Ab 5. Oktober

30. September 2020 12:38; Akt: 30.09.2020 19:28 Print

Luxemburger dürfen wieder ins Saarland

SAARBRÜCKEN – Die neue Ausnahmeregelung soll dann für alle Seiten der Grenze gelten, bestätigt ein Sprecher der Staatskanzlei. Weitere Bundesländer könnten dem Vorstoß folgen.

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Kurze Aufenthalte sollen bald trotz Risikogebietseinstufung möglich sein. (Bild: DPA/Christoph Reichwein)

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Ab kommendem Montag, 5. Oktober, sollen Luxemburger wieder für Kurzaufenthalte ins Saarland reisen können. Wie ein Sprecher der saarländischen Staatskanzlei L'essentiel am Mittwoch auf Anfrage mitteilt, plant die Landesregierung eine entsprechende Änderung der aktuellen Corona-Verordnung.

Die neue Ausnahmeregelung soll die bisher im Saarland geltende 72-Stunden-Regel für benachbarte Risikogebiete ersetzen. Künftig seien dann Aufenthalte bis zu 24 Stunden in Luxemburg oder Frankreich ohne anschließende Quarantänepflicht möglich. Dies gilt laut Sprecher dann auch umgekehrt für Luxemburger und Franzosen: Auch bei verschärfter Corona-Lage der Länder, seien dann Aufenthalte im Saarland bis maximal 24 Stunden wieder möglich.

Mit der Ausnahme werde der sogenannte «kleine Grenzverkehr» abgebildet. In der Grenzregion lebende Menschen können so auch bei einem verstärkten Ausbruchsgeschehen ihre täglichen privaten und beruflichen Angelegenheiten regeln. Der saarländische Ministerpräsident, Tobias Hans, erwartet laut eigener Aussage analoge Regelungen auf Bundesebene Mitte Oktober, das könnte dann auch Rheinland-Pfalz betreffen.

(mei/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bobby am 30.09.2020 14:12 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo Saarland - endlich eine pragmatische Lösung für unsere Region!

  • EU am 30.09.2020 13:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ins Saarland dürfen wir einkaufen gehen und nach Rheinland-Pfalz nicht ohne Test...lachhaft das Ganze.

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  • De klengen Verspretzten am 30.09.2020 14:58 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist eine sehr gute Lösung.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Noch Fragen? am 01.10.2020 08:11 Report Diesen Beitrag melden

    Toll, unser Geld ist willkommen wenn wir es binnen 24 Stunden ausgeben können. Saarländer durften bis jetzt allerdings 72 Stunden in Luxemburg verweilen ehe sie eine Gefahr darstellen, allerdings reichen nun auch 24 Stunden um tanken zu kommen.

  • Marc am 30.09.2020 22:44 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Lob an das Saarland aber was für ein Durcheinander nun muss ich mal nachschauen wo wohnt eigendlich mein Kumpel in Saarland oder schon Rheinland-Pfalz !

  • Léon am 30.09.2020 17:44 Report Diesen Beitrag melden

    Quel cirque

  • Doris Klidd am 30.09.2020 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    Natürlich wartet das Virus immer 24 Stunden ab ehe es zuschlägt. Das ist so abgemacht.

    • @Doris Klidd am 30.09.2020 18:07 Report Diesen Beitrag melden

      ja aber nur wenn man steht!!!

    • Dusninja am 30.09.2020 18:21 Report Diesen Beitrag melden

      So ein Unfug, das Virus wartet natürlich nicht ab. Das wartet aber auch nicht, wenn ein Berufspendler sich das in Luxemburg holt und nach Deutscland schleppt. Genauso wie das Virus nicht wartet wenn ein Remscheider das nach Köl oder Düsseldorf auf die Arbeitschleppt. In Zeiten von Europa ist das mit dem Risikogebiet - ausser für unnötige Ferienreisen - Unfug. Armin Laschet hat das verstanden. RKI und sein TierarztDirektor nicht.

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  • asd am 30.09.2020 17:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dat as dach alles nemmen eng Geldgeschicht. Einfach lächerlech

    • Dusninja am 30.09.2020 18:24 Report Diesen Beitrag melden

      Yes udn Politik. Wieso sonst ist ein Teil der Türkei kein RIsikogebiet mehr, nachdem der Sultan geprollt hat, Luxemburg aber schon. Oder glabt einer, dass die erhöhte Quote bei Reiserückkerhrer vom hohem Testniveau kommt? WIe der Sultan die Lira (erfolglos) versucht zu manipulieren, so manipuliert er auch das Testniveau, m.E.

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