In Rheinland-Pfalz

28. Juli 2019 15:17; Akt: 29.07.2019 12:08 Print

Häftling schneidet Wärter mit Klinge in den Hals

WITTLICH – Ein Beamter wird im Gefängnis von hinten attackiert und verwundet. Der Angriff geschieht im Treppenhaus der Anstalt.

storybild

Wegen des Angriffs wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung gegen den Beschuldigten geführt. (Bild: DPA/Symbolbild)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ein Häftling hat in der JVA Wittlich (Kreis Bernkastel-Kues) einen Aufseher mit der Klinge eines Einmalrasierers attackiert und am Hals verletzt. Der Beamte sei ambulant behandelt und dann aus ärztlicher Pflege entlassen worden, teilte am Freitag die Staatsanwaltschaft Trier mit. Zum Tathergang hieß es, der Beschuldigte habe sich am vergangenen Samstag in der psychiatrischen Abteilung aufgehalten und für die Morgentoilette um einen Rasierer gebeten. Der 21-Jährige entfernte demnach dann unbemerkt die Klinge.

Auf dem Weg zum Hof habe der Beschuldigte dann im Treppenhaus den Beamten überraschend von hinten angegriffen und ihm mit der Rasierklinge am Hals eine etwa zehn Zentimeter lange Schnittwunde zugefügt. Der attackierte Aufseher konnte den Mann überwältigen.

Ermittlung wegen versuchten Mordes

Wegen des Angriffs wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung gegen den Beschuldigten geführt. Der Mann war zunächst bis zum 17. Juli wegen einer Jugendstrafe inhaftiert. Dann wurde seit dem 18. Juli in einer anderen Sache ein Untersuchungshaftbefehl wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung in der JVA vollstreckt.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.