Grand Est

12. August 2021 11:43; Akt: 12.08.2021 12:37 Print

Nach fast 400 Jahren gibt es wieder Luchsbabys

VOGESEN – Flauschiger und seltener Nachwuchs: Im 17. Jahrhundert sind die Nordluchse aus den Nordvogesen verschwunden, nun wurden erstmals wieder zwei Jungtiere geboren.

storybild

Als die beiden Luchsbabys entdeckt worden sind, waren sie etwa drei Wochen alt. (Bild: Vivien Siat / OFB)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nach fast vier Jahrhunderten sind in den Nordvogesen zum ersten Mal wieder Jungtiere des Nordluchses zur Welt gekommen. Wie das das französische Amt für Biodiversität (OFB) mitteilt, sind die zwei Babys des Luchs-Weibchens Lycka die erste dort dokumentierte Reproduktion der Art seit ihrem Verschwinden im 17. Jahrhundert.

«Es ist ein starkes Symbol der Erholung, das all diejenigen erfreut und ehrt, die sich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Region Grand Est einsetzen», schreibt das OFB. Beteiligt an dem Wiederansiedlungsprojekt sind die Landesforsten RLP, der WWF-Deutschland und das Syndicat de Coopération pour le Parc Naturel Régional des Vosges du Nord.

Lycka war 2020 im Pfälzerwald, der mit den Nordvogesen ein riesiges Waldgebiet formt, freigelassen worden. Deutsch-französischen Kooperationsteams haben seitdem die Bewegungen der Luchsdame über ein GPS-Halsband verfolgt. Ob sich die Luchse dauerhaft in dem Massiv ansiedeln, ist laut OFB allerdings nicht sicher, die Lage der Luchse sei «nach wie vor sehr prekär». Derzeit gebe es dort maximal zehn Exemplare und Lycka sei das einzige bekannte Weibchen. Anfang 2020 wurde ein Tier illegal erschossen, zwei Artgenossen im Pfälzerwald wurden von Autos überfahren.

(mei/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pia am 12.08.2021 15:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eng schéin Noricht :)

  • Pia am 12.08.2021 19:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider wouer Sylvia do wees een et net..

  • Sylvia am 12.08.2021 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Schöne Tiere, tolle Nachicht ...klappt aber nur wenn man die bewaffneten Filzheinis an die Leine legt :(

Die neusten Leser-Kommentare

  • tut mir leid ... die klein' ... am 13.08.2021 11:27 Report Diesen Beitrag melden

    USA schicken 3000 Soldaten zu ...

  • Pia am 12.08.2021 19:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider wouer Sylvia do wees een et net..

  • Sylvia am 12.08.2021 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Schöne Tiere, tolle Nachicht ...klappt aber nur wenn man die bewaffneten Filzheinis an die Leine legt :(

  • Pia am 12.08.2021 15:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eng schéin Noricht :)