Fernsehsendung

16. Januar 2020 14:06; Akt: 16.01.2020 14:16 Print

Hinweise nach versuchtem Schatzraub in Trier

TRIER – Im Fall des versuchten Raubs des Trierer Goldschatzes aus dem Landesmuseum sind nach Ausstrahlung der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY... ungelöst» Hinweise eingegangen.

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Trotz brachialer Gewalt gelang es den Einbrechern nicht, im Münzkabinett den Glaskubus zu öffnen. (Bild: DPA/Thomas Frey)

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Im Fall des versuchten Raubs des Trierer Goldschatzes aus dem Rheinischen Landesmuseum sind nach Ausstrahlung der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY... ungelöst zahlreiche Hinweise eingegangen. «Wir haben etwa 35 Hinweise – das ist schon eine Hausnummer», sagte Polizeisprecher Uwe Konz am Donnerstag. Die Ermittler müssten nun die Tipps auf ihre Qualität prüfen. «Dazu wollen wir den Kolleginnen und Kollegen mal acht Tage Luft lassen.»

Unbekannte waren am 8. Oktober 2019 durch ein Fenster in das Museum in Trier eingebrochen. Trotz brachialer Gewalt gelang es ihnen nicht, im Münzkabinett den Glaskubus zu öffnen. Sie flohen ohne Beute und ließen zwei Vorschlaghämmer, zwei große Schraubendreher und ein Brecheisen zurück. Ein Video zeigt zwei mutmaßliche Täter.

Bandenkriminalität scheint möglich

«Einige der neu eingegangenen Hinweise hatten wir bereits zuvor selbst überprüft», sagte Konz. Man schaue sich aber jeden Tipp an. Der Fall war am Mittwochabend in Aktenzeichen XY... ungelöst gezeigt worden. Die Ermittler rechnen mit professionellen Tätern. «Wir gehen von einem hohen Organisiertheitsgrad aus. Daher ist die Tat auch der Bandenkriminalität zugeordnet», hatte Konz gesagt.

Der Trierer Goldschatz umfasst gut 2600 Münzen aus purem Gold. Er ist rund 18,5 Kilogramm schwer und dem Museum zufolge der weltweit größte noch existierende Goldschatz der römischen Kaiserzeit.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Benni am 16.01.2020 16:17 Report Diesen Beitrag melden

    Ich würde den Schatz durch Schokoladenmünzen ersetzen und die echten Münzen in einem guten Tresor aufbewahren. Nächstes Mal werden die Täter mit anderen Mitteln versuchen an die Ware zu kommen.

  • Jack am 16.01.2020 21:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kommt mir bekannt vor danach in Leipzig oder wo war das das grüne gewölbe, villeicht die selbe Bande.

  • Jack@Benni alles in einem Safe aufbewahr am 16.01.2020 21:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da ist ne sehr gute idee. Wo soll der Safe dann stehen?

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  • Jack@Benni alles in einem Safe aufbewahr am 16.01.2020 21:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da ist ne sehr gute idee. Wo soll der Safe dann stehen?

  • Jack am 16.01.2020 21:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kommt mir bekannt vor danach in Leipzig oder wo war das das grüne gewölbe, villeicht die selbe Bande.

  • Benni am 16.01.2020 16:17 Report Diesen Beitrag melden

    Ich würde den Schatz durch Schokoladenmünzen ersetzen und die echten Münzen in einem guten Tresor aufbewahren. Nächstes Mal werden die Täter mit anderen Mitteln versuchen an die Ware zu kommen.