
Die Kidnapper erklärten im Gespräch mit der belgischen News-Website Shootlux, das sich das Wildschwein bester Gesundheit erfreue: «Er ist auf dem Weg in ein sicheres Gastland. Er ist ein sehr beliebtes Schwein . Wir wollen nur das Beste für ihn.»
Marianne Labenne, die Direktorin des Tierparks, teilte gegenüber L'essentiel mit, dass sie persönlich noch keine Neuigkeiten über «Hector» erhalten habe: «Ich glaube nicht, dass mich die Entführer anrufen werden. Er ist wohl außerhalb des Landes geschafft worden, nach Luxemburg oder Frankreich. Sie haben ihn gerettet.» Wohin «Hector» gebracht wurde, ist weiterhin unklar. Die Entführung sei in der Nacht gegen 1.30 Uhr blitzschnell über die Bühne gegangen. Labenne glaubt, dass eine Gruppe von Tierrechtsaktivisten dafür verantwortlich sei.
Genau wie Tausende andere Wild- und Hausschweine sollte «Hector» aufgrund der grassierenden Afrikanischen Schweinepest in der 63.000 Hektar großen Sperrzone im Süden Belgiens getötet werden. Die Bürgermeisterin der Stadt Aubange, Véronique Biordi, hatte sogar zu dem Fall Stellung bezogen. Über Facebook bedauerte sie, dass die Behörden keine Ausnahme machen und freute sich über seine Entführung.
Obwohl «Hector» vorerst von den Kidnappern gerettet wurde, fand am Samstagmorgen am Tierpark eine Demonstration gegen die Pläne der belgischen Behörden statt. «Schon um 8.30 Uhr haben sich etliche Menschen versammelt», sagt Labenne. Der Organisator der Demonstration ergänzte: «Unser 'Hector' lebt für alle 4000 Schweine, die getötet werden sollen, weiter. Der Fall zeigt, dass sich auch die Landwirte gegen die Pläne der Behörden zu Wehr setzen können.»
(jw/L'essentiel)
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alles Guddes fir d'Déieren .. wann mir eis net asetzen fir des Geschöepfer wien dann ..
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Wir müssen uns einsetzen, die Tiere können sich nicht selbst helfen