Bildung in Luxemburg

16. Mai 2018 13:30; Akt: 16.05.2018 17:02 Print

«Europäische Universität» für die Großregion?

GROSSREGION - Hochschulen aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg sind bereits eng vernetzt. Nun könnte es einen noch vielschichtigere Verknüpfung geben.

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Die Luxemburger Uni könnte sich noch enger mit denen aus der Großregion vernetzen. (Bild: Editpress)

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Das Saarland und Rheinland-Pfalz machen sich für eine Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden Universität der Großregion in eine Europäische Universität stark. «Die Universität der Großregion hat das Potenzial europaweit, wenn nicht sogar weltweit, als Modell zu gelten», teilten der Chef der saarländischen Staatskanzlei, Jürgen Lennartz (CDU), und der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD) mit. Das Netzwerk verbindet die Universitäten Kaiserslautern, Lüttich, Lothringen, Luxemburg, des Saarlandes und Trier.

«Es ist eine Riesenchance», sagte die Geschäftsführerin der Uni der Großregion, Frédérique Seidel, am Mittwoch in Saarbrücken. Ein Zuschlag als Europäische Universität trage zur Sichtbarkeit des Verbundes bei. Zudem sei es «eine Möglichkeit, innerhalb eines einzigen Förderinstruments eine integrierte Strategie umzusetzen». «Das ist das, wo wir am meisten Potenzial sehen, weil es uns richtig nach vorne bringen könnte.»

Idee von Macron

Derzeit werden laut Seidel an der Uni der Großregion 19 mehrsprachige Studiengänge angeboten, die von rund 1000 Studenten genutzt würden. Insgesamt zählt der Verbund 135.000 Studierende und mehr als 10.000 Dozenten und Forscher. «Es gibt keinen anderen Verbund, der so viele Unis aus so vielen Ländern vernetzt und institutionalisiert wie unserer», sagte Seidel.

Die Idee, europäische Universitäten einzurichten, geht auf den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zurück. Dieser hatte die Vision eines Europäischen Bildungsraums bis 2025 formuliert, die von der EU-Kommission aufgegriffen wurde. Seidel ging davon aus, dass es im Herbst einen Projektaufruf gebe und eine Entscheidung im Laufe von 2019 falle.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • SeverineSchrieb am 02.09.2018 10:50 Report Diesen Beitrag melden

    Hier ein Video zum Thema, das vielleicht interessant ist. https://

  • Saupreis am 16.05.2018 17:52 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich haben wir gemeinsam mit Frankreich eine Möglichkeit gefunden unsere defizitären Unis in Trier, Saarbrucken und Metz von den Luxembourgern bezahlen zu lassen. Hoch lebe Europa!

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  • Lux am 16.05.2018 18:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Yayyyyy Hoch lebe die EU (Ächtung Sarkasmus)

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  • SeverineSchrieb am 02.09.2018 10:50 Report Diesen Beitrag melden

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  • Lux am 16.05.2018 18:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Yayyyyy Hoch lebe die EU (Ächtung Sarkasmus)

  • Saupreis am 16.05.2018 17:52 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich haben wir gemeinsam mit Frankreich eine Möglichkeit gefunden unsere defizitären Unis in Trier, Saarbrucken und Metz von den Luxembourgern bezahlen zu lassen. Hoch lebe Europa!

    • Dusninja am 16.05.2018 20:30 Report Diesen Beitrag melden

      Und die Standardsprache definiert der Frankophoinieminister Meisch.

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