Vertrag unterzeichnet

27. November 2020 14:36; Akt: 27.11.2020 15:27 Print

Grenzregionen wollen in der Krise stärker kooperieren

Die Coronakrise hat offengelegt, dass eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit wichtig ist. Deshalb haben die deutsch-französischen Grenzregionen nun einen Vertrag unterzeichnet.

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Ein französischer Covid-19-Patient wird aus Thionville nach Deutschland geflogen. (Bild: AFP/Jean-Christophe Verhaegen)

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Das Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und die Région Grand-Est wollen künftig im Gesundheitsbereich stärker zusammenarbeiten. Dazu haben die Partner der Großregion einen sogenannten Beistandspakt unterzeichnet, wie die saarländische Staatskanzlei am Freitag mitteilt.

Mit dem Beistandspakt wollen die Vertragspartner in der deutsch-französischen Grenzregion einen gemeinsamen Gesundheitsraum schaffen, heißt es in der Mitteilung. So soll die Zusammenarbeit bei der Vorbeugung und Bewältigung von Gesundheitskrisen weiter ausgebaut werden und die Grundlage geschaffen werden, den speziellen wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnissen in den Grenzregionen während Krisensituationen gerecht werden zu können.

Coronakrise schweißt die Gebiete stärker zusammen

«Seit Beginn der Gesundheitskrise haben unsere grenzüberschreitenden Partner eine beispielhafte Solidarität an den Tag gelegt. Zusammen haben wir die erste Pandemiewelle überwunden und die Lehren daraus gezogen. Mehr denn je müssen wir unsere Zusammenarbeit verstärken, um unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern den bestmöglichen Schutz zu bieten», erklärte Jean Rottner, Präsident der Région Grand Est, in der Mitteilung.

Die Région Grand-Est ist von der Coronakrise seit Beginn stark betroffen. Bereits vor dem Beistandspakt hatten die deutschen Bundesländer den französischen Nachbarn mit ihren Klinikkapazitäten ausgeholfen und französische Covid-Patienten aufgenommen und behandelt.

(L'essentiel)

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