Beinahe-Katastrophe

16. Oktober 2019 08:44; Akt: 16.10.2019 11:50 Print

F16 war vor Absturz fast zwölf Kilometer führerlos

ZEMMER-RODT/SPANGDAHLEM – Der Pilot des abgestürzten Kampfjet betätigte den Schleudersitz zwölf Kilometer vom Absturzort entfernt.

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Der vergangene Woche abgestürzte F16-Kampfjet war rund zwölf Kilometer ohne Pilot unterwegs, bevor er bei Zemmer-Rodt abstürzte, wie der Trierische Volksfreund berichtet. Der Pilot habe bei Dodenburg im Kreis Bernkastel-Wittlich den Schleudersitz seines Kampfjets betätigt. Die Absturzstelle befindet sich aber rund zwölf Kilometer entfernt in einem Waldgebiet bei Zemmer-Rodt im Kreis Trier-Saarburg. Den Weg dorthin habe die Maschine führerlos zurückgelegt, der eigentliche Absturzort sei reiner Zufall gewesen.

Den ersten Notruf habe der Pilot gegen 15.12 Uhr abgesetzt, kurz danach zog er den Schleudersitz. In dem Bericht ist die Rede von technischen Problemen. Was genau zur Entscheidung des Piloten führte, aus der Maschine auszusteigen, ist nicht bekannt.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Phil am 17.10.2019 02:36 Report Diesen Beitrag melden

    Tjo, wann kee Pilot méi am Flieger ass, dann ass dat Fluggerät eben ouni Führer.... ass dach logesch, oder?

  • Sauber am 16.10.2019 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    Ei, ist doch super; denn die Amerikaner verfolgen nur ihre eigene Interessen in diesem noch immer besetzten deutschen Land. Dadurch haben sie Zugriff zu den hintersten fernöstlichen Gebiete. Dank Erdogan dürfen die Amerikaner die Türkei für einen weiteren Zwischenstopp anfliegen!!! Der Fluglärm im deutschen Lande hat enorm zugenommen, aber über diese Umweltverschmutzung darf ja nicht berichtet werden. Zudem verwehren die Amerikaner deutschen Ortsbürgermeistern den Zutritt von abgesperrten Gebieten.

  • Sauber am 16.10.2019 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    Antwort an mbg1949m : Mathematische Berechnungen sagen mir nichts. Aber ist Ihre Meinung so zu verstehen, dass das Leben des Jet-Piloten mehr wert ist, als wenn die Maschine ein Bruchteil von Sekunden in ein bewohntes Gebiet abgestürzt wäre u. Menschen mit in den Tod gerissen hätte; denn Deutschland ist ein sehr dicht besiedeltes Gebiet u. bisher waren die F16 Abstürze glimpflich verlaufen. Durch die zunehmenden kriegerische Übungsflüge wird von den Verantwortlichen billigend in Kauf genommen, dass es mal zu schlimmen Katastrophen kommen könnte.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Phil am 17.10.2019 02:36 Report Diesen Beitrag melden

    Tjo, wann kee Pilot méi am Flieger ass, dann ass dat Fluggerät eben ouni Führer.... ass dach logesch, oder?

  • Sauber am 16.10.2019 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    Antwort an mbg1949m : Mathematische Berechnungen sagen mir nichts. Aber ist Ihre Meinung so zu verstehen, dass das Leben des Jet-Piloten mehr wert ist, als wenn die Maschine ein Bruchteil von Sekunden in ein bewohntes Gebiet abgestürzt wäre u. Menschen mit in den Tod gerissen hätte; denn Deutschland ist ein sehr dicht besiedeltes Gebiet u. bisher waren die F16 Abstürze glimpflich verlaufen. Durch die zunehmenden kriegerische Übungsflüge wird von den Verantwortlichen billigend in Kauf genommen, dass es mal zu schlimmen Katastrophen kommen könnte.

  • Jacques am 16.10.2019 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Der Schleudersitz der F 16 erlaubt einen Ausstieg in bis zu 43m über Boden. Wenn der Pilot zwischen 60 und 82 Sekunden vor dem Einschlag ausgestiegen ist, bedarf das sicherlich einer Untersuchung.

  • Sauber am 16.10.2019 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    Ei, ist doch super; denn die Amerikaner verfolgen nur ihre eigene Interessen in diesem noch immer besetzten deutschen Land. Dadurch haben sie Zugriff zu den hintersten fernöstlichen Gebiete. Dank Erdogan dürfen die Amerikaner die Türkei für einen weiteren Zwischenstopp anfliegen!!! Der Fluglärm im deutschen Lande hat enorm zugenommen, aber über diese Umweltverschmutzung darf ja nicht berichtet werden. Zudem verwehren die Amerikaner deutschen Ortsbürgermeistern den Zutritt von abgesperrten Gebieten.

  • mbg1949 am 16.10.2019 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn der Jet mit 1000 km/h flog, dann war er 42 Sekunden ohne Pilot; bei nur noch 500 km/h wäre er 84 Sekunden führerlos gewesen ! Der Pilot muss, um maximale Chancen zu haben, versuchen noch in einer gewissen Höhe auszusteigen - oder ?