Corona-Pandemie

08. Juli 2020 09:44; Akt: 08.07.2020 10:07 Print

Hans befürchtet zweite Welle nach den Sommerferien

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans hat die Bürger zu besonderer Umsicht im Sommerurlaub wegen der Corona-Krise aufgerufen. Einen weiteren Lockdown gelte es zu verhindern.

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Saar-Ministerpräsident Tobias Hans hat Angst vor einer zweiten Welle nach dem Sommerurlaub - und einem damit verbundenen möglichen Lockdown. (Bild: DPA/Oliver Dietze)

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Leergefegte Straßen, geschlossene Grenzen und ein nahezu auf Eis gelegtes gesellschaftliches Leben: Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) befürchtet eine zweite Corona-Welle nach den Sommerferien und appelliert an die Eigenverantwortung der Bürger. Er ruft diese zu besonderer Umsicht im Sommerurlaub wegen der Corona-Krise auf. «Ganz wichtig ist, dass vor allem Eltern mit Schulkindern nicht in Risikogebiete fahren und direkt danach die Kinder in die Schule schicken», sagte Hans der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Das kann natürlich nicht gehen. Hier muss man schon darauf Wert legen, dass Quarantäneregeln eingehalten werden können.»

Bürgerinnen und Bürger müssten bei der Wahl ihres Urlaubsziels berücksichtigen, wie das Infektionsgeschehen im jeweiligen Urlaubsland sei, sagte Hans. Da dieses innerhalb der Europäischen Union im Moment relativ gut im Griff sei, biete es sich an, Urlaubsziele etwa in den Nachbarländern Deutschlands zu wählen. «Allein schon, weil man eben im Notfall von dort auch wieder schneller zurückkommen kann.»

« Wir müssen alles daran setzen, eine zweite Welle zu verhindern. »

«Jeder sollte wissen, es wird in diesem Jahr nicht ein Urlaub sein, wie man ihn aus der Vergangenheit kennt», mahnte der Ministerpräsident. Es gelte auch im Urlaub, sich an die Hygieneregeln, das Abstandsgebot und das Tragen von Mund-Nase-Masken zu halten. Damit das Virus nach der Urlaubszeit nicht nochmal ausbricht, sagte Hans, der auf die Reiseempfehlungen des Auswärtigen Amtes hinwies.

Zugleich warnte der Regierungschef: «Wir müssen mit einer zweiten Welle rechnen.» Er sei aber kein Freund von Horrorszenarien. «Eine zweite Welle würde vor allem unsere wirtschaftliche Entwicklung noch einmal sehr stark treffen. Deswegen müssen wir alles daran setzen, es zu verhindern», sagte Hans. Gleichzeitig müsse Deutschland aber auch gewappnet sein, etwa durch die Notbremseregel in den Landkreisen, nach der schärfere Maßnahmen wieder eingeführt würden, wenn es über 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner gebe.

Im Saarland liegt die Grenze bei 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. «Das sind ganz wichtige Regeln, um zu verhindern, dass es noch einmal einen flächendeckenden Lockdown geben muss», sagte Hans.

(L'essentiel/dpa)

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  • Lol am 09.07.2020 08:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich hab Hunger

  • Gerd am 08.07.2020 12:12 Report Diesen Beitrag melden

    Ech ferten och eng Ebbe an mengem Porte Monnai.

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