EU-Kommission

31. Juli 2017 14:15; Akt: 31.07.2017 14:32 Print

Grünes Licht für Verkauf von Flughafen Hahn

LAUTZENHAUSEN/BRÜSSEL – Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Verkauf des staatlichen Flughafens Hahn an eine Tochter des chinesischen Konzerns HNA.

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Es soll weitergehen: Eine Frachtmaschine vom Typ Boeing 747-8 wird am Flughafen Frankfurt-Hahn beladen. (Bild: DPA/Thomas Frey)

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Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Verkauf des staatlichen Flughafens Hahn an eine Tochter des chinesischen Konzerns HNA. Sie erklärte am Montag, die öffentlichen Zuwendungen von Rheinland-Pfalz stünden mit den EU-Beihilfevorschriften in Einklang. Der Hunsrück-Airport gehört zum Großteil Rheinland-Pfalz und zu einem kleineren Teil Hessen.

Die EU-Kommission erklärte am Montag in Brüssel, künftige Subventionen stünden mit den EU-Beihilfevorschriften in Einklang. «Mit Hilfe der Zuwendungen wird der Flughafen den Beförderungsbedarf der Region decken können, bis er durch private Investitionen wieder rentabel wird.»

«Solider Plan» gefordert

Rheinland-Pfalz hat seinen Anteil von 82,5 Prozent im März an die HNA Airport Group verkauft. Subventionen für Regionalflughäfen sind noch bis 2024 möglich. Die Kommission prüfte, ob dem Käufer solche Hilfen zustehen. Eine Voraussetzung für die Beihilfen ist laut Kommission ein «solider Wirtschaftsplan», in dem steht, wie der Flughafen bis spätestens April 2024 wieder rentabel werden kann.

Das chinesische Luftverkehrsunternehmen HNA hat die Entscheidung begrüßt. Der Beschluss sei mit großer Freude aufgenommen worden, sagte am Montag ein Sprecher. Bei der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH (FFHG) fügte eine Sprecherin hinzu: «Wir begrüßen das und sind froh, dass der Prozess jetzt zu einem guten Abschluss gekommen ist.»

(L’essentiel/dpa)

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