Rheinland-Pfalz

09. Januar 2020 08:30; Akt: 09.01.2020 11:44 Print

Frau im Internet um Tausende Euro gebracht

KAISERSLAUTERN – Ein Liebesbetrüger aus dem Internet hat eine 53-jährige Frau aus Kaiserslautern um einen fünfstelligen Geldbetrag gebracht.

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Ein Liebesbetrüger hat eine Frau aus Kaiserslautern um einen fünfstelligen Geldbetrag gebracht. Die Internetbekanntschaft fand im Laufe des vergangenen Jahres immer wieder neue Begründungen, um sich von der 53-Jährigen Geld zu erschleichen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Kurz vor Weihnachten flog die Masche auf. Die Frau wollte ihren vermeintlich Geliebten für ein erstes persönliches Treffen vom Flughafen Frankfurt abholen, doch der Mann erschien nicht. Sie erstatte nun Anzeige.

Das Landeskriminalamt (LKA) in Mainz warnt vor Liebesbetrügern oder sogenannten Love-Scammern. Diese würden sich in Online-Partnerbörsen oder in sozialen Netzwerken zunächst das Vertrauen ihrer Opfer erschleichen. «Aus anfänglichen Flirt-Nachrichten werden Liebesbekundungen und Versprechungen, bis es dann plötzlich um den wahren Grund der ganzen Aufmerksamkeit geht.» Dabei gehe es entweder um Geld oder um eine Straftat. Wie viele Fälle pro Jahr es in Rheinland-Pfalz gibt, werde allerdings statistisch nicht erfasst, hieß es.

Plötzliche Geldnot im Ausland

Die Betrüger nutzen die Verliebtheit ihrer Opfer aus und fragten beispielsweise nach Geld für einen Verwandten, der angeblich eine lebensrettende Operation brauche. Andere Vorwände seien eine plötzliche Geldnot im Ausland, gestohlene Koffer und Pässe oder nicht erhaltener Lohn.

Einige Täter wollten auch ihre Opfer für eine Straftat nutzen, erklärte das LKA. Dabei gehe es um scheinbar harmlose Gefälligkeiten wie das Weiterleiten von Päckchen. Darin könnte sich aber beispielsweise gestohlene Ware oder Geld mit unbekannter Herkunft befinden.

(fj/L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Keana am 12.01.2020 22:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann begreifen die es endlich?

  • jimbo am 12.01.2020 00:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    All Dag steet en dommen op.... Muss en just lang genuch probeieren vir en Dommen ze fannen... oder Naiven.... Dei meeschte „Likes“ op deene Partnerbörsen kommen aus Osteuropa, sin leider ze arm vir heihinzekommen an hätte gaeren de Flijer bezuelt... oder de Monni/Pap ass krank a brauch en OP.... oder eng aner Story... Oder et huet een am Lotto gewonnen wou en ni matgeapillt huet. Oder en Nigerianeschen Prënz schenkt engem gaeren Geld...

  • pitti am 09.01.2020 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    Dummheit kennt keine Grenzen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Keana am 12.01.2020 22:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann begreifen die es endlich?

  • jimbo am 12.01.2020 00:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    All Dag steet en dommen op.... Muss en just lang genuch probeieren vir en Dommen ze fannen... oder Naiven.... Dei meeschte „Likes“ op deene Partnerbörsen kommen aus Osteuropa, sin leider ze arm vir heihinzekommen an hätte gaeren de Flijer bezuelt... oder de Monni/Pap ass krank a brauch en OP.... oder eng aner Story... Oder et huet een am Lotto gewonnen wou en ni matgeapillt huet. Oder en Nigerianeschen Prënz schenkt engem gaeren Geld...

  • anonym am 11.01.2020 18:16 Report Diesen Beitrag melden

    Meine Mutter suchte über google nach einem billigen minicooper. Sie fand ein paar in Brüssel die es nagelneu für 4000€ verkaufen wollten. die Abwicklung verlief nur über email und telefon (Gefälschte Personalien etc.). Als es dann zur Auszahlung kommen sollte und sich meine Mutter dabei ziemlich unwohl fühlte fragte sie mich aus. Ich merkte schnell beim genauen betrachten des Empfängers das dass Geld nach Bénin(Afrika) über Moneygram überwiesen werden soll - und da schlug ich Alarm und klärte meine Mutter über Internetbetrüger auf! Es gab weder das Auto noch das belgische Paar! Erfunden.

  • and_schar am 10.01.2020 16:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Do geseit een alt erem wei seier dat et kann goen

  • Arme Arbeiter gibt es auch in Luxemburg am 10.01.2020 11:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selber schuld