Besuch in Worms

06. Juni 2018 15:51; Akt: 06.06.2018 15:56 Print

«Himmelhund» Terence Hill kommt in die Großregion

WORMS – Seine Leinwand-Prügeleien gemeinsam mit Bud Spencer sind unvergessen. Nun kommt Filmstar Terence Hill für einen PR-Auftritt und eine Brückeneinweihung nach Worms.

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Meister der Backpfeifen: Bud Spencer (l.) und Terence Hill bildeten ein unvergleichliches Film-Duo. (Bild: DPA/Istvan Bajzat)

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Filmstar Terence Hill («Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle») kommt nach Rheinland-Pfalz, um in Worms eine Brücke mit seinem Namen offiziell zu eröffnen. «Ist es wirklich wahr, dass ihr einer Brücke meinen Namen gegeben habt?», zitierte die Stadt Hills erste Reaktion. Und: «Ich komme sehr gerne.»

Streng genommen ist die Brücke über die Bundesstraße 9 schon seit fast zwei Jahren in Betrieb. Sie heißt eigentlich nach ihrem Stifter Karl-Kübel-Brücke. Sie war vom Wormser Künstler Peter Englert jedoch irgendwann im Scherz auf den Namen «Terence-Hill-Brücke» umgetauft worden. «Der Name hat sich inzwischen eingebürgert», sagte Oberbürgermeister Michael Kissel am Dienstag. Er freue sich «riesig» über die Zusage des Italieners. Die Brücke führt zu einem Festplatz und wird besonders fürs «Backfischfest» im August genutzt.

Auf die Idee, den 79 Jahre alten neuen Namensgeber einzuladen, kam Kissel, als er erfuhr, dass Mario Girotti – so Hills bürgerlicher Name – seinen neuen Film auf einer Deutschland-Tournee vorstellt. Kissel griff zum Telefon, doch der Agent sei zunächst nicht begeistert gewesen, habe die Anfrage aber trotzdem an Hill und den Filmverleih weitergeleitet. Diese seien dann «ganz angetan» gewesen, erzählt der Politiker. Zuvor hatte die Wormser Zeitung berichtet.

Hills häufiger Mitstreiter Bud Spencer (1929-2016) wurde bereits vor Jahren in Schwäbisch Gmünd bei Stuttgart verewigt. 2011 sollte dort ein neuer Tunnel nach ihm benannt werden. Stattdessen trägt heute das örtliche Freibad Spencers Namen. Dort war der Schauspieler im Sommer 1951 bei einem Länderwettkampf für die 100 Meter Freistil ins Wasser gegangen. Zur Einweihung 2011 war Carlo Pedersoli – wie der gebürtige Neapolitaner mit gebürtigem Namen hieß – persönlich vorbeigekommen.

Der zweite «Himmelhund» Bud Spencer in Schwäbisch Gmünd. Foto: dpa/Franziska Kraufmann

(L'essentiel/dpa)

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